Luftfeuchtigkeit (sprühen)

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    • Also ich sprühe via Handsprühgerät.
      Koche Wasser ab und mische das bissl mit kaltem dann hab ich auch die richtige Temperatur :P
      Ich sprühe i.d.R kurz bevor das Licht ausgeht. Ich habe dann ca. 90% Luftfeuchtigkeit. Bis zum nächsten Sprühen "trocknet" alles auf ca 50 %.
      Ich habe auch erst überlegt ein wenig zu automatisieren... Allesdings ist das Sprühen per Hand meiner Meinung nach Hygienischer da man immer frisches Wasser hat und in meinem Fall durch das heiße Wasser auch fast alle Keime o. Bakterien dahinschwinden :D
    • Ich habe eine Beregnungsanlage von M.R.S und bin voll zufrieden damit. Die Zeitschaltuhr ist auf alle 2 Tage programmiert und die LF ist bei mir immer zwischen 70 und 90%. Geht allerdings bei mir auch nicht anders, da ich im Urlaub niemanden habe, der sich darum kümmert. ;)

      Grüße
      von Marco
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    • Du fährst in den Urlaub, und lässt die Schlangen dann hoffenltlich nicht14 Tage alleine, oder? Wasser wechseln, Kot entfernen usw. Man kommt glaube ich seltenst um eine Vertretung rum. Außer man fährt nur für 3-5 Tage mal weg.

      Ich verstehe auch nicht, wie das funktionieren soll nur alle 2 Tage zu sprühen. Das funktioniert in Plastikboxen, aber in nem Terrarium hab ichs noch nicht geschafft ernsthaft 70+% über 2 Tage zu halten. Wo misst du denn? Gibt natürlich Leute, die messen dann direkt überm Substrat. Da krieg ich auch permanent 90% hin, aber das hat wenig mit der Luft zu tun. Man muss bei LF messen wirklich aufpassen und nicht einfach irgendwo messen und sich dann einbilden, das ganze Terrarium hat 90% LF.
    • Hallo,

      die meiste Zeit sprühe ich von Hand, habe aber auch für den Fall, dass ich beruflich ein paar Tage ausser Haus bin, eine Sprühanlage eingebaut.
      In diesem Fall ist Technik nicht unsinnig.

      Original von FlorianZ
      Ich verstehe auch nicht, wie das funktionieren soll nur alle 2 Tage zu sprühen. Das funktioniert in Plastikboxen, aber in nem Terrarium hab ichs noch nicht geschafft ernsthaft 70+% über 2 Tage zu halten.


      Das hängt von der Einrichtung des Terrariums ab.
      In einem spartanisch eingerichteten Becken mit Plastikliegeast und -pflanzen ist ja auch nichts drin, das Wasser speichern könnte. Mit Naturboden, vielen echten Pflanzen und vielleicht noch Xaxim an der Rückwand ist das kein Problem.

      LG, Jochen
    • Zum Beispiel Wartungsarbeiten, Reinigungsarbeiten, Problembehandlung bei Parasitenbefall usw.

      Sowas tut man sich nur an, wenn man sonst keine anderen Schlangen hat und wirklich nur das eine Terrarium pflegen muss. Steht ja auch recht kritisch im Maxwell z.B.

      Das sollte nur als Antwort auf das etwas kritische "Plastikstangen und keine echten Pflanzen" sein. Die Leute, die solche Terrarien unterhalten haben halt dann 10-50 Schlangen oder so. Da kann man keine 50 original Regenwaldterrarien warten.
    • Ja ich kenne den Thread schon. Da kann man jahrelang streiten. Für jemanden mit einem Tier, der nur das eine Tier und Terrarium zu pflegen hat sicher eine Option. Mir persönlich mit nun 7 Tieren wäre das einfach zu viel. Ich hatte vor kurzem Viecher in einem Terrarium und war heil froh, dass dieses eher spartanisch eingerichtet war...die Reinigung war nach 15 Minuten erledigt. Das bei einem echten Regenwaldterrarium durchführen ist sicher ein riesen Problem.
    • Stimme Dir zu, hab ja auch nichts anderes geschrieben.

      Kann auch gut sein, dass mein Verständnis von Tierhaltung zu sehr von 30 Jahren Aquaristik geprägt ist. Diese Formen der Tierhaltung haben zwar wenig gemein, aber es kippt ja auch (fast) keiner einfach nur einen Eimer Wasser in ein Becken und setzt die Fische dazu. Da muss ich vielleicht ein wenig von wegkommen.

      Aber um auf das Thema Handsprühen oder Sprühanlage zurückzukommen:
      Mir ist schon häufig aufgefallen, dass meine Schlangen das Sprühen mit der Anlage anscheinend besser finden. Sie recken dann schon, während die Anlage noch arbeitet, die Köpfe in den Sprühnebel und züngeln. Wenn ich von Hand sprühe, stecken sie erst mal die Köpfe in die Schlingen und beginnen erst nach einiger Zeit das Wasser von sich aufzunehmen.
      Und das, obwohl es das gleiche Wasser mit der gleichen Temperatur ist.
      Ist das nur bei mir so, oder hat jemand von euch die gleiche Beobachtung gemacht?
      Ausserdem frage ich mich manchmal, wozu ich überhaupt Wasserschalen ins Becken stelle, da ich noch nie ein Tier aus der Schale habe trinken sehen.

      LG, Jochen
    • Mir ist schon häufig aufgefallen, dass meine Schlangen das Sprühen mit der Anlage anscheinend besser finden. Sie recken dann schon, während die Anlage noch arbeitet, die Köpfe in den Sprühnebel und züngeln. Wenn ich von Hand sprühe, stecken sie erst mal die Köpfe in die Schlingen und beginnen erst nach einiger Zeit das Wasser von sich aufzunehmen.


      Nabends,

      Ich denke das kommt von dem sehr feinen Sprühnebel der Düsen und das keiner stört mein C. caninus und die C. hortulanus sind da extrem Türe auf Sprüher rein Kopf weg. Die M. v. sind da nicht so empfindlich aber du hast recht ich kann das auch schon des öffteren beobachten....

      MFG Christian
    • Nur weil man sie nicht trinken sieht, heißt nicht, dass sie nicht trinken. Vergiss nicht, dass du evtl 6-8 Stunden schläfst und nicht weißt, was die Tiere in der Zeit tun. Mein Womapython,der gern mal um 17 Uhr aktiv ist, trinkt regelmäßig aus dem Napf. Vielleicht sehen wir es bei Chondros nur nicht, weil sie doch eher wirklich spät nachts aktiv sind. Mein kleiner Chondro bewegt sich wirklich NUR spät in der Nacht.

      Sprühanlagen: Das Wasser muss beim sprühen heiß sein (60°C ist das heißeste, was aus der Leitung kommt normalerweise, und so heiß soll es sein). Schafft man das mit Regenanlagen? Ich höre und lese immer nur Kritik auch von wegen Baktierienschleuder usw. Habe mir darüber nie gedanken gemacht, mich stört das Handsprühen nicht wirklich.
    • Ich bin eine ziemliche Nachteule und gehe selten vor 2 Uhr ins Bett, somit habe ich meistens noch einige Stunden Zeit, die Tiere bei ihren Aktivitäten zu beobachten, die eigentlich sofort nach dem "Licht aus" um 21 Uhr beginnen. Dabei scheint es ihnen egal zu sein, ob es draussen noch hell ist, oder ob das Licht im Zimmer an ist.
      Was ich aber schon öfter gesehen habe ist, dass einer über der Wasserschale seinen Ansitz nimmt und sich dann bis zur Schale runterstreckt. Sowie er aber die Wasseroberfläche erreicht, zieht er sich schnell zurück. Vielleicht behagt ihm das Leitungswasser in der Schale nicht, denn gesprüht wird mit Osmosewasser.
      Könnte aber auch sein, das er von seinem Ansitz aus die Entfernungen "misst", denn diese Bewegungen macht er in verschiedene Richtungen.
      Sieht dann aus wie bei einem Kampfsportler, der ein Brett durchhauen will und den Bewegungsablauf erst mal langsam durchgeht.

      Was das Handsprühen betrifft, stört mich das nicht im Geringsten. Im Gegenteil. Die Anlage habe ich nur für 2-3 Tage berufliche Abwesenheit, bei längeren Reisen wird ein Bekannter rekrutiert.

      LG, Jochen
    • Original von FlorianZ
      Sprühanlagen: Das Wasser muss beim sprühen heiß sein (60°C ist das heißeste, was aus der Leitung kommt normalerweise, und so heiß soll es sein). Schafft man das mit Regenanlagen?

      @Florian:
      Weshalb soll das Wasser bei Sprühanlagen heiß sein? Das verstehe ich nicht. Würde mich über eine Erklärung und Angabe der Quelle freuen. Wer verbreitet denn sowas?
      Regen fällt ja auch nicht mit einer Temperatur von über 60° C. vom Himmel.
      Temperatur von Sprühwasser m.E. so um die 28°-30° C. ist völlig in Ordnung.
      Gruß
      Norbert
    • Sowas wird dir jeder Züchter sagen und viele relativ verlässliche Websites (dorka zb) sagen dir, dass das Wasser so heiß sein soll wie es geht. Selbst heißes Wasser kühlt recht schnell ab. Sprüh mal 60 Grad Wasser auf deine Hand. Grund wären etwaige Erkältungen / Lungenentzündungen. Es ist sicher ein Stück weit Vorsicht.

      Aber ich bin auch der Meinung, man soll den erfahreneren Leuten (wie jene, die mich anfangs beratet hatten und jene im Forum hier) auch ein Stück weit glauben schenken. Es ist das selbe Argument wie "In der Natur haben sie auch keine 20x20x20 Dose" oder "der Baum ist auch 10 Meter hoch". Wir halten Terrarientiere. Natur ist was anderes. Ich bin mir sicher, die Tiere sind in der Natur viel resistenter und toleranter. Regen und Sprühen sind auch wieder zwei paar Schuhe. Diese Vernebler haben so ziemlich nichts mit Regen zu tun. Du kannst es aber gern drauf anlegen und mit kaltem Wasser sprühen. Bei Königspythons kommt es dabei häufig zu Erkältungen (guck einfach in Foren). Bei Baumpythons kenn ich jetzt keine konkreten Fälle, weil die Halter meistens besser aufpassen und solche Dinge eher einhalten als bei einem 50EUR Tier wie dem Königspython.
    • Dann bist du der erste, von dem ich lese, Regenanlagen bzw Nebler seien ok. Sprühst du mit kaltem Wasser? Oder sind die Leute heutzutage zu vorsichtig? Ich weiß es nicht, klär mich auf. Ich höre gerne verschiedene Meinungen. Die meisten sind halt eher auf eher vorsichtiger Schiene.


      PS: Habe gerade den Part "30 Grad" gelesen. Das ist natürlich nicht kalt. Aber: wie stellt man sicher, dass so eine Regenanlage 30 Grad - immernoch - warmes Wasser hat? Was mich noch interessieren würde: Reden wir von Neblern (die so richtig fein vernebeln) oder eher REGENanlagen? Was benutzt du?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FlorianZ ()

    • Ich nutze beide Möglichkeiten des Sprühens. Das bedeutet, dass ich eine Beregnungsanlage in den Terrarien installiert habe, welche aus einem 60-Liter-Trinkwasserfass, welches mit Osmosewasser gefüllt wird, betrieben wird. Die Schlauchleitungen der Sprühanlage führen über die Beleuchtungskästen oberhalb der Terrarien. Die Wassertemperatur im Sprühnebel gemessen liegt bei ca. 28 bis 30° C. Nachdem die Terrarientemperatur ebenfalls in diesem Bereich liegt, erfolgt keine Abkühlung der Tiere, da Wasser- und Lufttemperatur gleich sind. Wichtig ist m.E. dass die Tiere selbst wieder abtrocknen, bevor die nächtliche Temperaturabsenkung erfolgt.
      Die Sprühanlage selbst schaltet 2 mal am Tag ein - morgens um 11.00 Uhr sowie abends um 20.00 Uhr jeweils für 60 Sekunden. Dies führt zu einem Ansteigen der relativen LF von ca. 65/70 % auf 90/95 % für die Dauer von ca. 1,5 Stunden.
      Die weitere Sprühvariante ist, dass ich - um mir das ewige pumpen mit der Sprühflasche zu ersparen - in meinem Terrarienkeller eine Warmwassermischbaterie für Duschen an Warm- und Kaltwasserleitung angeschlossen habe. Dort über Gardena Schlauchkupplung ist ein Gartenschlauch angeschlossen. Als Sprühdüse dient ein angebundenes Düsenteil von Gloria. Diese Variante nutze ich um die Pflanzen zu sprühen, da ich bepflanzte Terrarien unterhalte. Dass die Tiere dabei auch Wasser abbekommen ist beabsichtigt. Auch hier kann ich die Temperatur über die Mischbatterie auf ca. 30° C. einstellen. O.k. auch wenn das Wasser mal mit 35°C. austritt, wird es den Tieren nichts ausmachen.
      Wichtig finde ich, um das nochmal darzustellen, dass die Tiere nicht auskühlen dürfen. Dann besteht durchaus die Gefahr, dass sich die Tiere erkälten.
      Hoffe ich konnte das verständlich darstellen.
      Gruß
      Norbert
    • Original von FlorianZ
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      Ich verstehe auch nicht, wie das funktionieren soll nur alle 2 Tage zu sprühen. Das funktioniert in Plastikboxen, aber in nem Terrarium hab ichs noch nicht geschafft ernsthaft 70+% über 2 Tage zu halten. Wo misst du denn? Gibt natürlich Leute, die messen dann direkt überm Substrat. Da krieg ich auch permanent 90% hin, aber das hat wenig mit der Luft zu tun. Man muss bei LF messen wirklich aufpassen und nicht einfach irgendwo messen und sich dann einbilden, das ganze Terrarium hat 90% LF.



      Also erstens sitzt er wirklich in einer Plastikbox, deswegen die hohe LF. Der zweite Punkt ist, ich halte nur einen Chondro, so daß ich gerade an der Gestaltung eines regenwaldnahen Terrariums bin. :) Das mit dem Kot kann man ein wenig steuern. Und ja, auch wenn Du mich vielleicht verteufelst, ich lasse meine Tiere 14 Tage alleine!! Bis jetzt funktioniert das ganz gut und mein Chondro ist auch noch niemals erkrankt. Leider habe ich keinen, der meine Tiere während meines Urlaubes versorgt. Trotzdem muss ich deswegen nicht auf solche schönen Pfleglinge verzichten. Du kannst da gerne anderer Meinung sein. Das Wasser wird natürlich nicht erwärmt. Das geht bei einer Beregnungsanlage nicht. Aber mein Chondro unterkühlt deswegen trotzdem nicht, weil das Wasser oder der Nebel sich innerhalb weniger Minuten sowieso erwärmt.

      Ich werde mir maximal noch einen zweiten Chondro anschaffen, aber dann ist wirklich Sense! :tongue: Und deswegen kann ich mir den Zeitaufwand eines naturnahen Terrariums leisten.

      Grüße
      von Marco
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