Die 2 Lager der Haltung,auf Sauberkeit getrimmt oder "Naturnah"?

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    • Die 2 Lager der Haltung,auf Sauberkeit getrimmt oder "Naturnah"?

      Hallo Leute
      Der eine oder andere von euch weiß das ich kein Freund von Kunstpflanzen,Plastikstäben und Zeitung oder Einstreu (als Bodengrund) bin. Ich bin mit meinen 8 Monaten Morelia-Haltung zwar noch Anfänger und werde es mit Sicherheit noch lange bleiben und habe mich aber trotzdem für eine,oft als "gefährlich" bezeichnete Naturnahe Haltung entschieden.Von Anfang an habe ich von sehr vielen,auch hier,Stimmen gehört die mir abgeraten haben das Tier so zu halten.Mein Becken war von Anfang an zu Groß,die Beleuchtung wäre überdimensioniert oder sogar total falsch,ich müßte mit Fressprobleme und sonstigen Schwierigkeiten rechnen usw.Ich habe seit einigen Jahren ein Agamenbecken das mehr oder weniger sich selbst überlassen wird,ich versuche die Tiere sowenig wie möglich zu stören. Also ausser Futter reinwerfen ,was wörtlich zu nehmen ist und Wasserwechsel mache ich sogut wie nichts an dem Becken.

      Ähnlich,natürlich auf Morelia abgestimmt will ich es auch in dem Becken handhaben und tue dies auch schon mehr oder weniger.


      Was ich mit diesem Beitrag will ist das ihr (und ich hoffe auf zahlreiche Beteiligung) euch mal outet zu welchem "Lager" ihr gehört und was ihr an Vorteilen an eurer Haltung seht und warum ihr die Haltung des anderen Lagers für "nicht richtig" oder riskant (oder wie auch immer) haltet.
      Ich hoffe auf eine schöne,faire und rege Diskussion.


      Hier noch ein paar Bilder von meiner Haltung.


      PS:Wäre schön wenn jeder auch mal 2-3 Bilder seiner Haltungsvariante einstellt.
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      Gruß

      Ralf
    • RE: Die 2 Lager der Haltung,auf Sauberkeit getrimmt oder "Naturnah"?

      ich bin der meinung, so naturgetreu wie möglich, in der natur leben sie ja auch nicht in sterilen glaskästen. bei meinem chamäleon terrarium ist sogar echte walderde, mit allen möglichen viechern drinnen und es ist wie ein kleiner echter wald. auch wenn es risiken gibt wegen krankheitsübertragungen etc, ich finde das ist natürlich. ich sehe es wie bei den kindern, wenn man die von anfang an immer so sterlil wie möglich aufzieht sind dass genau diejenigen die immer krank sind und die die auf bauernhöfen aufgewachsen sind so gut wie gar nie krank. manche denken dass kann man nicht vergleichen, aber ich finde eben schon. es ist ein tier in seinem lebensraum und sollte nicht wie ein tier in einem operationssaal gehalten werden. aber dass ist nur miene meinung, ich will hier niemand angreifen, es soll jeder so machen wie er es will.
    • RE: Die 2 Lager der Haltung,auf Sauberkeit getrimmt oder "Naturnah"?

      nAbend,

      also erstmal vorweg: Hammer Terrarium, hast offenbar echt n Händchen dafür, Terrarien geschickt und optisch ansprechend einzurichten ;)
      Ich denke an sich, dass es kein überdimensioniertes Terrarium geben kann, wenn es denn vernünftig strukturiert ist. Macht ja auch irgendwo keinen Sinn, in der Natur sterben die Tiere auch nicht einfach weg, weil sie zu viel Platz haben^^
      Bin auch gerade dabei, ein neues Terrarium zu planen. Bin aber bisher noch unentschlossen, was Material u. Dimension angeht.
      Ich werde defintiv auf bioaktives Substrat, sprich Walderde/Moos mit Asseln und Springschwänzen versehen, setzen. Für die Verkleidung der Seitenwände hätte ich zum einen Naturkork im Auge, andererseits hätte ich gerne auch mal Xaxim oder ähnliches ausprobiert, befürchte aber, dass das in einem Chondro-Terrarium nichts wird, weil Xaxim wohl soweit ich das verstanden habe dauerhaft nass sein muss.
      Hab eigentlich auch vor, im Sinne eines "geographisch korrekten" Terrariums, ausschliesslich Farne, Bromelien u. Orchideen aus PNG einzusetzen. Allerdings scheint die Auswahl da nicht allzu groß zu sein, bzw. lassen die Preise auch stark zu wünschen übrig ;)

      Darf man noch fragen, wie groß dein Terrarium ist und wie du es beleuchtest/beheizt?

      Originally posted by Reptilica
      ich bin der meinung, so naturgetreu wie möglich, in der natur leben sie ja auch nicht in sterilen glaskästen. bei meinem chamäleon terrarium ist sogar echte walderde, mit allen möglichen viechern drinnen und es ist wie ein kleiner echter wald. auch wenn es risiken gibt wegen krankheitsübertragungen etc, ich finde das ist natürlich. ich sehe es wie bei den kindern, wenn man die von anfang an immer so sterlil wie möglich aufzieht sind dass genau diejenigen die immer krank sind und die die auf bauernhöfen aufgewachsen sind so gut wie gar nie krank. manche denken dass kann man nicht vergleichen, aber ich finde eben schon. es ist ein tier in seinem lebensraum und sollte nicht wie ein tier in einem operationssaal gehalten werden. aber dass ist nur miene meinung, ich will hier niemand angreifen, es soll jeder so machen wie er es will.


      Genau meine Rede, dachte schon ich wäre der einzige, der das so sieht. So sollte das meiner Meinung nach sein.
      Bin auch der Meinung, dass wenn man die Jungtiere von Anfang an nicht wie du sagst "wie in einem Operationssaal" halten würde, sie dann später allgemein nicht so anfällig wären. Im Prinzip sind das wohl alles irgendwo hausgemachte Probleme....
      Ich habe irgendwie ein wenig den Eindruck, diese "Dauerquarantäne-Haltung" ist bei vielen einfach nur auf Faulheit zurückzuführen, als Argument wird dann vorgeschoben "Das muss steril sein, sonst sterben die!" Mal ganz abgesehen, davon, dass es ein "steriles" Terrarium nicht gibt, ausser man setzt auch ne Plastik-Schlange rein ;)

      MfG
      o
      L_
      OL

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    • hab zwar noch kein chondro, aber dafür zig andere schlangen. terra is terra.

      also ich habe mein aller erstes terrarium damals auch richtig "schön" gemacht. mit rückwand und allem pipapo. sah optisch natürlich super aus. als ich dann milben durch ein gekauftes futtertier bekommen habe, gingen die probleme los.

      allgemein würde ich sagen, das wenn man nur ein terrarium oder schaubecken aht, kann man das ja alles machen (auch wenns meiner meinung nach zu viele nachteile hat). bei 20 terras oder so wirds problematisch.

      ich habe meine terrarien so "steril" wie möglich gebaut. als bodengrund habe ich zeitungspapier. noch ein bis zwei hideboxen aus plastik und ne wasserschale aus prozelan.

      für mich überwiegen die vorteile einfach den aspekt, das es nicht so schön aussieht, wie ein gut gemachtes schaubecken.

      für meinen zukünftigen chondro plane ich auch ein schaubecken. vorerst kommt er in ein rack ähnliches zuhause. wenn er dann ein bis eineinhalb jahre alt ist, kommt er in ein schaubecken ins wohnzimmer.

      das wird zwar auch nicht so mega voll wie das becken des ts aber auch nicht so steril wie meine jetzigen becken.

      halt becken aus schwarzen spanplatten- naturäste- naturbodengrund und evtl. natürliche pflanzen- muss dann erst gucken wie sich die im terra verhalten etc.


      wie gesagt, als ich angefangen ´bin schlangen zu halten, habe ich auch immer gedacht was das denn soll, so reizarme becken zu bauen etc.

      nach nem bischen erfahrungen sammeln und nach den nächsten schlangen, bim ich dann drauf gekommen und hab es beibehalten.

      den schlangen macht das garnichts aus. oder sogar andersrum- meine schlangen paaren sich besser in "sterilen" becken und racks als in naturnahen becken!
    • Noch ein Nachtrag:

      Bin gerade über ein Buch mit dem Titel "The Art of Keeping Snakes" gestoßen , in dem genau dieses Thema behandelt und auch beschrieben wird, wie genau das Substrat beschaffen sein sollte, damit die Sache auch funktioniert, sprich, die "richtigen" Bakterien gedeihen und sich keine "falschen Bakterien" entwickeln...
      Nur nochmal so, für alle die an der Thematik interessiert sind...

      MfG
      o
      L_
      OL

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    • Interessantes Thema!!!

      Ich habe mit beiden Methoden sehr gute Erfahrungen gemacht.

      Begonnen habe ich die Baumpythonhaltung recht steril,
      Glasbecken, Zeitung, Rundholz als Klettergelegenheit und Kunstpflanzen.

      Da in meinen anderen Terrarien gewisse Pflanzen(z.B. Scindapsus, Monstera, versch. Maranten, Ficuse usw.) gut gediehen, versuchte ich diese auch bei den Chondros, was gut gelang.

      Zeitungspapier und Rundholz mussten Seramis und Naturästen weichen,
      eine Korkrückwand wurde eingesetzt die bald darauf zusammen mit dem gesamten Boden des Terrariums vom Scindapsus überwuchert wurde.

      Die nächste Stufe der Chondrohaltung war erreicht, meine Terrarien wurden komplett bepflanzt, der Boden wurde mit Rindenmulch abgedeckt es wurden Springschwänze eingesetzt.

      Diese Terrarien haben Optisch einiges zu bieten und die Chondros fühlen sich offensichtlich sehr wohl, was sie mit einer absolut problemlosen haltung über mehrere Jahre bewiesen.

      Ich hatte nie Probleme mit irgendwelchen Krankheiten oder Parasiten, die Tiere fraßen regelmäßig und Häuteten immer am Stück.

      Da im laufe der Zeit mein Bestand an Chondros wuchs und wuch, begann ich wieder meine Terrarien einfacher und steriler zu gestalten, was den Arbeitsaufwand bei einem großen Bestand erheblich senkte.

      Die Glas und Teilweise auch Holzterrarien wurden vor etwa fünf Jahren gegen erste Kunststoffterrarien ausgetauscht, Naturäste wurden gegen PVC Rohre ausgetauscht und der Boden wieder mit Zeitungspapier bedeckt. Diese Einrichtung wurde durch einige Kunstpflanzen vervollständigt.

      Auch bei díeser Art der Haltung, gediehen die Tiere prächtig und lassen die Vermutung offen, dass es den Chondros auch unter diesen sterilen Bedingungen an nichts fehlt.

      Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Haltungsparameter allgemein passen.

      Im laufe der letzten zwei Jahre bin ich nun bei Kunststoffterrarien mit PVC Rohr als Kletteräste, echten Pflanzen und Pinienmulch bzw. seit einiger Zeit Kokoserde.

      Für mich ist diese Variante optimal, die Terrarien sind relativ einfach sauber zu halten, es schimmeln keine Äste vor sich hin und durch die Pflanzen und den Bodengrund sieht das Ganze recht Ansprechend aus.

      Das Klima im Terrarium wird durch die Pflanzen positiv beeinflusst und der Bodengrund ist "Bioaktiv", es haben sich Springschwänze massiv vermehrt die sich sofort auf jegliches verwertbare Material "stürzen".

      Also, meiner Meinung und Erfahrung nach, sind sowohl "Naturterrarien" als auch "sterile" Terrarien zur Erfolgreichen Haltung und Nachzucht des Grünen Baumpythons geeignet.
      Grüsse Ben
    • Guten Morgen

      :D Bin echt auf weitere Meinungen zum Thema gespannt



      Darf man noch fragen, wie groß dein Terrarium ist und wie du es beleuchtest/beheizt?


      Auch wenns jetzt nicht Thema ist,das Becken ist 70x70 und 80 hoch. Wird beheizt von einer Bright Sun Jungle Flood 70 Watt und 2 in der Seiten und Rückwand verbauten Heizkabeln.Alles zusammen wird über ein Bioterm Pro gesteuert.In dem Becken bleibt sie noch bis ende des Jahres.

      Zum Thema:
      Ich hatte bis jetzt auch noch nie Probleme mit dem Tier.
      Für mich sind solche Becken keine Schaubecken,den Schaubecken sollen in erster Linie was präsentieren.Das andere Becken von dem ich sprach ist z.B. genau das Gegenteil eines Schaubeckens denn dort liegen Pflanzenteile rum die in dem Becken zersetzt werden,dort sieht man auch mal verdorrte Pflanzen usw und das ist gewollt denn in erster Linie sollen sie ein kleines eigenes Biotop darstellen in dem ich so wenig wie möglich eingreife um den Tieren ihre größt mögliche "natürliche Ruhe" zu gönnen.

      Hier mal ein Bild.


      PS: Ähnlich wie auf dem Bild soll auch das Endbecken dann werden.
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      Gruß

      Ralf
    • Hallo zusammen!

      Also, ich muss als Anfänger auch mal sagen, dass Thema ist interessant für mich!

      Ich bin auch eher ein "Fan" der naturnahen Haltung... Ich habe ein Kunststoffterrarium, nutze aber nur echte Pflanzen und Äste. Ich habe mich im Endeffekt für das PVC entschieden, weil die Haltungsparameter sich darin echt super herstellen lassen. Rein optisch gefällt mir ein schön mit Korkwänden o.ä. versehenes Terrarium schon besser.
      Aber durch die Verwendung der Naturprodukte zur Inneneinrichtung denke ich, dass ich den Kompromis ganz gut hinbekommen habe.

      Das weiße PVC mit PVC-Rohren finde ich persönlich optisch nicht ansprechend, auch wenn es praktisch sein mag...

      Ich finde es auch irgendwie komisch, wenn nicht sogar optisch abstoßend, sein Tier dauerhaft auf Zeitungspapier zu halten.

      Jeder schreibt immer, Schlangen sind keine richtigen Haustiere, es sind wilde Tiere. Ja bitte, dann gebt ihnen auch etwas Wildnis in ihrem zu Hause.
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    • Hallo,

      ich bin auch ganz klar der Ansicht, dass eine naturnahe Haltung für die Tiere Vorteile bietet.
      Insbesondere der Aspekt, dass sich bei Jungtieren das Immunsystem ja erst entwickeln und auch bei adulten Tieren stimuliert werden muss, ist ein Punkt, der einer genaueren Betrachtung würdig ist.
      Vielleicht ist ja jemand hier in der Community, der hierzu fachlich fundiert eine Aussage machen kann (Doc M.?).

      Dass diese Art der Haltung natürlich für den Pfleger einen weit höheren Aufwand bedeutet als die Haltung in einem OP, ist die Kehrseite der Medaille.
      Ich habe das gerade heute wieder erfahren dürfen, als ich ca. 20 Minuten nach der Hinterlassenschaft eines meiner Tiere suchen durfte.
      Bei einem oder zwei Terrarien ist das kein Problem, wenn man aber über einen großen Bestand verfügt, ist das kaum zu leisten.
      Der Beitrag von Ben zeigt das sehr anschaulich.

      Ein weiterer wichtiger Punkt sind natürlich auch die Kosten. Für das Xaxim, die Pflanzen und was sonst noch so verbaut ist, hätte ich locker noch einen schönen Chondro bekommen

      Da ich mit dem Gedanken spiele meinen Bestand zu erweitern, bin ich schon länger am Überlegen, wie ich einen vernünftigen Kompromiss zwischen pflegerischem Aufwand und naturnaher Haltung finden kann.
      In einer Sache bin ich da aber schon sicher: Plastikröhren kommen nicht in Frage. Ich finde, das man mit absolut glatten Oberflächen den Tieren die Häutung unnötig erschwert. Ich kann machmal nur staunen, wenn ich lese, das sich bei manchen die Häutungen über viele Stunden hinziehen; bei mir liegt der Rekord für eine perfekte Häutung am Stück bei 20 Minuten und länger als eine Stunde hat es nie gedauert.

      @_ch0ndr0_
      Für die Verkleidung der Seitenwände hätte ich zum einen Naturkork im Auge, andererseits hätte ich gerne auch mal Xaxim oder ähnliches ausprobiert, befürchte aber, dass das in einem Chondro-Terrarium nichts wird, weil Xaxim wohl soweit ich das verstanden habe dauerhaft nass sein muss.


      Feucht halten reicht aus, darf aber nie austrocknen. Sorgt für eine konstante Grund-LF und irgendwann beginnen auch die Sporen von Moosen und Farnen auszukeimen und sieht dann auch gut aus. In meinem Terrarium hat es jetzt etwa neun Monate gedauert, bis sich die ersten Pflanzen auf dem Xaxim zeigten

      So, jetzt noch ein aktuelles Bild meines Zimmerdschungels

      LG
      Jochen
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    • Hi Leute!

      Ich finde, im Prinzip sollte es jeder so handhaben, wie es ihm/ihr gefällt.

      Ich persönlich bin ein Fan von "schönen" Terrarien, wobei schön natürlich subjetiv ist.
      Meine Terrarien sind alle eher naturnah eingerichtet, egal ob das der Agamen, der Königsnatter oder des Baumpythons. Also echte Äste, Walderde/Rindenmulch, 'ne Menge Pflanzen usw.

      Mir gefällt es einfach besser so..

      Das ist mein Baumpython-Becken, allerdings noch relativ "geordnet", läuft auch erst seit etwa einer Woche.

      lg, Sabrina
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    • Also morgen zieht bei mir auch der erste Chondro ein :D

      Ich bin allerdings eher spartanisch eingerichtet --> Kunstpflanzen und Einstreu.
      Ich finde das erleichtert die Fehlersuche fals mal etwas mit dem Tier nicht stimmt.
      Ich hatte zudem auch immer ärger mit Fruchfliegen etc.
      Mit den Kunstpflanzen sollte das abgeschaft sein.
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    • Ich bin auch für die natürlich unaufgeräumte Variante,und denke,dass auch bei der Aufzucht von Jungtieren die grösse des Terrariums nach oben hin unerheblich ist für ein gutes gelingen,die Struktur muss halt stimmen.
      Auch finde ich das zu konstante Parameter und zu sterile Haltung die Tiere anfällig machen wenn es dann mal zu ungewollten Schwankungen kommt..
      Ich meine,dass jedes Lebewesen einen gewissen Keimdruck braucht um ein kräftiges Immunsystem aufzubauen damit es belastbarer gegen widrigkeiten und die Lebenserwartung höher ist..


      Gruss
    • Hallo zusammen,

      über die Unterschiede beider Haltungsvarianten wurden ja schon so ziemlich alle Argumente dargelegt. Da bleibt mir dann nur mal ein Foto einzustellen und wie unschwer zu erkennen ist, zähle ich mich zu den Anhängern naturnah gestalteter Terrarien.
      Nach meinen Erfahrungen entstehen in einem bepflanzten Terrarium keine Probleme, wenn es sich um gesunde Tiere handelt. Der Pflegeaufwand ist zugegeben natürlich etwas höher.
      Für neue im Bestand aufgenommene Tiere oder wenn Erkrankungen behandelt werden müssen, empfiehlt sich auf jedem Fall für die Zeit der Quarantäne ein Terrarium welches übersichtlich gestaltet und leicht zu reinigen ist.
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      • Terrarium Morelia viridis.jpg

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      Gruß
      Norbert
    • Hallo zusammen!

      Beim Stöbern hier im Forum habe ich diesen Thread mit einem über fünf Jahre alten Bild meines Terrariums entdeckt.
      Hier jetzt mal ein aktuelles Bild, ist zwar nur fix mit dem Handy gemacht, aber man sieht gut, wie es sich entwickelt hat.

      Das ist das Terrarium auf dem alten Bild


      und das ist vor drei Jahren dazugekommen


      Gruß, Jochen