Frostfutter Vitamine

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    • Frostfutter Vitamine

      Hallöchen,

      hätte da mal ne Frage an die Fütterer von Frostfutter.
      Ich füttere bereits seit einigen Jahren ausschließlich Frostfutter.

      In der Fachliteratur scheiden sich die Meinungen bezüglich notwendiger Zugaben bzw. Anreicherung der Futtertiere mit zusätzlichen Vitaminen.

      Maxwell meint nicht unbedingt notwendig - Weier/Vitt reichern an.

      Ich habe meine Futtertiere bisher noch nicht mit Vitaminzugaben präpariert.

      Habe aber kürzlich gelesen, das z. B. auch ein Vitamin-C Mangel,
      Krankheiten wie Maulfäule hervorrufen kann und bin daher sehr interessiert, wie ihr das handhabt.
      1.1 Morelia viridis Sorong
    • hm - lebend füttern möchte ich nicht (ist das nicht verboten ?). Ab einer gewissen Größe auch nicht ungefährlich. Und selbst töten kann und möchte ich eigentlich auch nicht...
      Ist nicht mein Ding ;)


      Ansonsten sicherlich auch eine Methode Vitaminmangel zu umgehen.
      Aber da gibt es mit Sicherheit auch Möglichkeiten dazwischen..
      1.1 Morelia viridis Sorong

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eli ()

    • Ein sehr Interessantes Thema! :D
      Ich denke das es da wichtig ist wie lange sich Vitamine sich in gefrorenem Futter halten und wie die Futtertiere selbst gefüttert wurden. Hinzu kommt sicherlich noch wie lange die Futtertiere schon gefrostet sind und wie tief die Temperatur sank. ( i.d.R wird bis -30 schockgefrostet ) Da man bei erwerb von Frostfutter da natürlich nie an die Daten solcher Faktoren kommt... wird die Fütterung von eigens gezüchteten Futtertieren sicherlich nicht Nachteilhaft sein. Auch wenn da nat. wieder die Gefahr von Parasiten besteht.
    • @Dr.Schakal

      ja - sehe ich sehr ähnlich. Die Gefahr von Milben oder anderen Krankheiten wird durch die Tiefkühlung doch um ein vielfaches reduziert bzw. ausgeschlossen.

      Aber das Vitaminthema interessiert mich doch schon sehr. Denn ein Zuviel ist doch mindestens genauso schädlich, wie zu wenig Vitamine.
      1.1 Morelia viridis Sorong
    • Originally posted by eli
      hm - lebend füttern möchte ich nicht (ist das nicht verboten ?). Ab einer gewissen Größe auch nicht ungefährlich. Und selbst töten kann und möchte ich eigentlich auch nicht...
      Ist nicht mein Ding ;)


      Ansonsten sicherlich auch eine Methode Vitaminmangel zu umgehen.
      Aber da gibt es mit Sicherheit auch Möglichkeiten dazwischen..


      Wenn das verboten wäre, würden einige Königspythons im Lande verhungern. Gefährlicher als tot füttern ist es sicher, aber bei gut fressenden, halbwegs aggressiven Schlangen sind die Tiere schnell gefangen. Bei Königspythons ist es wirklich so, dass sie die Ratten teilweise einfach ignorieren. Das ist dann oft wirklich heikel...da fiebert man richtig mit.

      Du kannst dir Futtertiere aber evtl frisch abtöten lassen, wenn du eine private Bezugsquelle z.B. hast.
    • Originally posted by eli
      @Dr.Schakal

      ja - sehe ich sehr ähnlich. Die Gefahr von Milben oder anderen Krankheiten wird durch die Tiefkühlung doch um ein vielfaches reduziert bzw. ausgeschlossen.

      Aber das Vitaminthema interessiert mich doch schon sehr. Denn ein Zuviel ist doch mindestens genauso schädlich, wie zu wenig Vitamine.


      Vitaminpräparate können spontane, unregelmäßige Häutungen auslösen. Ich würds nicht tun.
    • Original von FlorianZ

      Du kannst dir Futtertiere aber evtl frisch abtöten lassen, wenn du eine private Bezugsquelle z.B. hast.


      bin da wohl schon ein bißchen "Weichei" als Schlangenhalter. Daher, aber auch aus rationalen Gründen wie Milben u.a. Untiere bisher Frostfutter. Hab aber auch gute Bekannte und ebenfalls erfahrene Schlangehalter die frisch getötet füttern.

      Aber trotzdem würde es mich interessieren, ob andere Halter Futtertiere präparieren.

      Gibt wohl negative Aspekte die schädlich sein können und Vorsicht ist immer geboten. Habe aber auch schon von positiven Auswirkungen wie mehr Agilität usw. gehört.
      1.1 Morelia viridis Sorong

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von eli ()

    • Ich bin kein Gesundheitsexperte, aber Schlangenmilben übertragen sich normalerweise von Schlange zu Schlange bzw evtl über Substrat. Ratten haben wieder ganz andere Milben...Gibts glaube ich bei Manfred Dorka zu lesen, bzw in irgendwelchen Büchern. Wenn das so richtig ist, brauchst du vor Futtertieren, die NICHT in der Nähe von Schlangen aufwachsen eigentlich keine Angst haben.


      Ich würde "gesteigerte Agilität" usw durch Vitamine auch nicht als positiv sehen, sondern schon eher als "Doping". In der Natur gibts auch keine Vitamine, die die Agilität steigern. Dann doch lieber lebend bzw pre-killed Füttern, finde ich.
    • Hallo,

      ich füttere teils teils.

      Wenn ich zu meinem Züchter gehe kauf ich meist mehrer Tiefgefrorene Tiere.

      Aber wenn er gerade die passenden lebend hat nehm ich die mit und verfüttere Sie sofort am selben abend tot oder frisch getötet.

      So haben meine Schlangen ca. alle 1-2 Monate mal was frisches zwischen den Kiefern. :)
    • Unser Tierarzt hat mir gesagt, dass Säugetiermilben nicht an Schlangen gehen. Der wirds wohl wissen...

      Lebend füttern is NICHT verboten. Da hat der Florian recht... wenns das nämliche wäre, hätten wohl schon einige Schlangen, die nicht an Frostfutter gehen, verhungern müssen.

      Ich fütter ausschließlich lebende Futtertiere, bin absolut kein Freund von Frostfutter. Wer kann denn schon genau sagen, wie lang sein Frostfutter schon eingefroren is- es sei denn, er kauft beim Züchter selbst.
      In der Natur gibts auch kein Frostfutter, da müssen Schlangen ihr Futter auch selbst kalt machen... ;)

      LG
      "Die häuten sich nach jedem Spiel?"
      "Das nennt man "Trikottausch" und das macht man so beim Fussball...!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alexandra L. ()

    • Original von Alexandra L.
      Also, Futtertiere haben zwar des öfteren Milben, allerdings gehen die definitiv NICHT an Reptilien.
      LG


      Hi Alexandra,

      das halte ich defintiv für ein Gerücht. Aber sicher werden über Futtertiere Milben eingeschleppt -aber nachweislich ;)

      Edit: Bei Schlangen bin ich mir nicht hundertprozentig sicher - aber werd mich mal erkundigen.

      Lg
      Eli
      1.1 Morelia viridis Sorong

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eli ()

    • Es kommt drauf an. Schlangenmilben sind trotzdem, so weit ich weiß, eigene Tiere, die mit Ratten selbst nicht viel zu tun haben. Wie gesagt, es kann sein, dass die Milben zb auf den Ratten Eier legen und dann eben über die Ratte auf die Schlange kommt usw. Das ist alles Theorie. Ich glaube die meisten Milben holt man sich über Neuzugänge (also Schlangen). Ab und an hat man auch einfach Pech und keiner weiß, woher die Viecher kommen.

      An dem Thema würd ich pre-killed bzw Lebendfutter nicht messen. Es gibt genug Leute, die haben sich mit dem Bodengrund Schlangenmilben eingefangen usw.

      Ich sehe die Sache mit Milben mitlerweile eh eher gelassen. Meine Terrarien sind mitlerweile eher spartanisch eingerichtet und ich habe genug Plastikboxen als Ausweichbecken für all meine Tiere. Da wäre der Schaden dann relativ gering und nicht sehr teuer. Aber das ist überhaupt ein anderes Thema. Der nächste wird dir nun erzählen, dass bei Frostfutter Milbeneier überleben könnten... Das hab ich auch schon gehört. Es hat keinen Sinn sich darüber ernsthaft Sorgen zu machen, dann dürfte man gar nichts mehr füttern und seine Tiere wirklich nur noch in 100% Quarantäneumgebung halten.

      Auch nochmal zur Gefährlichkeit von Lebendfutter:

      Ich habe früher meine Kornnatter jahrelang mit lebenden Mäusen gefüttert. Das Tier war gefräßig und aggressiv genug die Mäuse problemlos und schnell zu töten. Das ist wirklich eher ein Problem von treudoofen Königspythons, die ab und an einfach keinen Bock auf ihre Ratte haben und sie deshalb nichtmal mit Abwehrbissen von sich fern halten. Sowas wird ein gesunder Baumpython (der nochdazu auf dem Baum hockt) eher nicht tun. Wenn man von WIRKLICH gefährlich, also pathogen, spricht, meint man eher die schlauen Leute, die eine Ratte unbeaufsichtigt (teilweise über nacht) im Becken lassen.

      Ich möchte aber dazu sagen, ich füttere alle Tiere, außer meinen Königspython, der sich verweigert, mit Frost, hauptsächlich weils bequemer ist, und mache mir beim Thema Vitamine eher weniger Gedanken. Ich bin trotzdem, wie gesagt, skeptisch gegenüber Präperaten. Man richtet glaube ich wirklich mehr Schaden an, als man gut macht.
    • Also von präparieren des Frostfutters mittels Vitaminen o.ä halte ich auch nichts.
      Freunde von mir haben das mal gemacht und eig. durchgehend schlechte erfahrung gemacht.
      Das soll nicht heißen das es in Stein gemeißelt ist, jedoch ist mir das Risiko pers. zu hoch.
      Ich werde, sobald ich meinen bestand ein wenig aufgestockt habe, wohl das ein oder andere Futtertier züchten ;)
      Dann kann ich zumindest mit sicherheit sagen was drinne ist :tongue:
    • solange ihr den Tieren keine Namen gebt :tongue:

      Bei Futtertiermilben ist anscheinend so, dass sie die Schlangen zwar befallen können, aber keinen ernsthaften Schaden anrichten. Bei der "Schlangenmilbe" kann es zu ernsthafteren Erkrankungen führen..
      1.1 Morelia viridis Sorong

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von eli ()

    • Tja - Lucky hatte wohl riesig Glück :D
      Behältst du die tatsächlich, Florian?

      Ich bin wirklich froh, dass alle meine Tiere schon immer ans Frostfutter gehen.
      Denn die Futtertierzucht an sich, stell ich mir zwar nicht schwierig, aber zeitaufwendig vor. Auch Platz ist notwendig. Gerade wenn Nachzuchten vorhanden sind, ist es wahrscheinlich auch schwierig immer die paasenden Größen parat zu haben.

      Günni, von dem ich die High-Yellow-NZ hab, gibt Vitamine zu und meint seine Tiere wären seit dem agiler. Aber die Erfahrungen hierzu sind wohl sehr begrenzt.
      1.1 Morelia viridis Sorong
    • Ich behalte das pärchen Ratten, aber nicht ewig... ich lass die Jungen auch nicht alt werden. Mein Chondro braucht bald etwas ältere Rattenbabies und die versuch ich nun zu züchten. Schwierig wirds, wenn die Jungen (vor allem Männchen) größer werden. Dann muss man schnell trennen usw...

      Ich sags nochmal, ich will nicht, dass meine Tiere "agiler" werden durch Vitamine. Am Tag soll ein Chondro sich nicht bewegen und nachts soll er tun was er will. Das tun sie auch ohne Vitamine. Ich denke, solange durch Frostfutter keine Symptome von Vitaminmangel auftauchen braucht man sich keine Sorgen zu machen und verschlimmbessert eher.
    • Hi,
      ich weiß das Thema ist schon älter aber mir fällt auf, dass noch niemand das Problem Hypervitaminose angesprochen hat.

      Hat ein Tier mal einen Vitaminmangel, dann bekommt es eine Spritze und die Sache ist damit meistens vom Tisch. Eine Hypervitaminose ist da schon wesentlich schwieriger zu behandeln und die Folgen können tödlich sein.
      Also am besten Finger weg von Vitaminen.
      Schlangen verdauen die Bäute ja am Stück im ganzen. Ob nun gefroren, prekilled oder lebend die Quallität muss stimmen und dann gibt es keine Probleme.

      Übrigens werden Schlangen tatsächlich nur von der Schlangenmilbe befallen.
      Die normalen Ratten bzw. Säugermilbe geht nicht an Schlangen. Wenn man ein Futtertier aus der Zoohandlung kauft, kann dieses aber durchaus als Zwischenwirt für die Schlangemilbe dienen, die Ihre Eier im Fell ablegt. Außerdem sind Schlangemilben extrem mobil können schon mal von einem Zimmer in ein anderes Wandern.

      Gruß
      Tobi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Teppichfan ()