Bitte um realistische Preiseinschätzung

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    • Bitte um realistische Preiseinschätzung

      Hallo!

      Leider muss ich mich aus beruflichen Gründen von meinen Chondros trennen.
      Es zerreißt mir das Herz, aber die Chancen die sich mir im Moment bieten kann ich nicht verstreichen lassen.

      Leider kann ich den Preis für folgende beiden Tiere nicht einschätzen, da ich mit dem Handel nie etwas am Hut hatte.

      Es handelt sich um 2 Tiere, das Geschlecht wurde noch nicht bestimmt. Sie sind am 19.09.2008 geschlüpft und stammen aus der Rademacher HighYellow Linie. Sie wurden stets unter größtem Aufwand gehegt und gepflegt, jede Kleinigkeit wurde notiert usw...

      Die folgenden Fotos sind leider unscharf aber zeigen deutlich die Farben.
      Eine ist ziemlich gelb mit grünen sprenkeln, die andere türkis mit blauen Sprenkeln und gelbem Bauch.

      Bin gespannt auf eure Einschätzung.

      Steffen
      Bilder
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      Das Wichtigste an einer Schlangeninternetseite, ist der Abzugebenbutton - den man extra anklicken muss, um zu sehen, dass grad nix abzugeben ist...
    • Hallo Steffen,

      gerne möchte ich dir meine Vorstellung schreiben. Diese mag vielleicht auf Unverständnis stoßen aber ich möchte es auch kurz erklären.

      Schau dir den aktuellen Markt an. Es geistern immer mehr Leute rum die nichts ausgeben wollen und sogar frech werden.
      Ich bekomme auf meine NZ aktuell eine Menge Mails und du willst garnicht wissen was da für Dinger bei sind. Das die Leute gerade mal so die Tastatur bedienen können, ist mir ein Wunder.

      Auch musst du die Tiere schnell weg haben, also musst du schon Abstriche machen.
      Meine Einschätzung und nimm sie mir nicht übel: für das Paar, 800-900 Euro. Und bei dem Preis wirst du evtl sogar nochmal Verhandeln dürfen.
    • Hi,
      also ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Bilder einfach so schlecht sind,
      dass eine realistische Preiseinschätzung nicht möglich ist.

      Sollten es wirkl HYBL sein, dann bekommst du sicher mehr als 900 für beide.
      Dann musst du aber warten bis der richtige Käufer kommt. Ansonsten sehe ich das wie Ronny. Wer schnell verkaufen will bekommt nicht den Preis, den die Tiere wert sind.

      Stell doch bitte mal Bilder ein, auf denen man was erkennen kann.

      Gruß
      Tobi
    • Hallo Steffen,

      ich versuche es mal vorsichtig auszudrücken, nicht, dass du mich nachher falsch verstehts :).

      Das Tier auf dem ersten Bild schaut aus, als färbe es noch, insofern kann man dazu noch wenig sagen. Korrigiere mich aber bitte, wenn das Bild es falsch wieder gibt oder ich das vielleicht nicht richtig sehe.
      Das zweite Tier ist schön grün mit einem netten, blauen Band. Nur High Yellow finde ich da nicht wirklich.

      Aber leider richtet sich danach natürlich auch der Preis. Es ist immer klar, dass die meisten Züchter/Verkäufer für die "etwas besonders, besonderen" Tiere auch "etwas" mehr Geld verlangen oder diese sowieso behalten, das war schon immer so.

      Jetzt muss man aber sehen, Linie hin oder her, wohin sich deine Tiere entwickeln, bzw. entwickelt haben. Es gibt in jedem Gelege besonders hervorstechende Exemplare und eben normale, die trotzdem schön sind, denn das liegt ja immer im Auge des Betrachters. Aber vergleichbar mit den High Yellow Blue Line´s, die Thomas auf seiner Seite zeigt und womit er ja auch letztendlich wirbt, sind sie nicht. Er schreibt aber auch ganz klar, dass diese sich intermediär vererben.

      Insofern ist nicht jedes Tier optisch High Yellow Blue, auch wenn es aus der Line kommt ;).

      Ich persönlich würde in deinem Fall einen realistischen Preis ansetzen, der sich nicht zwingend auf die Linie bezieht, sondern eher deine Pflege und den guten Allgemeinzustand der Tiere wiederspiegelt. Sprich: Kaufpreis + 2 Jahre Hege, Pflege, Fütterung, Tierarztkosten, etc.. und dann hast du ein Gesamtpaket für jedes einzelne Tier, welches sich aber in einem vernünftigen Rahmen bewegen sollte. Eine Geschlechtsbestimmung der Tiere vor dem Verkauf würde sich sicherlich auch noch förderlicher auswirken, da so manch einer schon gezielt nach bestimmten Geschlechtern sucht und es sicherlich einen Preisunterschied zwischen Männchen und Weibchen gibt.

      Ich hoffe, du nimmst mir meine ehrlichen Worte nicht übel.

      Die Preispolitik der Käufer auf dem derzeitigen Markt ist schon bei optisch klar erkennbaren Erscheinungen teilweise recht heftig. Diese Leute haben zurzeit eher die Geschenkt-ist-noch-zu-teuer-Mentalität und versuchen natürlich grundsätzlich, die Preise runter zu handeln. Und bevor du nachher etwas erwartest, was von der Gegenseite nicht erfüllt wird, ist es sicherlich besser, vorab realistisch über die bestehenden Möglichkeiten und Erwartungen zu reden/schreiben.
      Viele Grüße

      Niccie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Niccie ()

    • Hi,
      also ich finde, dass es gerade bei einer intermediären Vererbung Sinn macht, auch Tieres für einen höheren Preis anzubieten, die zwar keine phänotypische Ausprägung haben, aber trotzdem "nachweislich" aus dieser Linie stammen.

      Aber egal. Wenn man wirklich einen Preis anhand der Haltungskosten für zwei Jahre, plus evtl Tierarztkosten und futter und Anschaffung berechnet, dann kommt man definitiv auf einen Preis pro Tier, der dem eines HYBL fast gleich kommt.
      Fakt ist, dass man:
      1. auf den Bildern nicht viel erkennt bzw. nichts erkennt
      2. hier niemand beurteilen kann, ob ein Nachweis erbracht werden kann dass die Tiere aus besagte Linie stammen
      3. der Markt den Preis bestimmt.

      Ich glaube nicht, dass du in den nächsten Wochen schnell jemandfen findest, der dier den Preis für die Tiere zahlt, den sie evtl. wert sind. Deswegen schließe ich mich Filthy an und sagem, dass du lieber etwas warten solltest.
      Wenn das nicht geht, dann nimm den Kaufpreis und versuche halt noch ein bisschen deine Unkosten mit einzubeziehen.

      Gruß
      Tobi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Teppichfan ()

    • Hi Tobi,

      erkläre mir, bzw. auch Mannie bitte folgende Aussage:
      also ich finde, dass es gerade bei einer intermediären Vererbung Sinn macht, auch Tieres für einen höheren Preis anzubieten, die zwar keine phänotypische Ausprägung haben, aber trotzdem "nachweislich" aus dieser Linie stammen.

      Das heißt, auch die, die nicht phänotypisch aussehen, wie ein HYBL, und auch letztendlich dann keine sind, haben den gleichen Preis wie selbige? Und warum sind ausgefärbte Tiere, die wirklich HYB sind, weit teurer, als die, die es eben nicht sind? Mir ist noch nie untergekommen, dass da preislich kein Unterschied gemacht wird.
      Bei Jungtieren, ok, weil man vorher nie weiß, wohin sie sich entwickeln und da zahlt man natürlich die Möglichkeit mit, dass man so ein Tier erwischen kann. Da liegt das Risiko aber bewusst beim Käufer und er ist bereit, es zu tragen, wenn er das Geld auf den Tisch legt. Man kauft also die sprichwörtliche Katze im Sack. Das ist aber nicht mehr der Fall, wenn diese umgefärbt sind, denn dann zahlt man eher das, was man auch bekommt.

      Insofern, hier bitte für uns (Mannie und mich) noch mal eine genauere Definition deiner Aussage (du weißt doch, dass wir alles hinterfragen ;)).

      Wenn man wirklich einen Preis anhand der Haltungskosten für zwei Jahre, plus evtl Tierarztkosten und futter und Anschaffung berechnet, dann kommt man definitiv auf einen Preis pro Tier, der dem eines HYBL fast gleich kommt.


      Ah ok, und wenn jemand einen phänotypischen HYBL verkauft, der nimmt dann das doppelte, oder wie darf ich das verstehen?

      Wir wollen aber doch mal bei den Unterhaltskosten für eine Schlange realistisch bleiben.
      Ich setze einfach nur mal pauschal 50 Watt durchschnittlich für ein Jahr an, bei einer Laufzeit von 13 Stunden am Tag und einem Kilowattpreis/h von 0,17 Euro. Da komme ich auf 40,33 Euro im Jahr.

      Hinzu die Futtertierkosten für 2 Jahre. Nehmen wir da mal gute 75 Futtertiere, angefangen von Mauspinkies, bis hin zu adulten Mäusen und Ratten in gleicher Größe. Ungefährer Durchschnittspreis für alle Größen liegt bei ca. 1,50 Euro, wenn man kaufen muss. Wenn man selber züchtet, natürlich weit niedriger. Da komme ich auf 112,50 Euro.
      Einmal im Jahr eine Kotuntersuchung für ca. 39,90 in einem gängigen Labor, wenn man es denn macht.
      Zusätzlich eine kleine Pauschalgebühr von 30 Euro für Bodengrund und Wasser.

      Gesamtsumme: 302,90 Euro Unterhalt für 2 Jahre, wenn man wirklich hoch ansetzt.

      So, und oben schrieb ich, dass sich diese Kosten in einem vernünftigen Rahmen befinden sollten. Das heißt natürlich, dass niemand, aber auch wirklich niemand erwarten kann, dass ihm die gesamten Haltungsjahre beim Verkauf voll entgolten werden, sonst würden 25 Euro Kornnattern aber ein stolzes Sümmchen nach 2 Jahren Haltung einbringen und ein paar ganz Schlaue das große Geschäft wittern ;).
      Viele Grüße

      Niccie
    • Hallo

      Original von Niccie
      Bei Jungtieren, ok, weil man vorher nie weiß, wohin sie sich entwickeln und da zahlt man natürlich die Möglichkeit mit, dass man so ein Tier erwischen kann.


      Genau das habe ich gemeint, da wir uns schon einig waren, dass zumindest auf dem ersten Bild nicht zu erkennen ist, ob das Tier sich noch färbt oder schon gefärbt ist. Da hätte ich mich evtl. ein bisschen besser ausdrücken sollen. (Aber für Dich mach ich das doch immer gerne ;)).

      Original von Niccie
      Gesamtsumme: 302,90 Euro Unterhalt für 2 Jahre, wenn man wirklich hoch ansetzt.

      Und ich schrieb, wenn die Anschaffungskosten noch dazukommen, ca. 400€
      dann sind wir schon bei 702,90€ pro Tier. Meiner Meinungzahlt ihm das keiner. Ich sehe das wie Ronnie und glaube, das mehr als 900€ für beide nicht drin sind.

      P.s. Schön euch hier zu sehen.

      Gruß
      Tobi
    • Hallo,

      ich möchte hier jetzt keine Preiseinschätzung abgeben weil die Bilder es nicht zulassen.Ich Persönlich würde aber auch nur dann das Geld für einen HYBL bezahlen,wenn das Tier auch nach einem HYBL ausschaut.Da wäre es mir auch völlig egal ob das Tier jetzt die Gene trägt oder es Nachgewiesen werden kann das es aus der Linie kommt.
      Was mich viel mehr wundert ist,seit wann rechnet man den seine Unterhaltskosten mit in den Verkaufspreis?
      Geht meiner Meinung nach gar nicht.
      Wenn ich mir ein Tier anschaffe Verpflichte ich mich doch auch gleichzeitig für das Wohlergehen zu sorgen. Diese Verpflichtung kann ich doch nicht später auf den Verkaufspreis drauf rechnen.

      Kann ich nicht so ganz nachvollziehen eure Ansicht/Rechnung oder ich habe die oberen Beiträge einfach falsch gedeutet.

      gruss
      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chondro-Corallus ()

    • @Chondro-Corallus
      Also ich habe die Beiträge eben so verstanden und bin,
      was die Preisberechnung angeht einer ähnlichen Meinung wie du.

      Was die evtl. vorhandenen Gene angeht, das ist sache des Käufers. Ein Käufer, der selber Zuchtinteresse hat, wird sich sicherlich mehr für Gene interessieren als jemand der sich die Tier nur so halten will.

      Auf der einen Seite zahlt man Gefallen auf der anderen Genetik.
      Ein Tier, das z.B. zu 100% het für ein bestimmtes Merkmal ist, mag zwar "normal" aussehen, aber eben ein "größeres genetisches Potential" aufweisen.
      Das ist aber nur interessant wenn man damit auch züchten möchte.
      Bei einem Chondro, der noch nicht umgefärbt ist, sieht man eben nicht, ob er bestimmte phänotypische Merkmale aufweisen wird oder nicht. Da das Tier auf dem ersten Bild meiner Meinung nach noch nicht umgefärbt ist, "KÖNNTE" man hier einen höheren Preis ansetzen wenn man nachweisen kann, dass es aus besagte Linie stammt.

      Gruß
      Tobi

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Teppichfan ()

    • Hallo zusammen,

      eigentlich wollte ich nicht viel in dem Thema mitschreiben, da ich meine eigene Ansicht dazu habe.

      Bitte steinigt mich nicht für diese, denn es ist wie gesagt meine Meinung.

      Die beiden gezeigten Tiere sind so wie man das bisher auf den Bildern erkennen kann, kein Aushängeschild für diese "Linie".
      Das Wort "Linie" setze ich bewusst in Anführungsstriche, weil ich nur sehr wenige Tiere kenne, welche den Namen HYBL wirklich verdient haben.
      Da aber von einer "Linie" zu sprechen finde ich persönlich nicht angebracht.

      Gene hin oder her.

      Es wurden bei de Züchter dieser "Linie" mal ein paar schöne Tiere mit höherem Gelbanteil und einem schönen hellen blau gezüchtet, aber die Mehrheit der Tiere wird einfach nur grün. Und schaut nicht viel besser wie gewöhnliche Sorongs aus.

      Somit würde ich als Käufer für diese Tiere nicht mehr wie 800-900 hinlegen wollen.
      Ich wäre noch ein fairer Käufer und wenn ich die Tiere unbedingt haben wollen würde (was aber definitiv nicht auf mich zutrifft, weil mich diese "Linie" nicht reizt) würde ich den Preis bezahlen, aber der Verkäufer kann froh sein wenn er den Betrag 900 ohne den Versuch des handelns bekommt.
    • Hallo ihr Beiden,

      ich denke, wir reden aneinander vorbei, was aber nicht schlimm ist, dazu diskutieren wir hier ja :). Über das noch nicht umgefärbte Tier brauchen wir doch gar nicht zu reden, dazu schrieb ich doch oben schon etwas :).

      Und ich bin sicherlich nicht der Meinung, dass man seinen Aufwand voll vergütet bekommen sollte, weil das preislich nicht machbar ist. Habe ich aber auch niemals behauptet ;).

      Aber, jetzt mal Butter bei die Fische: Keiner ist so selbstlos und gibt Nachzuchten zum Selbstkostenpreis ab, weil er Mutter Theresa spielen will. Entweder wird die Genetik, die Herkunft oder das phänotypische Erscheinungsbild mit eingerechnet und/oder noch ein kleiner Obulus für die gute Pflege.

      Und ja, da mag ich vielleicht etwas arrogant sein, das darf man mir in dieser Hinsicht auch gerne unterstellen, aber ich weiß, dass z. B. unsere eigenen Nachzuchten weit mehr Pflege und Futtertiere während der Aufzucht erhalten haben, als so manch eine Nachzucht, die aus einer Erhaltungsfütterung mit dem minimalsten Aufwand heraus verkauft wird, damit der Erlös sich auch rechnet.
      Und natürlich macht es dadurch unsere Nachzuchten ein bisschen besser, weil sie gesund und futterfest sind und individuell auf den späteren Halter angepasst aufgezogen werden, und natürlich spiegelt sich das im Preis wieder, welcher ja nicht utopisch ist, sondern nur nicht der Dumpingmentalität entspricht.

      Gesunde, gut genährte Tiere = realistischer Preis. Und diesen legt jeder nach seinem eigenen Ermessen fest. Und Qualität hat nun mal ihren Preis, das zeigt sich bei alltäglichen Dingen, wie Autos, Möbel, Kleidung. Und damit meine ich nicht irgendwelche Markennamen, die man mitbezahlt, sondern dass z. B. ein Presspappetisch weniger Lebensdauer verspricht, als ein massiver Pinientisch.

      So und wenn nun Alex seine Tiere verkaufen möchte, dann sollte sich m. E. das Augenmerk des Preises in diesem Fall eher auf die die Pflege (zumindest bei dem umgefärbten Tier), anstatt auf die Linie beziehen. Denn ersteres wird er mit Sicherheit zu 100% belegen können, letzteres ist optisch recht fraglich und damit ist er nicht auf der sicheren Seite, sondern wird im schlimmsten Fall Diskussionen mit möglichen Käufern eingehen und über sich ergehen lassen müssen.

      Und das er die Tiere nach 2 Jahren Haltung nicht zum Jungtierpreis verkaufen soll, sollte auch klar sein. Aber was macht denn dann den höheren Preis aus, wenn nicht der Aufwand der letzten Jahre? Optisch hat sich das zweite Tier nicht wie gewollt/erhofft entwickelt. Soll er hier jetzt etwa unter den Preis gehen, den er selber bezahlt hat? Geschlechter sind nicht bestimmt, so kann man zurzeit auch nicht die Zuchtmöglichkeit mit einem Männchen anführen. Ebensowenig, wie man ein semiadultes Weibchen belegen könnte.

      Wenn ich etwas verkaufe, muss ich dahinter stehen und es natürlich auch belegen können und kann nicht aufgrund irgendwelcher möglichen Gegebenheiten meinen Preis festsetzen, welcher dann von anderen in der Luft zerpflückt wird.
      Viele Grüße

      Niccie
    • Hallo,

      Original von Niccie
      Und ich bin sicherlich nicht der Meinung, dass man seinen Aufwand voll vergütet bekommen sollte, weil das preislich nicht machbar ist. Habe ich aber auch niemals behauptet Augenzwinkern .


      Genau so kam das aber rüber.
      Na dann ist ja jetzt alles klar.

      Ansonsten muss ich aber auf ein Anderes Argument von mir nochmal hinweisen. Nämlich, dass der Markt den Preis bestimmt und dazu gehört auch die Zeit sich einen vernünftigen Käufer zu suchen.
      Für den (bis jetzt noch nicht geklärten) Fall, dass Alex die Tiere schnell verkaufen muss, wird er wohl nicht mehr als den Anschaffungspreis wieder rausbekommen. Das 2jährige Tiere mehr Wert sind ist mir durchaus klar. Aber wenn ich entsprechend mehr Geld haben möchte, dann muss ich auch die Zeit mitbringen (können) mir einen entsprechenden Käufer zu suchen. Sollen die Tiere aber schnell weg, tja dann muss man halt oft in den saueren Apfel beißen und mit dem Preis nach unten gehen. Außer man hat Glück.

      Da sich der TS allerdings zu dem Thema schon länger nicht geäußert hat, gehe ich mal davon aus, dass das Interesse auch nicht mehr besteht und wir hier um sonst diskutieren.

      Gruß
      Tobi
    • Hi Tobi,

      ja, aber das ist ja meist so, dass hinterher nur noch die anderen diskutieren, während sich der Threadstarter von Dannen macht ;). Aber vielleicht äußert sich Alex ja noch.

      Und ja, ich gehe absolut mit dir konform, dass man sicherlich auch entspannt Zeit haben muss, wenn man etwas verkaufen möchte. Es kann schnell und gut laufen, aber auch genauso langwierig und mühseelig sein. Und sicherlich bekommt man auch nicht immer den Preis, den man möchte, wenn Angebot und Nachfrage am Markt nicht übereinstimmen oder andere Faktoren miteinfließen. Sowas ist natürlich dann unangenehm, wenn man in einer Situation steckt, in der man keine Zeit hat, es "auszusitzen". Hier muss man abwägen, was einem persönlich wichtiger ist und wie man es auch umsetzen kann.

      Ich wünsche dem Threadstarter genügend Nerven, Geduld und das Glück, gescheite Käufer zu finden.
      Viele Grüße

      Niccie
    • Hi,

      HYBL hin oder her ein 2 Jähriger Chondro darf doch wirklich mindestens 400EUR, wenn nicht 500EUR kosten!

      Wenn man bedenkt, dass man Jungtiere für 300EUR bekommt fände ich es als Käufer schon fast unverschämt nicht mindestens nen hunderter für 2 Jahre ältere Tiere draufzulegen.

      Komplett vergütet bekommt man die 2 Jahre sowieso nicht, allein Strom und Futter auf zwei Jahre gerechnet, bei 5 EUR pro Monat für Heizung sind wir bei 120EUR (mindestens), Futter nochmal vielleicht 200EUR drauf, weil das erste Jahr relativ klein und günstig gefüttert wird...dann die Zeit, die man investiert und der Fakt, dass man theoretisch in 1-2 Jahren züchten könnte (sofern es 1,1 sind) + halbwegs die Endfärbung sieht rechtfertigen doch mindestens 100EUR Aufpreis zum gängigen 300EUR Jungtier im Alter von 3 Monaten! Und jeder, der das nicht bezahlen möchte ist in meinen Augen unverschämt. Aber klar, sein Zeitdruck hilft jetzt nicht.

      Vor ein paar Monaten wurden mir Jährlinge für 500-600 angeboten... Ist es nicht auch sonst überall üblich, ältere Tiere teurer zu verkaufen?
    • Hi,
      also ich will jetzt nicht nochmal von vorne anfangen.

      Aber es hat doch keiner gesagt, das die Tiere unter 400 € wegehen sollen.
      Die Rede war von 900€. Das sind dann schon 450€ pro Tier.

      Es ging nur darum, dass er mehr Geld bekommt wenn er sich beim Verkauf mehr Zeit lassen kann. Müssen die Tiere schnell weg, dann geht über 400 pro Tier eher nichts.
      Außerdem sind das schon fast Jungtierpreise.
      300 € für ein Jungtier finde ich schon recht wenig.

      Gruß
      Tobi
    • Hallo !

      Erstmal vielen Dank für die rege Beteiligung.
      Leider ist es mir weder mit der geliehenen noch der eigenen Cam möglich anständige Bilder zu machen, entweder sie sind scharf und die Farben passen nicht, oder andersrum... ich probiere weiter.

      Ich habe mich jetzt entschieden die Tiere zusammen für 1000 anzubieten, wer möchte kann das rack und das Lanzothermostat noch mitnehmen, außerdem lasse ich nächste Woche noch die Geschlechter checken.

      Dafür behalte ich mir vor die Tiere nur gegen "Gesichtskontrolle" rauszurücken, ich würde wahnsinnig werden wenn ich das Gefühl habe das sie nicht in beste Hände kommen.

      Bevor mich jemand ermahnt, dass soll nicht als Kleinanzeige verstanden werden, da weiß ich wo sie hingehören, eher als Fazit des Themas.

      Danke und Gruß
      Steffen
      Das Wichtigste an einer Schlangeninternetseite, ist der Abzugebenbutton - den man extra anklicken muss, um zu sehen, dass grad nix abzugeben ist...