Tach der Neue Vorstellung und Fragen

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    • Tach der Neue Vorstellung und Fragen

      Guten Tag Zusammen,

      bevor ich loslege möchte ich mich kurz vorstellen.

      Heiße Markus, bin 27 Jahre jung und wohne im schönen Nürnberg.
      Reptilien begeistert bin ich seit ich denken kann, besonders Schlagen haben es mir angetan.

      Seltsamerweise hat es nie ein Reptil in meine Wohnung geschafft.
      Erst waren da die Eltern, dann die berufliche Entwicklung und zu guter Letzt eine Freundin mit einer sehr ausgeprägten Schlagenphobie.

      Derzeit pflege ich Vogelspinnen und Skolopender, bin also kein kompletter Neuling was Terraristik angeht.

      Der aktuelle Status in Sachen Grünling ist wie folgt:

      Ich habe viel gelesen, diverse Angaben unterscheiden sich aber sehr stark.
      Da ich nichts überstürzen möchte hab ich noch die ein oder andere Frage die Ihr denke ich schon unzählige Male beantwortet habt.
      Es würde mir allerdings ungemein helfen das Alles mal in einem Thread zu haben und eventuell noch den einen oder anderen Rat bekommen könnte.

      Von 90% der Leute in verschiedenen Foren/Züchtersites usw. habe ich gelesen das 2 Tiere in einem Terrarium gehalten werden. Hin und wieder les ich aber auch das Einzelhaltung zu bevorzugen ist.
      Da stell ich mir die Frage: Warum werden dann so oft 2 Tiere angeschafft? Was meint Ihr dazu, einzeln oder mehr?

      Terrarium Abmessungen...
      von 80x60x80 bis zu 120x60x60 cm werden Angaben gemacht.
      Das es hoch sein soll ist soweit klar. Aber von 80 auf 120 Breite is nen gewisser Unterschied.
      Um es mal auf den Punkt zu bringen, welche Abmessungen sollte denn nun ein Terrarium für ein Tier und 2 Tiere haben?
      Sollte das Terrarium stetig dem Tier angepasst werden oder kann man ein Jungtier nach sagen wir mal 12-15 Monaten in ein Endterrarium setzen? (oder gar früher - leider weiss ich nicht wie schnell sie wachsen)

      Habe Hier nun mehrfach gelesen das von Glas eher abzuraten ist, soweit ich das sehe habt Ihr alle Terrarien marke Eigenbau.
      Von Glas ist "nur" wegen der schlechten Dämmung abzuraten oder ist es auch wie bei Königsphytons das offene Räume nicht so gern angenommen werden?

      Was die Luftfeuchtigkeit angeht bin ich nun schon mal soweit das 1-2 mal sprühen am Tag genügt (auch das Tier direkt ansprühen) okay...
      Wasserschale kann denke ich aber zusätzlich auch nicht schaden oder?

      Selbstverständlich braucht der Grünling auch was zum klettern um in typischer Position "abzuhängen ;)
      Die Äste (oder was auch immer) sollten nicht glatt sein und minimum so dick sein wie das Tier.

      Wärmematte hab ich bei einigen gesehen das sie an der Decke angebracht werden, vermute mal weil die Tiere eben Oben sind.
      Aber Wärme steigt doch nach oben, geht da nicht zu viel verloren?


      Ansonsten würde es mich interessieren ob Hier Züchter aus dem Raum Nürnberg oder Nähe sind bzw. ob jemanden einen kennt.
      Ich selbst bin kein Börsenfreund wenn es wirklich soweit kommen sollte würde ich das Tier dann ganz gern abholen. Mal ganz davon abgesehen das man dann auch gleich jemanden in der Nähe hat der einem mit Rat zur Seite steht ;)


      Ansonsten hoffe ich niemanden mit meinen 0815-Fragen zu nerven, man spricht oder schreibt einfach noch mal gerne Darüber um sicher zu gehen.

      Freue mich auf Antworten, Ratschläge, Hilfen usw.


      Gruß
      Markus
    • Hallo und herzlich Willkommen.
      Schön das du bei uns bist.

      Da hast du aber eine ganze Menge Fragen. :P


      Möchte mich ein bisschen Kurz fassen.

      Ich rate zur Einzelhaltung. Wenn du mal gesehen hast wie stressig das werden kann, wenn sich 2 Tiere in ein Futtertier verbeißen, wirst du von der Idee ganz schnell ablassen :D

      Terrariengröße:
      Jungtiere bis ca. 7-9 Monat in BraPlast-Dosen 19x19x19 und danach ins Endecken( 120x60x60) oder in ein Übergangsbecken (90x50x50) je nachdem wie das Tier "funktioniert"

      Von Glasbecken rate ich auch ab, weil die Teile keine Wärme isolieren und man möchte bei den heutigen Strompreisen ja nicht zu einem guten Kunden beim Stomanbieter werden 8)

      Zum Thema beheizen:
      Das sind keine Wärmematten, welche die meisten hier im Forum nutzen, sondern Heatpanels. Größtenteils aus dem Hause terraristikshop24.eu :D :D


      Außerdem würde ich dir gerne noch das "Kompendium - Morelia viridis" von Greg Maxwell empfehlen, falls du es noch nicht hast. Liegt bei Amazon ca. bei 50€
    • Da kann ich Ronnie nur beipflichten. Das Kompendium von Greg Maxwell ist ein Muss für Chondro Halter. Ich selber habe es auch und schaue immer wieder mal rein , obwohl ich es schon durchgelesen habe.

      Darin findest du Antwort auf alle Fragen, die du hast. Das ist sozusagen geballtes Chondro Wissen, zusammengefasst in einem tollen Buch.

      Es ist so detailiert und einfach beschrieben, dass man kaum aufhören kann,es zu lesen :D

      Die 49 € sind da auf jedenfall bestens investiert..


      Also zu den Terrariengrößen,die im übrigen auch im Kompendium beschrieben sind, kann ich folgendes sagen.

      In der Chondrohaltung sind für adulte Tiere 2 größen in Benutzung

      120x60x60 und 100x60x60

      Aber bei den 120x60x60 macht man definitiv nix falsch.

      zu der Wärme : Das ist ja infrarotstrahlung, die die heatpanels ausstrahlen. Diese Strahlen kommen bis auf den Boden des Terrariums und heizen somit optimal das ganze Becken.
      Das was nach oben steigt, ist die warme luft und das ist auch gut so, denn somit wird Staunässe verhindert und ein gleichmäßiger Luftaustausch über die Terrarienbelüftung gewährleistet.

      Gruß
      Stephan
      Anonymer Chondroholiker ....und stolz drauf !
    • Hallo,

      erst mal danke euch 2!

      Jungtier wäre schon schön, oder ratet ihr einem Schlangenanfänger eher davon ab?
      Finde es einfach zusätzlich toll ein überraschungsei zu haben.
      Mal ganz davon abgesehen das es einfach nichts schöneres gibt als Tiere beim wachsen zuzusehen!

      Hab für mich so beschlossen das ich das Terrarium mit dem Tier wachsen lass.
      Wie schnell wachsen die Tiere?
      Also ab wieviel Jahren ist ein "Endterrarium" mit 120x60x60 ca von nöten?

      Das Buch hab ich natürlich direkt bestellt, weitere Fragen kommen dann wenn es hier ist und ich einiges gelesen habe ;D


      Bezüglich Züchter in Bayern wurde ich von einem User per PM angeschrieben, allerdings hat dieser keine NZ lediglich Wildfänge (möchte ich nicht)
      Jemand noch nen Tip?

      Danke vorab!


      Gruß
      Markus
    • Also in dem Buch steht ja wirklich alles drin.

      Trägt ja nicht umsonst den Beinamen "Chondro Bibel" :D :D :D

      Also ich rate dir zu einem Jungtier. Die sind günstiger als adulte Tiere.

      Und wie du schon sagtest gibt es nix besseres, die Tiere wachsen zu sehen und bei den Chondros ist es auch zauberhaft sie bei der Umfärbung zu sehen.

      Ich habe voriges Jahr auch mit einem jungtier angefangen und ich habe die Schlangenhaltung mit den Chondros angefangen. Muss aber sagen,dass ich schon seit 15 Jahren Terrarianer bin ! Ich würde das Tier nach der Umfärbung in das Endbecken Setzen oder aber mit einem Alter von 1 - 1 1/2 Jahren

      Das mit dem mitwachsen würde ich nicht machen, weil es

      1. nicht nötig ist
      2. auch teuer ist.


      Halte das Jungtier bis nach der Umfärbung in deiner Braplast Dose und nach der Umfärbung kann das Tier dann ins Endbecken..

      Achso und glaub nicht immer alles was im Netzt steht.

      Da wirst du mit Sicherheit des öfteren gelesen haben,das Chondros für Anfänger nix sind.
      Da bin ich anderer Meinung. Wenn man sich gut eingelesen hat und sich das 1x1 der Chondrohaltung (Wärme,luftfeuchte,Einrichtung und fütterung) verinnerlicht hat, ist es nicht schwer,diese Tiere zu halten.

      Man sollte eher sagen das Chondros eine Ansrpuchsvolle Haltung benötigen, aber anspruchsvoll ist nicht immer gleich zu setzen mit schwer.

      Also ich finde,dass da andere Tier vieeeeel schwerer zu halten sind.
      Z.b. Pantherchamäleons. Die fallen die schon vom Ast,wenn die zu viel Zugluft abbekommen.
      Aber das ist meine persönliche Meinung.

      Gruß Stephan
      Anonymer Chondroholiker ....und stolz drauf !
    • Original von Stephan84
      Halte das Jungtier bis nach der Umfärbung in deiner Braplast Dose und nach der Umfärbung kann das Tier dann ins Endbecken..


      Sorry, diese Pauschalaussage kann ich so nicht stehen lassen.
      Ich würde sagen nach 8-10 Monaten je nachdem wie fit der Wurm ist ins Endbecken und wenn möglich vielleicht auch noch in ein Übergangsbecken.

      Das ist individuell abzuschätzen.
      Ich kenne Tiere die nach 15 Monaten noch nicht umgefärbt waren/sind und so lange würde ich keinen Chondro in der BraPlast sitzen lassen ;)
    • Ok hab mich vielleicht falsch ausgedrückt.

      Ich geb da Ronnie recht.

      Aber bevor ich mir ein Übergangsbecken baue/kaufe, nehm ich doch liebe eine Plastikdose , die eine nummer größer ist.

      Solch Rotho Boxen sind ganz gut. Diese beheizt man wie die Braplast Dose und danach dann ins Endbecken.

      Z.B. die Rotho Clearbox 4150 von Lanzo herp.

      Gut man könnte die Rotho Kisten auch als Übergangsterrarium bezeichnen :D

      Ich selber hab mir nur ein übergangsbecken gebaut, um zu schauen, wie sich hartschaumplatten verarbeiten lassen.
      Anonymer Chondroholiker ....und stolz drauf !
    • auf alle fälle scheint das mitwachsen des Terrariums keine Rolle zu spielen wie bei KönigsPhytons.

      Hab nach dieser Größenthematik nun mal rumgemessen wie und wo ich das Terrarium unterbringen kann.

      100x50x(gerne auch höher als 60) wäre Wohnungstechnisch für mich am idealsten.

      Will dem Tier aber defintiv genug Platz bieten, also wenn es zuwenig ist dann ist es zuwenig und es wird ein anderer Platz gesucht.

      Frage nun mal wieder an Euch:

      geht noch oder eher nein?


      Sorry mein Buch kommt erst Morgen :->


      Gruß
      Markus
    • Na wie gesagt.

      100 x 60 x 60

      oder

      120 x 60 x 60

      Wobei die 120 am besten sind. Denn die Lokalform biak kann ja unter umständen 180 cm bis 200 cm werden und da wären die 100 cm schon recht klein.

      Mit dem 120x60x60 Becken machst du nix verkehrt und brauchst dir da auch keinen Kopf machen.

      Höher als 60 cm würd ich nicht gehen. Je höher das Becken ist, um so mehr musst du auch heizen.

      Schau mal auf die Homepages unserer Forenmitglieder (Chondrophil, Ronnie und die anderen Profi´s). Da ist das recht gut beschrieben.

      Gruß Stephan
      Anonymer Chondroholiker ....und stolz drauf !
    • Originally posted by Toku
      auf alle fälle scheint das mitwachsen des Terrariums keine Rolle zu spielen wie bei KönigsPhytons.

      Hab nach dieser Größenthematik nun mal rumgemessen wie und wo ich das Terrarium unterbringen kann.

      100x50x(gerne auch höher als 60) wäre Wohnungstechnisch für mich am idealsten.

      Will dem Tier aber defintiv genug Platz bieten, also wenn es zuwenig ist dann ist es zuwenig und es wird ein anderer Platz gesucht.

      Frage nun mal wieder an Euch:

      geht noch oder eher nein?


      Sorry mein Buch kommt erst Morgen :->


      Gruß
      Markus


      Hi,

      das mit "mitwachsen lassen ist nicht nötig" ist so pauschal nicht richtig. Jede Jungschlange sollte IDEALERWEISE in Sachen Behausung, sei es Rack oder Terrarium in der Größe angemessenen Behältnissen untergebracht werden. Königspythons sind da sicher noch empfindlicher, aber es gibt auch Leute, die erleben auch bei Chondros Futterverweigerung in zu großen Becken. Man kann etwaige Übergangsterrarien bzw Boxen später auch gut für a) Neuzugänge (die kommen sowieso, wir wissen es doch alle) und b) als Quarantäne brauchen. Es ist also kein rausgeschmissenes Geld.

      Ich kann ebenfalls Rotho Boxen empfehlen, und zwar 33,5x40x17 hält noch ein Stück länger als die Braplast Dose! Mein 8 Monate alter Wurm hat darin noch reichlich Platz.

      Endterrarium: 50 Tief ist ein bisschen wenig. Generell mögen Tiere "Tiefe" als Rückzugsmöglichkeit. Theoretisch gehen tut es schon. Wir in Deutschland sind allgemein überhaupt sehr großzügig, was Terrariengrößen angeht im Vergleich zu sagen wir mal den USA oder UK.

      Ich hab Dir übrigens eine PM geschrieben (klicke oben...), weil ich einige Züchter aus Bayern (Region München) kenne. Dort würde es auch 2009er Tiere noch geben, die kannst Du gleich in ein Endbecken setzen.

      Ich finde persönlich übrigens die Aufzucht nicht besonders spannend, bis auf die Spannung "Wann beginnt endlich die Umfärbung". Ich glaube, wenn man nur ein Tier hat, ist ein älteres Tier interessanter.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FlorianZ ()

    • Puh,

      hab nun so einziges bezüglich Voraussetzung usw. gelesen.
      Muss an der Stelle aber sagen das ich etwas demotiviert wurde.

      Einerseits finde ich es ganz amüsant das auf die Generation
      "uhh cool werf mal ne Maus rein" rumgehackt wird.

      Aber er rät ja schon irgendwo recht klar davon ab mit nem Chondro anzufangen.
      Worauf ich halt ins grübeln komme



      Thema Anschaffung

      naja, DNZ wollte ich eh - was anderes wäre nicht in Frage gekommen.
      Die vergangenen Tage hab mich natürlich auch bezüglich der Preise informiert.
      Schnitt war da so bei 300 Euro.

      Habe allerdings auch einen Züchter gefunden dessen Foto in diesem Buch auch abgebildet ist der _weit_ mehr verlangt.

      Ich weiss blöde Frage...
      Aber mit wieviel Euro muss ich nun für einen gesunden, fressfesten ca 7 Monate alten Chontro kalkulieren?

      danke vorab...


      Markus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toku ()

    • Das kann man pauschal kaum sagen, es kommt auf die Lokalform, Alter, Züchter und Vorfahrengeneration an.

      Meinst du Rademacher? Der ist dort abgebildet und verkauft HYBL Tiere, die kosten halt mehr, weil sie später evtl mal einen hohen Gelb / Blau Anteil haben.

      Wenn du einen "normalen" Chondro willst, rechne bei einem Sorong/Aru Baby (futterfest, 3 Monate) mit ca 300EUR. Das billigste, halbwegs seriöse, was ich mal auf einer Börse gesehen habe (DNZ) waren 280EUR. Drunter wirst du nichts finden.

      Für andere Lokalformen geht es evtl Aufwärts mit dem Preis, da kann dann ein Baby auch mal 500+ kosten.

      2009er DNZ (die man schon eher im Terrarium halten kann) kosten 500EUR. Hab dir via PN ja geschrieben wo. Mir wurden etwas ältere Tiere auch für 500-600 angeboten. Wenn du keinen Designerchondro möchtest halten sich die Preise also generell wirklich in Grenzen.
    • hm okay... wo ich das Tier kaufe wird man sehen.

      Die Frage ob ein Chondro nun als Anfängertier geeignet ist bleibt.
      Wie "empfindlich" sind Sie nun wirklich?
      Im Kompendium wird geschrieben das davon abgeraten wird als Schlangeneinsteiger mit einem Chondro zu beginnen.
      Habe schon viel ueber Darmvorfälle gelesen, was ist da zu machen, woran erkennt man das?

      "Verzeihen" Chondros wirklich garkeine Haltungsfehler?
      Also versteht mich nicht falsch, habe nicht vor welche zu machen aber man ist eben nur Mensch.
    • Hm.

      Erfahrungsgemäß will man seine erste Schlange a) viel sehen, auch in Bewegung b) auch mal anfassen, ist doch so. Dafür sind Chondro(babys) völlig ungeeignet. Die sitzen halt auf ihrer Sitzstange und wachsen vor sich hin, anfassen sollte man sie eher nicht und viel Bewegung seh ich jedenfalls erst, wenn es stockdunkel ist. Spannender als Königspythons sind sie dann aber doch :).

      Wenn dich das nicht stört: Wie schon geschrieben wurde, haben Babys in einem echten Terrarium erstmal nichts verloren. Ich hatte auch so ein 30x30x30 Glaswürfel teil, das nach 2 Wochen rausgeflogen ist. Um es korrekt und einfach zu machen, sollte man wirklich den Rat befolgen, die Tiere in einer kleinen Plastikbox aufzuziehen. Dadrin sind Temperatur und vor allem Luftfeuchtigkeit, welche bei Babychondros noch kritischere Aspekte sind als bei stabilen Adulti, besser zu erzeugen und einzuhalten. Oder eben ein eher älteres Tier kaufen und gleich in ein gescheites Terrarium setzen.

      Zu Darmvorfällen können dir nur Halter und Züchter was sagen, die sowas schon miterlebt haben. Aber ich paraphrasiere nochmal Maxwell: Er glaubt, dass a) Temperatur und LF und b) Futtertiergröße/intervall entscheidend sind. Weiter sagt er, dass ein Temperaturgradient, besonders kühlere Regionen, wichtig sind, so dass das Tier seine Verdauung besser regulieren kann. Wenn man dann noch nicht zu groß/viel füttert, denke ich hat man alles richtig gemacht. Er sagt nämlich weiter, dass es im Prinzip mit Pech auch bei völlig korrekten Parametern und Tieren auftauchen kann. Ich würde mich deshalb aber nicht abbringen lassen, es ist halt ein Faktor, der passieren kann. Genauso wie Milben und sonstige Ärgerlichkeiten einfach irgendwo zur Schlangenhaltung dazugehören und nie 100% ausgeschlossen werden können. Wenn sowas überwunden ist, hat man immerhin was dazu gelernt.
    • Original von FlorianZ
      Wenn dich das nicht stört: Wie schon geschrieben wurde, haben Babys in einem echten Terrarium erstmal nichts verloren. Ich hatte auch so ein 30x30x30 Glaswürfel teil, das nach 2 Wochen rausgeflogen ist. Um es korrekt und einfach zu machen, sollte man wirklich den Rat befolgen, die Tiere in einer kleinen Plastikbox aufzuziehen. Dadrin sind Temperatur und vor allem Luftfeuchtigkeit, welche bei Babychondros noch kritischere Aspekte sind als bei stabilen Adulti, besser zu erzeugen und einzuhalten.


      Kann ich so nicht bestätigen, meiner hat sich echt Super gemacht und auch wo es so warm war, hatte ich keine Probleme mit der Luftfeutigkeit. Ich habe aber auch im großen und kleinen Becken gesprüht. Zur Häutung kann ich nur sagen 3x Mal ohne ein Problem und in einem Stück abgezogen.