Substrate (Pro & Contra)

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    • Kork speichert gar kein Wasser, wie soll es dass denn auch? ;)

      Denn wo will ich das Wasser haben, im Boden oder in der Luft?
      Wenn ich sprühe, möchte ich die relative Luftfeuchtigkeit erhöhen, welche ja - ich hoffe das ist bekannt? - temperaturabhängig ist.

      Ansonsten ein kleiner Ausflug in die Physik:
      Wird Raumluft mit 60% relativer Luftfeuchte von beispielsweise 18°C auf 25°C erwärmt, hat sie, obwohl die absolute Wassermenge konstant bleibt, nur noch 40% relative Feuchtigkeit.

      Oder andersrum und für jeden nachvollziehbar:
      wenn ich tagsüber im Terrarium bei 28°C 50% Luftfeuchtigkeit habe (die maximale Wasseraufnahme bei dieser Temperatur = 100% wären 27,1g Wasser/m3), dann sind es - obwohl ich nicht gesprüht habe - in der Nacht bei 22°C (maximale Aufnahme = 19,3g/m3) schon 70%.

      Denn wärmere Luft hat die Fähigkeit, mehr Wasser aufzunehmen, wenn aber der Wassergehalt bei gesteigerter Temperatur gleich bleibt, sinkt natürlich das relative Verhältnis von Gehalt an möglicher Aufnahme (ich hoffe, das war verständlich).

      Ok, zu dem Zeitpunkt, zu dem ich sprühe (läuft bei mir über Vernebleranlagen und Zeitschaltuhr 2x täglich, um 13 und um 18 Uhr),
      will ich ja zu diesem Zeitpunkt die Luftfeuchtigkeit erhöhen und nicht Wasser in den Bodengrund kippen, in der Hoffnung, dass der Bodengrund als Langzeitspeicher fungiert.
      Ich will ja sofort die Luftfeuchtigkeit (LF) erhöhen.
      Das passiert am besten, wenn ich Oberflächen besprühe (Äaste, Kunstpflanzen, Ablagen, Oberfläche Bodengrund).

      Das krasseste Gegenbeispiel ist zum Beispiel m.E. nach Humus oder Kokosziegel, die entweder so trocken sind, dass diese zu Staubentwicklung neigen oder so nass sind, dass oft nur die Oberfläche abtrocknet, in der Tiefe der Bodengrund aber nass bleibt.
      Das kann man nur ausgleichen, wenn man an diesen nassen Stellen wieder eine Bodenheizung installiert, was aber in Chondrobecken eher unüblich ist, da man hier eher die Heatpanels als alleiniges Heizmittel verwendet und auch gar nicht so sehr den Boden aufwärmen will, da somit nicht selten das Mikroklima kippt.

      Aber egal, welchen Bodengrund man nutzt, um ihn als "Feuchtigkeitsspeicher" zu misbrauchen, es besteht immer die Gefahr eines durchnässten Bodens, der nicht mehr abtrocknet und somit mehr Nach- als Vorteile bringt.

      Korkschrot dagegen ist in der Hinsicht optimal, da er nur "kurzfristig", also im Laufe eines Tages, Feuchtigkeit behält. Der Kork selber ist wasserabweisend, das Wasser befindet sich also auf und zwischen dem Korkschrot und wird relativ schnell wieder abgegeben.
      Eine mit einer Düse besprühte Fläche trocknet bis zum nächsten Intervall wieder ab.
      Der zweite Intervall ist abends, und da greift die Physik wieder (s.o.), selbst bei abgetrockneter Fläche greift die höhere Luftfeuchtigkeit nun durch sinkende Temperaturen bei gleichbleibendem Wassergehalt in der Luft.

      Korkschrot hat halt ansonsten den Vorteil, durch verschiedene Körnungsgrößen für alle Arten und Größen nutzbar zu sein. Meine große Boa hat grobes Kork, die Nachzuchten sehr feines.
      Einzelne Korkstücke sind so klein, dass diese bedenkenlos mitgefressen werden können.
      Urin und Kot liegt oben auf der Oberfläche und wird durch das Kork gebunden, so dass das Entfernen der Exkremente an das Säubern einer Katzentoilette erinnert.
      Dazu ist es preiswert (je nach Körnung bezahle ich für einen 66 Liter Sack zwischen 25-38 Euro) und -subjektiv gesehen- finde ich es hübscher als Einstreu wie Tierwohl und Aspen Snake Bedding oder Reptibark.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MDorka ()

    • Hallo,

      das nenn ich mal eine detaillierte Erklärung. Danke !

      Aber ich nehme Tierwohl super und sprühe auch nur oberflächlich.

      Die Luftfeuchtigkeit erhöht sich auch sofort. Das bisschen Wasser,was bis auf den Boden kommt, wird von dem Tierwohl super sehr gut aufgenommen und über den Tag gut wieder abgegeben.

      So hab ich tagsüber immer gute Luftfeuchtigkeitswerte. Wenn ich früh Sprühe, habe ich abends dann wieder so um die 65 %.
      Da brauch ich nur noch für die Nacht sprühen.

      Das Substrat trocknet auch sehr gut wieder ab. Es ist ja nur die obere Schicht feucht.


      Ich denke mal, jeder hat hat mir seinem Substrat,was er nutzt, gute Erfahrung gemacht,weil er sein Sprühverhalten dementsprechend angepasst hat.


      Bei dem Kokoshumus kann ich nur beiipflichten,dass es Nachteile hat.

      - staubt
      - Wenn es sehr trocken ist, nimmt es so gut wie keine Feuchtigkeit auf
      - saugt sich regelrecht mit wasser voll und hält es für längere zeit


      Aber wenn wir schon einmal dabei sind :

      Sind denn Nebleranlagen eigendlich gut ??

      Man hört,dass in einigen Terraristikbereichen die Dinger ja verpöhnt sind,weil sie angeblich Bakterienschleudern sind und auch Lungenprobleme hervorrufen können. So etwas liest man ja immer wieder mal.

      Gruß
      Stephan
      Anonymer Chondroholiker ....und stolz drauf !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stephan84 ()

    • Sooooo,

      wirklich sehr detailierte und interessante Beiträge.

      Hat sonst noch jemand mit Korkschrot Erfahrungen sammeln können?

      Ich gebe Stephan84 recht.

      Keiner von uns wechselt jeden Monat sein Bodensubstrat und ist somit das wandelnde Bodensubstratlexikon ;)
      Ich denke, dass sich jeder mit seinem Substrat auseinander setzt und schließlich seinen eigenen Rythmus findet wie er seine Anlage pflegt.

      Zwischenstand:

      Tierwohl Super: :) :) :) :)
      Zewa: :) :)
      Kokoshumus - Pinienrinde Mix: :) :)
      Repti-Bark - Snake Bedding Mix: :)
      Reptibark und Bläh-ton-Kugeln Mix: :)
      Zeitunspapier: :) :) :(
      Korkschrot: :)
      Repti Bark: :(
      Humusziegeln: :) :(
      Spaghnum Moos: :) :)

      PS: Für Nebler- und/oder Beregnungsanlagen könnte man ja ein neues Thema eröffnen.
      Hier wäre es schon schön, könnte man bei dem Thema Bodensubstrate bleiben.
      Ich glaube sonst verlaufen wir uns hier ;)
    • Hi,

      schwieriges Thema und nach meiner Auffassung nicht zu beantworten.
      Was die Fähigkeit des Bodengrundes angeht Feuchtigkeit zu speichern;
      das kommt auch darauf an wie man sein Terrarium betreibt.
      Ich bin da ganz Mannies Meinung und handhabe das auch ähnlich (nur nicht mit Beregnungsanlage).
      Ich sprühe 1 mal am Tag am Morgen von Hand.
      Dabei achte ich darauf, alle Oberflächen zu benetzen. Ich brauche keinen feuchten Bodengrund (ich finde, die Heatpanels schaffen es auch nicht richtig den abtrockenen zu lassen). Was Mannie noch vergessen hat, sind die Lüftungsflächen. Die können auch dazu beitragen ob sich Feuchtigkeit länger oder weniger lange hält.

      Hygiene ist auch wichtig.
      Aber auch der persönliche Geschmack.
      Ich z.B. habe Schauterrarien, die mit echtpflanzen, teilweise gebackenem Waldboden (geht auch anders aber dann stirbt man vor Viehzeugs) oder Pinienrinde und echten Ästen bestückt sind, da mir das einfach gefällt und ich mir die Arbeit (Pflanzenpflege, Kot suchen usw.) gerne mache.

      Am Ende benutzt doch jeder den Bodengrund mit dem er am besten klar kommt und der dazu noch gefällt. Ich z.B. würde nie Korkschrot verwenden und Zewa nur zur Aufzucht. Zeitung scheidet völlig aus.
      Wer mal die Gefahrenblätter zu Druckerschwärze gelesen hat, der weiß was ich meine.

      Wichtig ist, dass das Tier nicht zu schaden kommt (scharfkantige Gegenstände) und das man es hinbekommt ein ordentliches Microklima zu schaffen. Der Rest ist wie gesagt Geschmacksache.

      Gruß
      Tobi

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Teppichfan ()

    • Ist das aber nicht uneffektiv und riskant einen "Energiefresser" zum abtrocknen des
      Bodensubstrates zu verwenden???
      Lieber anderer Bodengrund oder Feuchtigkeitsregulierung verwenden!
      Die verbrauchen zwar nicht die Welt an strom, aber bis die den Boden trocknen laufen
      die den ganzen Tag, dazu wird es ein herd für Viren und Bakterien, da die Heizschlange
      ja auch nicht über 35-40C° geht.

      Oder sehe ich das falsch? ?(
    • Damit hast du sicherlich Recht, aber ich weiß von anderen Haltern das sie auf die Methode schwören.
      Wurde ihnen sogar von einem Terrarienbauer so empfohlen. ?(

      Der User Schlangensucht hat hier mal dazu geraten.Finde den Post grad nicht dazu
      Ich selber handhabe das so nicht weil ich es unnötig finde.

      Ordentlicher Bodengrund und in Maßen sprühen, so das es auch ordentlich abtrocknen kann.
    • Immer noch ein interessantes Thema.

      Und hier der neue Zwischenstand

      Tierwohl Super: :) :) :) :)
      Zewa: :) :)
      Kokoshumus - Pinienrinde Mix: :) :)
      Spaghnum Moos: :) :)
      Zeitungspapier: :) :) :(
      Humusziegeln: :) :) :(
      Repti-Bark - Snake Bedding Mix: :)
      Reptibark und Bläh-ton-Kugeln Mix: :)
      Korkschrot: :)
      Repti Bark: :(

      Hat denn jemand noch Erfahrungen mit den letzten 4 Substraten in der Liste sammeln können? Bisher wenige Bewertungen, was Repti-Bark (und Repti-Bark Mixeturen) und Korkschrot angeht...

      Hat jemand auch schlechte Erfahrungen mit den als "gut" bewerteten Substraten machen können?

      Immer raus damit ;)
    • Hallo!

      Also wir benutzen für den Chondro eine Mischung aus Pinienrinde und Cocosbark und sind damit eigentlich sehr zufrieden. Die Pinienrinde bekommt man günstig im Bau- oder Gartenmarkt (bei der Blumenerde), in der Terra-Abteilung vom Zoogeschäft ist sie bestimmt 10x so teuer. Man muss zwar nach den Kotresten ein wenig gucken, aber die Konsistenz verrät es doch ziemlich genau.

      Für die Kornie benutzen wir dieselbe Mischung, haben allerdings noch eine Wetbox mit Sphagum-Moos drin stehen. In der Wetbox eignet sich dieses super.

      Allerdings haben wir bei unseren Stabschrecken die Erfahrung gemacht, dass Sphagum-Moos auf dem ganzen Boden nicht so praktikabel ist. Ersteinmal ist es schwierig, das Terra sauber zu halten (wobei man auch wieder sagen muss, dass die Stabschrecken natürlich ein wenig mehr koten...). Und es hat irgendwann angefangen zu stinken.

      Unser Tierarzt hat uns für bodengrabende Schlangen als kostengünstige Alternative noch eine Sand-Cocosbark-Mischung empfohlen, die er immer benutzt. Diese hat dann den Vorteil, dass man den Kot super sieht, allerdings kann ich mir vorstellen, dass man hier (speziell für tropische Schlangen) ein Problem mit der LF bekommt.

      Zewa nehmen wir nur für Quarantäne- oder Krankheitszeiten. Es ist zwar zweckmäßig, sieht aber in einem schön eingerichteten Terra irgendwie nicht so toll aus

      Von Zeitungen haben wir bisher wegen der Druckerschwärze abgesehen (kann aber auch ein Vorurteil sein)

      Fazit:

      Pinienrinde-Cocosbark-Gemisch: :)
      Sphagum-Moos in der Wetbox: :)
      Sphagum-Moos auf dem Boden: :)
      Sand-Cocosbark: ?(
      Zewa: :)
      Zeitung: :(
    • Ganz ehrlich, am hygienischsten und einfachsten zu reinigen sind doch wirklich Zeitung/Zewa. Wenn man sein Substrat nicht als a) Feuchtigkeitsspeicher und/oder b) aus optischen Gründen auswählt sehe ich kaum einen Grund was anderes herzunehmen.

      OT:
      Nasses Zewa (mehrere Lagen übereinander bzw zerknüllt) in der nähe einer Heizung (sprich nicht am Boden...) ist übrigens ein sehr guter Feuchtigkeitsspender, der über den Tag verteilt gut eine "Grund LF" hält. Ein wenig nach der "Wasserbecken auf Heizung stellen" Methode, nur dass die Tiere schwer davon trinken können. Das geht bei Chondros schlecht, aber in Terrarien mit Ablage + Tonversteck in der nähe eines Strahlers erweist das gute Dienste und spart mir bei Arten, die gerne 65-70% haben das Sprühen komplett. Sowas muss natürlich täglich getausch und gemacht werden.
      /OT

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FlorianZ ()

    • moin,

      also wir haben auch schon verschiedene Bodengrundarten ausprobiert:

      Rindenmulch:
      An für sich ganz gut, verrottet aber recht schnell und es richt etwas streng. Haben wir raus genommen.

      Pinienmulch mittelgrob:
      Nicht so geeignet, sieht sehr gut aus, gibt die Feuchte ganz gut wieder ab,kann aber Schimmel bilden.

      Pinielmulch grob:
      Meines Erachtens sehr gut geeignet, staubt nicht, trocknet gut ab, nimmt feuchte ganz gut auf, Schimmelt nicht so schnell.

      Kokoshumusziegl:
      Anfangs war ich sehr begeistert von diesem Substrat, recht sauer, also kein Schimmel, gibt die Feuchte recht gut ab und nimmt sie auch gut auf. Sah auch gut aus in den Becken.
      Aber: Die Becken sahen teilweise aus wie sau, Scheiben voll mit HUmus, Wände und Liegeäste. Beim Füttern mit Lebendfutter, wurde zum Teil Humus mit aufgenommen, welcher bei den Tieren in Schnauze und Gruben verteilt war. Kot sah man an manchen stellen wirklich nicht. Bei Abwehrbissen das selbe wie bei den Fütterungen.

      Zeitung:
      Fürs Auge ist Zeitung nun mal nichts. Begeistert bin ich deswegen auch nicht. Aber es erfüllt seinen Zweck und das sehr gut.
      Gibt Feuchte wunderbar ab und hält sie auch gut. Ist kostenlos und lässt sich ganz schnell austauschen.
      Für mich immo die Lösung.

      Repti Bark hatte ich in alten Boa Becken und auch in verschiedenen Echsenterrarien. Ein sehr guter Bodengrund, den man nur empfehlen kann. Auf Dauer war er mir aber einfach zu teuer.

      Zur Zeit suchen wir nach einer Alternative zur Zeitung, da unsere Anlage zur Zeit noch im Wohnzimmer steht, spielt das Aussehen halt auch einen Grund. :D
      Mfg
      Kai
    • Helau.... bisschen gealtert das Thema, aber nicht unattraktiv.

      Angefangen habe ich damals mit Reptibark und Sphagnum. Es gibt Leute die schwören auf Sphagnum, damit sie nicht täglich Sprühen müssen. Die gehen sogar noch weiter und sagen, sie täten die Tiere selber NIE besprühen (ich frage mich natürlich, wer denn im Regenwald den Schirm über diese Tiere hält wenn der Nachmittagsschauer so richtig loslegt). Interessanterweise sind es genau deren Chondros, welche durchs Band Häutungsreste vorweisen ;( , für mich ein No-Go und Zeichen suboptimaler Haltung.

      Somit sei 'mein System' erklärt. Ich sprühe täglich oder mindestens 6 mal die Woche. Somit wird auch täglich mind. 1x (meistens 5mal ^^ ) in die Becken gekuckt. Ich erkenne also Veränderungen und: Kothaufen oder Urin. Alle meine Becken sind so ausgelegt, dass sie im 24-Stunden Rhytmus abtrocken, bei grossen und mittleren Becken wird der Bodengrund NIE als Feuchtigkeitspeicher in die Gleichung einbezogen. Anders sieht es im Rack bei den Neonaten aus oder bei Jährlingen, welche in Boxen leben, in denen noch mit Tageslichtglühbirnen geheizt wird. Diese Art der Heizung entzieht viel mehr Feuchtigkeit. Da wird der Bodengrund als Feuchtigkeitsspender beigezogen.

      Das meiste wurde hier bereits durch die Vorschreiber vermittelt. Nun meine Erfahrungen:

      Ich gebrauche keinen dunklen Bodengrund mehr, weil ich eventuell Kotreste nicht sehe und diese nicht entfernen kann! Somit kann es sein, dass ich Kotreste im Terrarium habe und diese einfach drinbleiben. Dasselbe übrigens mit Kotspritzern. Tatsächlich ist das Chondroterrarium, so wie es in der Regel gestaltet wird, kein eigener Organismus oder Oekosystem und allfällige Parasiten und Bakterien können sich in diesem Klima (warm und feucht) rasend schnell verbreiten. Im Gegensatz zur Natur kann das Tier nicht weichen.

      Ich habe sogar bei Tierwohl Super (welches ich lange und zu vollster Zufriedenheit benutzt habe) ab und an eine Urinausscheidung übersehen. Mich persönlich nervt es, wenn ich erst viel später darauf stosse. Ist wie Gold-Nuggets finden, nur die Begeisterung hält sich in Grenzen ;)

      Ich mag es gerne sauber. Bei mir gibt es Zewa aus Ueberzeugung. Haufen wird mit Zewa zusammengelegt und entfernt, neues Zewa mit Desinfektion besprüht und GANZES Terrarium ausgerieben, nach Auslüften von ca. 10 Minuten neue Zewa-Lage rein, fertig. Ich gebe zu, fürs Auge sicher nicht das Nonplusultra, dafür aber sauber und effizient. Der Aufwand pro Becken ist minim. Kann und will ich mir bei dem Tierbestand auch nicht mehr leisten. Durch die regelmässige Reinigung kann ich eine Generalreinigung in der Regel für laaaaange Zeit sein lassen.

      Folgende Wertung gibt (MEINE) Erfahrung wider:

      Zewa :) :) :) :) :)
      Zeitung :) :) :) :) (allenfalls Druckerschwärze)
      Tierwohl Super :) :) :) (gutes Substrat, Haufen können Uebersehen werden, optisch auch nicht 'der Hammer')
      Reptibark mit Sphagnum :) :) (Ausscheidungen werden u.U. nicht gesehen, daher regelässiges auswecheln nötig)
      Kokossubstrat :) :) (Ausscheidungen werden u.U. nicht gesehen, daher regelässiges auswecheln nötig)

      Guten Wochenstart Euch allen

      Gruss

      Martin