Richtige stärke der Liege/Sitzplätze

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    • Richtige stärke der Liege/Sitzplätze

      Hallo,

      Immer wieder sehe ich in den verschiedensten Threads, dass junge Chondros (wenige Monate alt) so starke Äste/Stangen angeboten bekommen, dass die sich gar nicht richtig "drumherum" wickeln können. Sie liegen in leichter Wölbung regelrecht auf den Stangen/Ästen.

      Man mag diese Problematik schnell unterschätzen, kann aber zu weitreichenden Problemen führen. Der kleine und noch kurze Schwanz kann sich bei der "Jagt auf Beute" nicht richtig um den zu dicken Ast wickeln und das Tier bekommt nicht genug halt. Somit wird es unsicher im Schlagen der Beute, fällt vielleicht sogar vom Ast, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass das Tier Angst bekommt und die Nahrung verweigert.

      Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken.
      Wie seht ihr das?
    • Eigentlich wollt ich nichts zum dem Thema schreiben, weil hier sicherlich die Meinungen wieder auseinander gehen werden..
      Kann mich an irgend einen Thread erinnern wo nen kleiner Chondro auf einem dickeren Ast war und diskutiert wurde.. Allerdings hatte er mehr Äste zur Auswahl darunter auch dünnere für seine Größe..
      Bevorzugt hat er aber den dickeren. Ob das nun wirklich Probleme macht hmm ich weiß nicht... Ich selber hab meine Äste eigentlich auch immer nach Umfang des Pythons, aber wieso ich das so habe keine Ahnung hat sich irgend wann mal so in mein Kopf halt gebrannt.
      Ich denke eher es wäre schlimmer wenn ein dicker Chondro auf einen zu dünnen Ast müsste!
      Hier wären sicherlich ein Paar Bilder aus der freien Wildbahn interresant zu der Sache wo sich Jungtiere aufhalten, und bestimmt findet man da auch welche auf dickere Äste.
      Leider sieht man solche Bilder kaum selbst wenn man intensiv danach sucht.

      Und nun

      DONG Runde 1 ist eröffnet :D ;)
    • Meine Vorgehensweise kann man ja mit dem Bild selbst erklären

      chondro-community.com/index.ph…104c5a4c7337636547279125a

      :rolleyes:
      Ich wurde auch schon gefragt warum so dicke T-Stücke gleich bei Babys.
      Meine Antwort/Rückfrage: "Warum nicht?"

      Bis jetzt habe ich so keine Schlechten Erfahrungen gemacht. Und Knickschwänze, die meiner Erfahrung nach häufiger Vorkommen bei zu dünn gewählten Liegemöglichkeiten habe meine Tiere auch nicht :)
      Bilder
      • CB-10-6 (2).JPG

        69,09 kB, 800×600, 166 mal angesehen
    • Ronnie schrieb:

      Ich wurde auch schon gefragt warum so dicke T-Stücke gleich bei Babys.
      Meine Antwort/Rückfrage: "Warum nicht?"


      Pragmatischer geht's wohl nicht Ronnie, oder? Genau meine Meinung! Ich glaube dass der Liegeort eines 'wilden Chondros' von mehr als nur der dicke des Astes bestimmt wird. Dem Wohlfühlfaktor werden bestimmt andere Anforderungen wie: Temperatur, Nahrungsangebot, Einsehbarkeit von Fressfeinden etc. etc. vorgeschoben. Dies sicherlich nicht wissen- und willentlich, aber bestimmt instinktiv.

      Somit ist es in meiner Verantwortung ihm dies zu bieten und ja, ich gebe auch lieber zu dicke, als zu dünne Aeste und genau dies wegen des Knickschwanzes. Ausserdem habe ich Chondros in meiner Anlage, welche es absolut vorziehn auf 'zu dicken' Aesten zu liegen. Also verschiedene Dicken bei verschiedenen Temperaturen anbieten und der Chondro wird sich selber entscheiden......

      Kleine Chondros welche übrigens beim Beuteschlagen mal vom Ast purzeln sind keine Katastrophe. Wenn ein Tier dies für das eine Mal nicht wegstecken kann, ist es meiner Auffassung nach auch nicht lebensfähig.

      Und jetzt, Jens, nimm es nicht ernst aber: gibt es denn schon Leute welche in karitativer Absicht den kleinen Chondros in PNG Helme für allfällige Stürze verteilen? Das müssen dieselben sein, welche Wassernäpfe in den Bäumen aufhängen oder bei starken Regenfällen den Regenschirm über die Tiere halten.... :D :D :D ich weiss, aber der Sarkasmus ist jetzt vorbei.


      Peace M
    • Huhu !

      Also im Terrarium meines Sorong (fast 5j.) hab ich zwei verschiedene dicke Äste drin. Einer ist etwa so dick wie das Tier und dann einer der etwas dicker ist. Die meiste Zeit liegt er ausschließlich nur auf den ganz dicken. Ich hab ihn nur sehr sehr selten auf den dünneren Ast gesehen.

      Der kleine SorongxJayapura lebt immer noch in seiner Aufzuchtbox und da hab ich auch nur ein T-Stück drin. Der kleine ist auch schon mal runter geplumpst als das Futtertier geschnappt wurde . In der Regel sind die Terrarien ja auch nicht so hoch das den kleinen oder großen was passieren kann wenn sie mal runterfallen sollten.

      Aber auch bei verschiedene anderen Chondrobesitzern die ich so im laufe der Jahre kennengelernt habe und auch auf Bildern gesehen habe liegen die Tiere meist auf dickeren Ästen.
      "Geiz ist die größte Armut"
    • Diesel23 schrieb:


      Und jetzt, Jens, nimm es nicht ernst aber: gibt es denn schon Leute welche in karitativer Absicht den kleinen Chondros in PNG Helme für allfällige Stürze verteilen? Das müssen dieselben sein, welche Wassernäpfe in den Bäumen aufhängen oder bei starken Regenfällen den Regenschirm über die Tiere halten.... :D :D :D ich weiss, aber der Sarkasmus ist jetzt vorbei.


      Peace M
      Hallo Martin,

      natürlich soll man es nicht übertreiben mit der "Fürsorge".
      Aber gerade frische Chondrobabys verbinden sehr schnell einen Sturz mit dem Fressen und versuchen dann dies zu vermeiden.
      Muss ja nun nicht sein.
    • Jens_D schrieb:

      Aber gerade frische Chondrobabys verbinden sehr schnell einen Sturz mit dem Fressen und versuchen dann dies zu vermeiden.
      Muss ja nun nicht sein.


      Das stimmt Jens, gerade Chondrobabys sind vielfach anfällig und quittieren ungewollte Vorfälle mit Einstellen der Nahrungsaufnahme. Das ist so, auch in Verbindung mit anderen Stressfaktoren. In der Regel bessert dies aber auch nach kurzer Zeit. Wenn sie mal 'stabil' sind, ergibt sich dies meist. Es gibt natürlich auch Sensibelchen, welche es gerne bleiben.

      Tatsächlich ist mein Wamena Jungtier kürzlich auch vom T-Stück gefallen. Hat ihn aber nicht sonderlich interessiert, kurz darauf war das Mäusepinky weg.

      Gutes Gelingen

      Martin
    • Ich hatte vor einiger Zeit ein "Sturzopfer" der danach nicht mehr gefressen hat. Ich musste ihm das Futtertier auf die Leiter legen, wo er es sich später geholt hat. Er hat dann nach etwa 2 Monaten auch wieder aus der Pinzette geschlagen, aber sowas kann man einfach vermeiden, indem man den Jungtieren erstmal nur ein Kunststoff Spallier anbietet, worauf sie 100%ig Halt haben.
      Aber das ist meine Sichtweise, will sie niemanden aufzwingen.
    • DarkFear schrieb:

      Also würde es meine kleine richen hab ich hier ein ganz schönes Bild eben gemacht.. Wie ihr sehen könnt sind auch Äste vorhanden in verschiedenen Stärken aber nein sie liegt einfach da wo es ihr gerade passt :)

      Es geht doch nicht darum, wo sich Chondros manchmal aufhalten. Es geht doch darum, wo die Tiere sich platzieren um Beute zu schlagen. Es geht nicht um Knickschwänze oder bequeme/unbequeme Liegeplätze. Jeder Chondro wird schon schon den ein oder anderen seltsamen Platz zum Pausieren aufgesucht haben.
      Es geht darum, dass Neonaten manchmal zu dicke Äste angeboten werden, was unter Umständen zu Problemen in der Futteraufnahme führen kann.

      Edit: Hab mit Dein Bild nochmal genauer angeschaut. Wundert mich nicht, dass das Tier sich diesen Platz ausgesucht hat. Diese extremen rauen Äste sind nicht unbedingt Lieblingsäste der Tiere. Glatte Äste werden bevorzugt.
    • Diese rauhen Äste sind lianen, und neben Wurzelholz welches Glatt ist, oder auch Nußholz ebenso im Terrarium. Und jetzt pass auf, mein Tier liegt seit 3 Monaten auf den rauhen Ästen ;) obwohl es noch anderes zur Auswahl gibt. Mir ist total neu zu hören das die Tiere das nicht mögen, vor allem beim häuten tun sie sich hier um einiges leichter.

      Die glatteren Äste werden von "Uns" lieber genommen weil sie leichter zu reinigen sind.

      Und meine Chondros schlagen eigentlich ihre Beute egal wo sie sind. Aber das ist eben das was ich meinte zu Anfang jeder macht hier seine eigenen Erfahrungen und vielleicht ist das auch einfach von Tier zu Tier unterschiedlich =)
    • Ich würde auch eher waagerechte Äste reinbauen als dieses Gebilde da. Wurzelholz und Lianen sind meiner Meinung nach auch nicht angebracht bei Chondros. Ich würde nur waagerechte Sitzstangen einbauen, endweder aus PVC oder den üblichen Holzsorten, die im Forum schon diskutiert wurden. Ich hab bei meinem 30g Chondro eine Pflanzenleiter drin, er liegt meist oben, ab und an jedoch auch auf einem "Kreuz". Er wickelt sich gern mit dem Schwanz mehrmals um den "Ast" beim Lauern, insofern finde ich könnte Jens schon Recht haben. Mein größerer Chondro (115g) hat 2cm PVC Rohre, waagerecht.
    • moin,

      @Florian, sorry, aber was du da schreibst, ist auf gut deutsch Müll!
      Kennst du jemanden der in PNG durch den Wald läuft und an die vorhandenen Bäume ein Winkelmesser hält und dann alle Chondros auf nur die Waagerechten Äste hengt und ihnen den "OH WEH Finger" zeigt?
      Wenn ja, hat er nen geilen Job ;)

      Ich nutze selbst auch waagerechte Rohre in meinen Terrarien, aber auch nur, der Bequemlichkeit halber, und nicht weil es für Morelia Viridis besser wäre.
      Vorher hatte ich Äste drin, in jeglichen Formen, die wurden genauso genutzt und Schäden hat bisher auch keiner.
      Aber es war mit mehr Aufwand verbunden sie zu befestigen und sie eventuell bei anfallenden Reinigungsarbeiten zu entfernen. Bzw wenn ein Ast ausgetauscht werden musste, fand man keinen mehr, der in die vorhandenen Halterungen passte.

      Deinem Chondro ist es egal welches Holz es ist und wie es hängt, Hauptsache rund und und es hängt am richtigen Ort.

      Eher im Gegenteil konnte ich beobachten, dass sich Tiere in meinem Bestand, nach der Umstellung von rauem Holz auf glattes Holz oder auch Rohre eher die erste Zeit auf dem Boden aufhielten.

      Das Thema finde ich an für sich sehr interessant. Ich persönlich kann bisher nur von zwei Neonaten sprechen die ich groß zog und diese bekamen immer eher dickere Äste bzw Rohre als zu dünne.

      Auch konnte ich bei Jährlingen (Männchen), welche etwas schmächtiger gebaut waren,beobachten dass sie eher die dickeren Liegemöglichkeiten bevorzugten, auch wenn beides vorhanden war(auch in selber Höhe angebracht).
      Mfg
      Kai
    • ganz ehrlich, der vergleich mit png ist eher "müll". die tiere haben dort eine viel grössere auswahl an liegemöglichkeiten und temperaturzonen als im terrarium...wir sprechen von terrarienhaltung nicht png! ich bleibe dabei, diese wurzelhölzer sind meiner meinung nach ungeeignet. ich finde deshalb sollten wenigstens als basis gescheite sitzstangen, von mir aus auch bisschen krumm, vorhanden sein.
    • Das mag sein das ich Anfangs nur die Deokowurzel samt liane hatte, mitlerweile hab ich auch querhölzer drinnen aber eigentlich nur so benutzt wurden die noch nie da oben ist einfach der lieblingsplatz und das ist nun mal eine Liane =)
      Ich find die gar nicht schlecht auch zum häuten geht es da super wie mir scheint. So lange der kleine nicht zu schwer ist werd ich da au nichts ändern er fühlt sich ja wohl *g*

      Aber so macht nunmal jeder seine eigenen erfahrungen, und merkt ja wie es bei einem am besten klappt.
      Meine Tiere sind bisher alle Gesund keine Knickschwänze Darmvorfälle oder sonst was das ist das wichtigste