Fütterung

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    • Ich bin mir immernoch nicht ganz schlüssig wie oft und wieviel ich füttern soll.
      Ich habe meinen Chondro jetzt seit September letzten Jahres. Er ist von 06.2008 und wog im September 366gr. Als ich ihn geholt habe,hatte er schon 3Wochen nix gefressen weil er sich wohl gehäutet hatte. Bei mir wollte er dann weitere 4 Wochen nicht fressen (vielleicht Eingewöhnungszeit) bis er sich dann gehäutet hat und dann auch tatsächlich eine lebende Maus frass.
      Erst einen weiteren Monat später hat er eine kleine lebende Ratte gefressen und dann war schicht im Schacht. und er hat 12wochen nix angerührt, war aber fit, hat sich gehäutet und war Nachts sehr aktiv. Muss wohl die typische Männer-fresspause gewesen sein.
      Seit ende Februar frisst er wieder richtig gut. Nachdem ich der Meinung war, er sei zu leicht und zu dünn, habe ich ihm seither fast jede Woche 1-2 Mäuse (die letzten 2 Monate eher 2 die Woche) gegeben. In den Hätungsphasen hat er natürlich nicht gefressen! Er ist mittlerweile auf 500gr und dürfte so 130cm lang sein. Er ist ein Sorongmann.
      Ich habe aber immernoch das Gefühl, dass er nicht wirklich in die Breite geht. Ich meine eher, dass er n Längenwachstumsschub bekommen hat, da er sich das letzte mal schon nach nem Monat wieder gehäutet hat. Normalerweise häutet er sich alle 2 Monate.
      Er kommt mir trotz allem immernoch dünn vor. Oder vielleicht liegts daran, dass ich mal ne lange Zeit 2 Königspythons hatte, das waren richtige Würstchen.
      Er frisst auch leider nix totes, ich habe es schon mehrfach versucht. Bei Frostratten flüchtet er regelrecht und bei toten Mäusen guckt er kurz interressiert und wenn er einmal dran riecht haut er auch wieder ab.
      Wie oft soll ich denn nun füttern? Nachdem er ja jetzt so langsam ein schönes Gewicht hat, sollte ich mal umstellen oder nicht? Denn alle 7Tage ist für einen 3 Jährigen zu oft habe ich mal gehört/gelesen.

      Da ist noch ein Bild von ihm von geade eben. Leider sehen die Baumpythons zusammengerollt immer speckiger aus...
      Bilder
      • CIMG5501.JPG

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    • Hallo,

      immer schwer, anhand eines Bildes das Tier beurteilen zu können. Aber auf dem Bild sieht der Kerle normal, ja sogar gut aus! Gute Kondition, nicht zu dünn, nicht zu dick, eine Baumschlange eben. 3 Jahre alt und 500g für einen Sorongmann ist das völlig ok. Ist für Sorong sogar gross! Aber eben, dass sind auch wieder Allgemeinangaben.
      Alle 2 Monate häuten in diesem Alter ist 'im Fahrplan' ^^ und auch völlig Standart. Ich würde an Deiner Stelle probieren, auf einen Rattenspringer alle 14 Tage zu wechseln. Finde ich besser als 2 Mäuse pro Woche. Das grösste Wachstum hat er bereits hinter sich und bald ist er fortpflanzungsfähig (wenn er es nicht bereits ist ;) )
      Männchen wachsen oft nicht gross in der Breite. Von drei sehr grossen (langen) Männchen in meinem Bestand ist einer (!) richtig breit. Der frisst auch alles (der würde auch ein Happy Meal fressen). Die anderen Männchen sind eher schlank bis sehr schlank und haben eigentlich eher anderes im Sinn als Fressen :rolleyes: , kostest mich zwar jeweils Nerven, ist aber günstiger und bringt erst noch befruchtete Gelege ^^ .
      Chondromännchen sind vielfach spezielle Fresser. Die Schilderung Deines Männchens ist sogar mehr als normal ;) . Wie geht es mit frischtot?

      Hoffe, dies hat ein wenig geholfen

      Gruss und Gutes Gelingen

      Martin
    • Frischtot hab ich noch nicht versucht aber ich könnte auch nix töten... also das steht ausser Frage. Er hat nur mal ne Maus erwürgt und dann wieder fallen lassen (Ich hatte die Sorge, dass er von der Maus im Maul erwischt wurde und verletzt ist aber ich habe n paar Tage später mal ins Maul geschaut und da war alles normal). Hab ihm die Maus dann nochmal hingehalten und er hat sie dann doch noch gefressen. Das würde vielleicht gehen, wenn ichs vorher töten würde aber das kann ich nicht. Brrrr
      An Ratten komme ich leider in der passenden grösse nicht dran, lebendig. Die gibts bei mir in den Zooläden nur ganz selten. Und für den Fall dass er die dann doch mal nicht frisst, hab ich plötzlich ne ausgewachsene Ratte zuhause.
      Denkst du dass 2 Mäuse alle 14Tage dann wieder zu wenig wären?
    • Warum hälst du dann überhaupt einen Baumpython, wenn du nicht in der Lage bist das passende Futter zu beschaffen, geschweige denn ein Futtertier vorher zu töten ???

      Wenn die richtigen Futtertiere nicht zu haben sind in deiner Umgebung, dann steig auf Frostfutter um, die kannst du gut auf normale Körpertemperatur bringen und dann anbieten, macht in der Regel keine großen Schwierigkeiten, müssen halt nur gut warm sein, je nach Tier ist das natürlich auch anders.
    • icestar87 schrieb:

      Er frisst auch leider nix totes, ich habe es schon mehrfach versucht. Bei Frostratten flüchtet er regelrecht und bei toten Mäusen guckt er kurz interressiert und wenn er einmal dran riecht haut er auch wieder ab.

      Ich habe mal 20 kleine Frostratten gehabt, davon sind noch 2 übrig und Fostmäuse hatte ich auch schon zig, die alle in den Müll gewandert sind. Ich hatte sie ihm nass und trocken angeboten, hab Mäuschen gespielt, sie über Nacht im Terrarium liegen gelassen (angewärmt waren alle) etc. er will es einfach nicht. Ausserdem ist es doch letztendlich Wurst ob das Viehzeug lebt oder nicht, wenn ichs frischtot verfüttre, dann hatte ich es ja vorher auch lebend gekauft und dann kann ichs ja gleich lebend zu ihm rein werfen. Ich würde ihn liebend gern mit Frostfutter versorgen (zumal es auch günstiger ist) aber er wills nicht. Und ich will ihn auch nicht Monatelang hungern lassen auch wenns vielleicht nicht so viel ausmacht. Ich will dass er regelmässig Futter bekommt so lange er frisst. vielleicht fängt er ja im Herbst wieder das Fasten an, dann werd ich ihn sicher nicht im Sommer hungern lassen.
      Und das ausgerechnet mein Baumpython halt nur lebend frisst, konnte ich ja nicht wissen. Ich habs über die letzten 9Monate immer wieder mit totem Futter probiert. Die meisten Baumpythons fressen ja auch Frostfutter nur vielleicht hab ich halt das Pech, einen Futterspezialisten erwischt zu haben, dafür kann ich sagen, dass er zumindest extrem friedlich ist und noch nie hektisch oder aggressiv wurde wenn ich ihn mal zum wiegen etc rausnehmen musste.
      Und selbst wenn ich, wie ich oben auch erwähnt habe ml an kleine lebende Ratten komme, besteht immernoch die Gefahr, dass er mal Futter verweigert und dann hab ich ne ausgewachsene Ratte zuhause und was soll ich dann bitte damit anstellen? Ausetzen?!
      Da fahre ich mit den Mäusen definitiv besser, zumal die auch friedlicher sind.
    • Also kurzes Beispiel anhand meines Sorong(Tippe jetzt auch auf ein Männchen;-)) :

      Er wollte nie richtig fressen-lebend ungerne und tot schon garnicht. >Der Züchter behauptet felsenfest das er damals als Jungtier auch schon tot gefressen hat...
      Ich habe alle Probier,lauwarm,heiss;),mit Kückenfedern,kalt usw usw Sogar Pute und Hähnchen habe ich ihm in allen Variationen hingehalten-nur gezüngelt und das wars-kein Erfolg...

      Jetzt frisst er gut-weil ich den Fehler bei mir suchen musste-er brauchte einfach extrem viel Zeit um die angebotene NAhrung auch anzunehmen. ICh habe es mit einer langen Pinzette serviert und er war auch interessiert aber mir fehlte das " zuschlagen" wie ich es von meinem Aru kenne....
      Der Sorong bei mir braucht aber min 2 Minuten bis er sich entscheidet doch das Zeug zu fressen was ich ihm vorhalte... Ich habe drauss gelernt-ich habe damals immer nach ner minute das Zeug in den Müll gehauen und jetzt halte ich ihm das einfach 2-3Minuten vor die NAse-mehr nicht-dann macht er das Maul auf und frisst ohne zu würgen:D:D Aber so komisch und " untypisch" das für den ach soooo bösen BAumpython doch ist-er frisst!Und das inzwischen sehr regelmäßig. Das ist die Hauptsache;)

      Ich musste mein Tier einfach nur kennenlernen.
      Gruss Paul :)
    • Hm, meiner frisst ja Gott sei dank wenigstens lebend. Und er hat auch eigentlich immer nen Bärenhunger. Er hat es auch schon fertig gebracht 3Mäuse hintereinander zu fressen. War aber ne einmalige Testaktion.
      Hm also um ehrlich zu sein, halte ich das Zeug auch immr nur ne Minute hin, dachte immer, dass ers eh nicht mehr nimmt wenns schon wieder kalt ist. Aber ich hab auch schon Mäuse über Nacht im Terrarium liegen gelassen und die waren immernoch da am nächsten Morgen. Naja ich werds hin und wieder aufs Neue versuchen mit dem Frostfutter...
      Für den Fall, dass er dieses Jahr wieder fastet, wäre das warscheinlich ne gute Testphase. Vielleicht nimmt ers ja dann wenn er wirklich hunger hat.
    • Klar solange er lebend frisst ist es kein Problem, nur das Problem sind eben teilweise die wehrhaften Futtertiere die ihn verletzen könnten, es muss ja nur ein Biss falsch sitzen und die Maus hängt ungünstigt in den Schlingen und schon verbeißt sich die Maus oder Ratte, das ist nicht wirklich optimal.

      Habe bei mir auch Kandidaten hängen, denen muss man ne Weile das Futter hinhalten und dann wird ganz gemächlich reingebissen und dann gewickelt, Pollux hat da ganz recht, es braucht Zeit sein Tier kennenzulernen, kein Tier ist wie das andere, jedes hat seine eigenen Fressrituale.

      Sollte es partout nicht klappen dann bleib bei lebenden Mäusen, das ist jetzt auch nicht so dramatisch, die sind halt vom Nähwert nicht so gut wie Ratten, aber da es ein Männchen ist, musst du es ja auch nicht so auf Masse füttern wie zb. ein Zuchtweibchen.
    • Fresspause ein ganzes Jahr

      Hallo CC-User

      Ich habe mich bereits etwas über die Fresspause bei dieser Diskussion schlau gemacht. Mein dreijähriger ist nun schon beinahe ein Jahr am fasten... In der Zeit hat er sich ein Mal gehäutet - Sperma war an der Haut gut sichtbar. Etwas schlanker ist er schon geworden - gekotet hat er zwei Mal.
      Am Abend ist er oft aktiv und ich sehe auch sonst keine Krankheitserscheinungen. Die Lauerstellung bleibt aber mehrheitlich aus - wenn er annähernd ein Mal so tut und ich eine Maus anbiete, haut er gleich ab.
      Gemäss Züchter hat er tot gefressen. Soll ich Mal lebend versuchen? Oder einfach weiter warten? Oder Tierarzt?

      Besten Dank für eure Erfahrungen und Tipps.

      Liebe Grüsse
      Mia
      Solange Menschen denken,das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.