Vergesellschaftung mit anderen Tieren

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Vergesellschaftung mit anderen Tieren

      Hallo liebe Forum-Tastendrücker

      Ich möchte hier ein Mal ein "heisses Thema" ansprechen: Wie seht ihr die Vergesellschaftung eines Chondros mit einem anderen, nicht verwandten Tiergattungen?

      Ich habe schon von folgenden Kombinationen gehört, welche schon jahrelang funktionieren:
      - ausgewachsener Chondro mit Madagaskar Taggeckos
      - ausgewachsener Chondro mit Riesentausendfüssler

      Also mit Taggeckos stelle ich mir die Vergesellschaftung für die Tiere etwas stressig vor. Ich hätte in der Nacht auch nicht gerne, wenn jemand über mich trampeln würde... X(

      Die Riesentausendfüssler sehe ich da schon eher. Sie gehören zu den "Putzern des Dschungels" und unter Umständen könnten diese sogar nützlich sein. Sie halten sich hauptsächlich auch am oder im Boden auf.

      Was haltet Ihr von solchen Vergesellschaftungen? Bin interessiert, was euch schon zu Ohren gekommen ist :?: :!:
      Solange Menschen denken,das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.
    • Ich habe schon von folgenden Kombinationen gehört, welche schon jahrelang funktionieren:
      - ausgewachsener Chondro mit Madagaskar Taggeckos


      Das würde ich sein lassen, da Chondros auch gerne Echsen fressen... von daher wäre der Taggecko ein appetitlicher kleiner Happen für zwischendurch... :(

      Die einzige VG die ich bei nem Reptil machen würde wäre wohl mit irgendwelchen Springschänzen oder dergleichen, die klein sind, nicht weiter stören und den Bodengrund sauberhalten. Wobei ich diesbezüglich auch keine Erfahrung habe... Ansonsten halte ich von VGs von Reptilien mit anderen Tieren überhaupt nichts.
    • Aktive Reptilien wie Geckos, welche den selben Lebensraum beanspruchen, kann ich mir auch nicht vorstellen!
      Keine Angst, ich plane keine solche Vergesellschaftung. Ich war über diese Kombination sehr verblüfft! Bin nur interessiert, was ihr alles schon gehört oder gesehen habt!
      Solange Menschen denken,das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.
    • Hi !

      Mit Echsen würde ich ein Chondro nie vergessellschaften. Die Tausendfüßler sind aber unbedenklich. Die kann man ruhig mit reinnehmen, halten den Boden sauber und fressen den "Müll" (abgestorbene Blätter, Kot ect. pp) . Wenn sie sich eingraben bleibt der Boden dann auch noch schön locker. :)


      Grüße
      Ela und Maik
      "Geiz ist die größte Armut"
    • Um welche Art von Tausenfüßler handelt es sich denn genau, überlege mir nämlich auch davon einen oder 2 ins Chondro-Becken zu setzen. Wer hat damit schon Erfahrungen gemacht? Und der Chondro lässt die garantiert in Ruhe???
      0.1 Heterodon nasicus
      0.2 Morelia viridis
      2.1 Pantherophis guttatus
      2.1 Python regius
      0.0.1 Corallus hortulanus
    • Bei den Tausendfüssler wurde mir gesagt es handle sich dabei um Archspirostreptus Gigas. Diese werden aber, schon wie der Name es auch sagt, sehr gross. Bis zu 30 cm! Ich denke, dass wäre für die Schlange nicht so optimal.
      Ich würde eher auf eine kleinere Art gehen, z.B. Anadenobolus monilicornis.
      Ich habe vier unbestimmte Tausendfüssler aus einer Beschlagnahmung. Sie sind ca. 8 cm lang und wenn ich Glück habe, sehe ich sie auch ab und zu aus der Erde kriechen. Bei denen hätte ich nicht so grosse Bedenken sie zum Chondro zu setzen.
      Noch zu bedenken ist, dass Tausendfüssler ein Wehrsekret abgeben können bei Gefahr. Riecht schrecklich und gerade in den Augen kann es stark reizen. Deshalb kleine Vieh = weniger Wehrsekret.

      Gaaaanz gemütliche Zeitgenossen sind zum Beispiel auch wandelnde Blätter (Phyllium siccifolium). Momentan sind diese zusammen mit den Tausendfüssler. Das klappt super.
      Nachteil ist, dass du in einem Chondro-Terrarium ansonten sicher nicht Brombeer-, Himbeer-, Johannisbeer- oder Rosenblatter hast. Von dem ernähren sich die wandelnden Blätter.
      Solange Menschen denken,das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.
    • Wie schon weiter oben erwähnt stammen meine Füssler aus einer Beschlagnahmung. Dort wurden zwecks Fütterung gezüchnet.
      Die armen Reptilien mussten sich gezwungenermassen von ihnen ernähren, obwohl sie wegen dem Wehrsekret als ungeniessbar gelten. Ich schliesse also daraus, dass die Tausendfüssler bei allfälligem Verzerr nicht giftig sind.

      Wer aber 100% sicher sein möchte, vergesellschaftet sicher keine Tiere! Ich denke, es kommt sicher auch noch auf die Gewährleistung eines artgerechten Lebensraumes für jede Tierart an.
      Solange Menschen denken,das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.
    • Ohne Witz! Ich kenne jemanden der eine Sorongdame mit einem JemenChamälion Männchen zusammen hält! Ist krass-aber klappt ganz gut-das Chamälion tapert auch mal über den Chondro rüber-ich finde es persönlich nicht gut da die Ruhephasen der Tiere ja völlig unterschiedlich sind aber es klappt ansonsten. Sieht auf jedenfall klasse aus im Terra-auch wenn es für mich niemals in Frage kommt.
      Gruss Paul :)
    • Hmmm, wenn das nicht klappt, wäre dies mir ein bisschen ein zu teures Experment. Hätte keine ruhige Minute!
      Jedes Tier braucht seine Ruhephasen. Stress wirkt sich sehr schlecht auf die Gesunheit aus. Deshalb lieber noch einen zweiten Chondro reinhängen ;)

      Möglicherweise setz ich ein Mal einen Testfüssler ins Chondro-Becken. Wobei ich den dann wirklich im Bodensubstrat suchen müsste, um zu wissen wie er sich fühlt ?(
      Solange Menschen denken,das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.