Angepinnt Wie weit darf man gehen?

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    • Wie weit darf man gehen?

      Ich habe eben einen Beitrag des Users shinobi kommentiert und eröffne hier einen neuen Thread.

      Der User shinobi hat es geschafft, ein scheinbar verlorenes Jungtier aufzupäppeln. Als Tierfreund geht bei so einer Geschichte auch mein Herz auf und ich freue mich für ihn, das es geklappt hat.

      Trotzdem, oder gerade deswegen stelle ich mir dabei folgende Frage?

      Ist es wirklich nötig, auf Teufel komm raus, Jungtiere aufzupäppeln und der Natur ein Schnippchen zu schlagen?

      Geht es dabei um das Wohl der Tiere oder aber das evtl. züchterische Ego?

      Dazu 2 kleine Geschichten aus eigener Erfahrung:

      Wie schon einige User sicher wissen hatte ich vor 2 Jahren eine erwachsene Biakdame bekommen. Sie war 3 Jahre alt und ein prächtiges Tier. Nachdem sie ein halbes Jahr in meinem Besitz war bekam sie eine Lungenentzündung. Nach einer langwieriegen Behandlung war diese überstanden. Mein Tierarzt meinte aber zu mir, das es ungewöhnlich lange gedauert hätte, dieses Tier gesund zu bekommen. Weitere 5 Monate später musste ich folgendes beobachten: Das Tier hing scheinbar ganz normal auf seinem Ast, als es plötzlich heftig zu zucken begann, Es viel vom Ast auf dem Boden, versuchte sich aber noch mit dem Schwanz festzuhalten. Auf dem Boden wurden die Zuckungen immer schlimmer, ich konnte absolut nichts machen. Nach 2 Minuten ist das Tier dann verstorben. Nach Rücksprache mit meinem Tierarzt führte er noch am selben Tag eine Obduktion durch. Die Todesursache erstaunte mich sehr: Herzinfarkt. Die Aterien im Herz waren regelrecht geplatzt. Weiterhin stellte der Tierarzt fest, das das Herz des Tieres für seine Größe viel zu klein war. Er meinte, dies hätte er schon öfters gesehen, vor allen bei Tieren die gestopft wurden oder aber die durch "Powerfütterung" sehr schnell auf Zuchtgewicht gebracht wurden.

      Die 2. Geschichte handelt von einer kleiner griechischen Landschildkröte. Die wurde im Alter von 2 Jahren von einem Hund zerbissen, der sie für ein Spielzeug hielt. In der Tierklinik wurde ein Panzerbruch festgestellt sowie mehrere Löcher im Panzer, innere Organe wurden wohl nicht verletzt. Also wurde ein sogenannter Panzeraufbau vorgenommen. Scheinbar hatte das Tier die Maßnahme gut überstanden. Nach ca. 3 Jahren verstarb das Tier von einem Tag auf den anderen. Ich hatte inzwischen einen vernünftigen, reptilienkundigen, Tierarzt und ließ auch hier eine Obduktion vornehmen. Todesursache waren total verkümmerte innere Organe. Der Grund, durch den Panzeraufbau hat das Tier, das ja noch im Wachstum war, sämtliche klörperiche Ressourcen für genau diesen verwendet.

      In beiden Fälen würde ich heute das Tier einschläfern lassen, weil in beiden Fällen die tierärtzliche Behandlung das Leid der Tiere nur verlängert hat. Und ich bin ehrlich, das ich beide Behandlungen habe durchführen lassen war zwar nach außen hin dem Wohl der Tiere geschuldet, aber in Wirklichkeit wollte ich sie einfach nicht verlieren, sprich mein Ego hat über meine Vernunft gesiegt.


      Und genau deswegen möchte ich diese Diskussion anregen, wie seht Ihr die Sache?

      Gruß Gerd
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    • Hallo, ich kann zwar jetzt nicht aus Erfahrung mit Baumpythons sprechen. Aber ich denke hauptsächlich hängt es von der Person ab die das Tier aufnimmt, und ob sie bereit dazu ist sich um ein krankens Tier mit viel Aufmerksamkeit und auch Kosten zu kümmern, oder ob es einem "zu lästig" ist.
      Ich selbst habe meine ersten beiden Bartagamen aus sehr schlechter Haltung bekommen, sie waren bis oben hin verwurmt, einer hatte Häutungsprobleme und die Haut am Teil des Schwanzes hatte sich schon über mehrere Häutungen nicht mehr abgehäutet und schlussendlich musste ihm dieser Teil abgenommen werden. Von der Beleuchtung ganz zu schweigen... Sie waren in einem miserablen Zustand. Trotz alle dem war es für mich völlig außer Frage diese Tiere nicht zu nehmen. Es hat ziemlich lange gedauert die beiden wieder aufzupäppeln, aber ich fand es den Tieren gegenüber einfach verpflichtend, dass sie eben nicht leiden müssen, nur weil ein Halter meint er muss sich solche Tiere anschaffen, obwohl er keine Ahnung davon hat und sich null um die Gesundheit der Tiere schert. Heute würde ich aber, wenn ich mir neue Tiere hole, denke ich genau auf die Gesundheit achten und von kranken Tieren Abstand nehmen. Der Mehraufwand ist einfach ziemlich groß. Und die Tierarztkosten sind einfach nicht unerheblich und gerade bei Tieren die schon in der Anschaffung einen gewissen Preis haben, wäre es mir glaub ich einfach zu schade wenn mir das Tier dann kaputt geht.
    • Es kommt darauf an - grundsätzlich lasse ich nichts unversucht, wenn ein Tier krank ist, um es über den Berg zu bringen.

      Allerdings habe ich auch schon festgestellt, das ich erheblich früher nach Einschläfern frage als mein Tierarzt das zuläßt - ein Schelm, wer arges dabei denkt. Speziell wenn das Tier schon aufwendig behandelt wurde und die Krankheit weiter fort besteht.

      Ich habe aus meinem ersten Wurf Corallus Batesii den Kümmerling behalten - ein kleines Weibchen. Heute ist sie 4 Jahre alt und richtig kregel, allerdings wird sie wohl relativ klein bleiben.

      Die kleine ist kerngesund und verfressen, nur eben etwas kleiner. Sie hat aber das gleiche Recht zu leben wie ihre größeren Geschwister.

      Eine Ausnahme sind Babies: Sie müssen über die erste Haut kommen. Vorher ist jede Behandlung unsinnig. Leider ....
    • Nun das ist ein interessantes Thema zudem wahrscheinlich jeder seine eigene Meinung und Philosophie hat. Meine ist solange ich eine Chance für das Tier sehe werde ich versuchen sie zu ergreifen. Deine Beispiele sind natürlich deutliche Argumente die dagegen sprechen, ich habe aber auch andere gemacht. In meinen bisherigen Gelegen gab es jedes mal kandidaten die so klein waren das die normale Nahrungsaufnahme mit einer babymaus nicht möglich war. Zwei Tiere erfreuen sich heute noch bester Gesundheit und zwei sind verstorben. Ob das Tier eine chance hat oder nicht fibdet man aber nur heraus wenn man es versucht. Meine Vorgehensweisen idt aber etwas schonender für das Tier als die von shinobi beschriebene zwangsfütterung it ganzen Mausen. In den ersten Wochen erhält das Tier von mir Bioserin über eine Magensonde. Wenn das Tier dann stabiler geworden ist stelle ich auf Mauspüree um bis ich der Meinung bin das es das herunterwürgen schafft, dann erst nur teile der Maus bis hin zu einer normalen Fütterung.

      Nun das ist meine Sichtweise, nun muss ich dazu sagen das meine Schlupfquoten nie besonders hoch waren und ich nicht noch die wenigen Tiere die es aus dem Ei geschafft hatten auch noch verlieren wollte. Wahrscheinlich denkt man etwas anders darüber wenn man 20 Tiere bereits sicher in der Box hat und das nächste gelege im inkubator liegt, wobei ich glaube das ich auch dann so handeln würde. Da steckt mit Sicherheit auch ein st Egoismus drin, das man schauen möchte ob man es hin bekommt, aber ich denke das es ein guter Egoismus ist ein leben erhalten zu wollen. Die gesamte Terraristik ist Egoismus des Menschen , wir möchten Schöne Tiere haben, und sperren sie dafür in kleine Behältnisse und um unser Gewissen zu beruhigen nennen wir es artgerecht. Aber das ist ein anderes Thema.

      Gruß

      Sascha
    • Ich habe ja bewusst 2 extreme Beispiele von mir genannt.

      Wenn die Tiere gesund aufwachsen, auch nach div. Anlaufschwierigkeiten, finde ich solche Handlungen absolut legitim.

      In meinen beiden Fällen geht es ja aber darum, das durch solche Maßnahmen das Leben der Tiere verlängert wurde auf Teufel komm raus, ohne das dabei über evtl. Folgeschäden nachgedacht wurde.

      Das Terraristik immer auch mit Egobefriedigung zu tun hat, ist mir auch bewusst.

      Für mich haben beide Erlebnisse dazu geführt, das ich heute viel früher bereit bin meinen Tieren Leid zu ersparen, selbstverständlich würde ich auch erst alles versuchen, aber wenn ich feststelle, das eine Behandlung zur nächsten führt, dann ziehe ich einen Schlussstrich. Auch das finde ich, gehört zum Wohlergehen des Tieres dazu.

      Wir als Menschen haben die Möglichkeit leider nicht legal, aber bei unseren TIeren können wir die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.

      Ich hoffe, noch weitere Meinungen zu lesen und freue mich darauf.

      Gruß Gerd
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    • Wir greifen genug an wenn wir Eier inkubieren und nicht die Mutter machen lassen ,wir greifen an bei aufschneiden und dann greifen wir an wenn die Tiere nicht mal fressen wollen ....und dann verschwandet man Gedanken über ein 6 gr Baby der mit Super Aufwand doch zu retten ist ....aber in der Natur wohl der erste wäre der drauf geht ....wir wundern uns schließlich warum Missbildungen kommen ,warum die Qualität der Tiere leidet ,warum Tiere impotent sind und Gleichwuchsich bleiben und warum imer wieder schluphlinge Futter verweigern. Also Fakt ist aus schlecht fressende Eltern kommen schlecht fressende Babys raus .Alles was gestopft wurde und damit groß wird ,wird eines Tages große % Zahl Babys produzieren die ebenfalls gestopft werden müssen . Ich habe die grey sundays sterben lassen ,viele ploutonias ,viele Mythos ,viele aus der letzte blue verpaarung weil ich so eine Scheiß nicht in meine blutlinien drin haben möchte .Anfangs hatte ich auch gestopft ,allerdings nicht ewig lange wie andere ...mache ich aber schon lange nicht mehr . Das ist auch Qualität und alles andere ist nur Egoismus ,Gewinn Orientierung und Gen Verschmutzung in Markt .

      Was Krankheiten angeht ...wurde ich trotzdem kämpfen ...
      LG Christos
    • Also ersteinmal finde ich die Entscheidung gut, dieses Thema anzusprechen und einmal mehr darüber nachzudenken. Andererseits lässt es sich aber auch nicht verallgemeinern und man sollte sehr behutsam mit dem Thema umgehen und sehr genau abwägen um zu eilige Schlüsse und zu ziehen bzw. Urteile zu fällen.
      Grundsätzlich ist es unsere Pflicht als Halter und auch als Züchter im Sinne des Tieres zu handeln. Aber wer garantiert uns, dass diese Entscheidungen auch immer die Richtigen sind?
      Die Tiere können es uns nicht immer vermitteln und so bleibt uns nur die eigene Einschätzung, die sich aber nunmal wie fast alles von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich darstellt.
      In meinem Fall muss ich sagen, ich würde es niemals einem Tier unnötig schwer machen, dass starke Missbildungen oder sonstige Erkrankungen aufweist, die dem Tier kaum ein normals Leben ermöglichen, bzw. Bei denen die Chancen dass das Tier überhaupt überlebt gegen Null gehen.
      Aber im Beispiel dieses Jungtieres gab es, wie ich mehrmals gepostet habe, keinerlei Anzeichen dass es dem Tier schlecht gehen würde.
      Es war immer fit, Aufmerksam, neugierig, lediglich vom Futter wollte es einfach nichts wissen. Ich habe mich in diesem Fall dafür entschieden, dass ich dieses Tier auf jeden Fall durchbringen will weil es für mich einfach keinen Sinn machte warum ich dieses Tier jetzt verhungern lassen sollte.
      Ich denke hätte dieses Tier sterben sollen hätte es nicht fast ein Jahr überlebt und ich will betonen, dass ich in dieser Zeit wirklich nur den allernötigsten Aufwand betrieben habe um das Tier immer zu versuchen selbst Futter anzunehmen.

      Zu Christos Post möchte ich sagen, dass ich ihm dahingehend zustimme nicht zu versuchen jedes Tier aus Mitleid durchzubringen und vor allem darauf zu achten dass der Genpool weitestgehend eine gute Qualität aufweist.
      Aber wie gesagt man kann nicht alles über einen Kamm scheren und ich finde es nicht korrekt in diesem Falle Egoismus oder sogar einen finanziellen Hintergedanken zu unterstellen.
      Ich meine klar keiner wird seine Tiere verschenken da dürfte n wir uns alle einig sein. Aber wer einfach mal kurz nachdenkt dem wird ganz schnell klar, dass man mit einem Tier in das man soviel Zeit und damit auch Geld investiert hat sicherlich in keinster Weise einen finanziellen Gewinn erwarten kann.
      Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Ich habe lange in dem Bereich gearbeitet und ich weiß wie das läuft. Zeit ist Geld wie überall und Tierarzt kostet nochmehr Geld da ist es einfacher zu sagen alles was nicht von Anfang an mitzieht bleibt sich selbst überlassen damit hält man sich nicht auf also kostet es mich auch kein Geld.
      Und auch der Aussage es sei Fakt, dass schlecht fressende Tiere immer auch viele schlecht fressende Jungtiere produzieren kann ich nicht zustimmen, da es dazu eben grade keine Fakten gibt. Das wird vlt der ein oder andere aus eigener Erfahrung berichten können aber das reicht noch lange nicht aus um es als Fakt darzustellen.
      Selbst Greg Maxwell schreibt in seinem Buch dass er diese Behauptung nie bestätigen konnte.

      In diesem Sinne gute Nacht und ich hoffe ebenfalls, dass sich noch einige zu diesem Thema äußern werden.
    • Du weisst schon das Greg Maxwell erst nur zwei verpaarungen hatte als er das Buch geschrieben hat oder ?
      Die überarbeitete Version kam später und die Berichte wurden minimal bis Null geändert . Das Buch basiert mehr auf Erfahrungen andere als von Greg . Spart dir das.
      Ich unterstelle dir nichts. Ich spreche über meine Tiere Nicht deine . Das du dein erstes Sorong Baby retten möchtest kann ich verstehen . Ich schreibe ich hab's am Anfang auch gemacht . Tue ich nicht mehr ....und Leute wie ich ( um Missverständnis zu vermeiden ) sollten natürliche Selektion oder Darvinismus entscheiden lassen . Besser ? ;)
      LG Christos
    • @Cristoci: Teilweise stimme ich dir zu, teilweise nicht.

      Es bringt nichts, um jeden Preis ein schwaches oder krankes Tier zu retten.

      Andererseits ist eine kleine Starthilfe durchaus angebracht. Da Chondro-Babies keine Babymäuse als Futter kennen, sehe ich kein Problem darin, sie anzufüttern oder ein paar mal zu stopfen, bis sie verstanden haben, das das freßbar ist. In der Natur haben sie wahrscheinlich kleine Geckos und andere Echsen oder sogar Insekten als Beute. Das kann ich ihnen nicht bieten.

      Wenn ein Jung-Tier am Anfang seines Lebens erstmal mit Ersatznahrung gefüttert werden muß, kann es trotzdem ein gesunder Erwachsener werden.
    • Aber genau das ist doch die Frage, in der Natur gibt es keine Mäusebabys zu Hauf, die Tiere müssen sich aber ernähren.
      Die Vermutung, das die Tiere Insekten fressen ist ja bei Strumpfbandnattern schon belegt worden. Bei denen wurde beobachtet, das die frisch geschlüpften Jungtiere Regenwürmer fraßen.

      Hier wäre es doch einmal interessant zu wissen, ob das bei Baumpythons auch funktionieren würde. Denn Maden, Raupen etc. dürften überall reichlich in der Natur vorkommen und sind ja auch im Fachhandel zu bekommen.

      Aber manchmal denke ich oft, das die Terrraristik viel zu dogmatisch ist.
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    • Ich greif dieses Thema nochmal auf weil ich mir selbst gerade die Frage stelle wie es ist. Es gibt so wenige wirkliche Dokumentationen über die Tiere in freier Wildbahn leider, und auch gerade bei den Babys, auf Wikipedia ist zu lesen z.B

      Quelle: Wikipedia

      Die Nahrung besteht vor allem aus kleinen Säugetieren und Echsen, daneben werden auch Vögel und Insekten gefressen. Über Zufallsbeobachtungen hinausgehende Daten zur Ernährung liegen bisher wiederum nur aus Nordostaustralien vor, dort wurde das Beutespektrum anhand von acht Kotproben und vier direkten Beobachtungen ermittelt.[3] Hauptbeutetier immaturer und adulter Tiere war die zu den Mosaikschwanzratten gehörende Melomys capensis, die in fünf der acht Kotproben nachgewiesen wurde, weitere Beutetiere waren ein unbestimmter Skink, zwei unbestimmte Vögel sowie zwei Schmetterlinge. Für Jungschlangen wurden einmal der Skink Carlia longipes, ein unbestimmter Skink und ein Käfer als Beute nachgewiesen.



      Nun find ich leider nirgend wo berichte ob dies nichtmal jemand bei der Aufzucht schon probiert hat?
    • Ich denke, Du wirst da auch niemanden finden, denn niemand macht bei der Aufzucht von Jungtieren Experimente.

      Wobei die Größe von Jungtieren bei bestimmten Schlangenarten voraussetzt, das sie auch entsprechend kleine Beutetiere fressen.

      Und da sind wir wieder bei den Insekten. Wie gesagt, bei Strumpfbandnattern wurde dies nachgewiesen und auch gefilmt.

      Witzig dazu auch meine eigene Beobachtung:

      Im Moment experimentiere ich mit Waldboden in meinem Corallus Hortulanus Becken. Da hat sich inzwischen eine recht erkleckliche Anzahl an Kleinlebewesen entwickelt und die Pflanzen wachsen auch wirklich gut. Es gibt auch einiges an Spinnen und gestern habe ich beobachtet wie mein Tier eine Spinne gefangen und gefressen hat. Überhaupt scheint das Tier viel lebhafter zu sein und beobachtet seine Umgebung sehr genau. Auch wenn das sicherlich nicht repräsentativ ist, so denke ich doch, das Insekten zum Speiseplan von Jungtieren gehören.

      Viele Grüße
      Gerd
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    • Doch hab jemand gefunden, aber ich vermute das er sich hier selber im Thread äussern wird :)
      Das Insekten dazu gehören gibt es ja keine Zweifel Gerd.

      Spinnen im Terrarium, ohne meine Freundin würde mich nen kopf kürzer machen :D :D
      Aber natürlich je mehr da krabbelt und fleucht, um so mehr wird die Aufmerksamkeit der Tiere geweckt und beobachtet, finde die Beobachtung von dir ganz schön :)
      Gerade meinem Chamäleon würde sowas gefallen
    • Dann freue ich mich auf den Beitrag, wenn er denn kommt. :)

      Ich hatte ja lange gezögert mit dem Waldboden, aber inzwischen denke ich, das ich in absehbarer Zeit auch meine Chondrobecken damit ausstatten werden.

      Interessant ist auch, das wohl nur die Spinnen interessant sind als Futter, die Bodenlebenden Insekten werden zwar teilweise auf den mm genau untersucht, aber nicht angerührt.

      Viellleicht sollte man sich vielmehr auf die Instinkte der Tiere verlassen. Ich meine, alle behaupten wir, das es Wildtiere sind, aber wir halten sie oft so "unwild" wie es nur geht. Sei es aus Angst vor Krankheiten oder aus Bequemlichkeit.

      Aber das ist ja wieder eine ganz andere Diskussion. :)

      Viele Grüße
      Gerd
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