Endterrarium 0.1 Sorong

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    • Endterrarium 0.1 Sorong

      Hey liebe Community,

      mein Name ist Simon (Student aus Kaiserslautern) und ich plane das Endbecken für mein 3 Jahre altes Sorong-Weibchen!

      Zunächst habe ich mir Gedanken zum Material gemacht:

      Glas habe ich von vorneherein ausgeschlossen! Auch der Kauf von schon fertigen Kunststoffterrarien kommt nicht in Frage, da ich diese total überteuert finde!

      In die engere Auswahl kam dann Holz (entweder OSB oder was anderes) oder aber Alu-Verbundsplatten! Letzte könnte ich als Platte der Größe 305x155cm für 100 Euro beziehen!

      Was mich bei OSB zunächst etwas abschreckt ist die Optik und die nötige Versiegelung. Da ich noch zu Hause wohne, aber in naher Zukunft plane mit meiner Freundin zusammen zu ziehen, sollte das neue Terrarium sich natürlich schön im neuen Wohnzimmer machen ;) Dazu kommt, dass die Bodenplatte meines alten OSB Terrariums schnell anfing zu schimmeln, da ich es dummerweise nur mit Sprühlack anstatt Epoxidharz/Teichfolie versiegelt hatte.

      Diese Punkte würden für die Alu Verbundplatten sprechen. Ein Terrarium der Größe 120x75x90 (LxBxH) könnte aus einer einzigen Platte für 100 Euro geschnitten werden. Was mich da aber etwas abschreckt ist die Dicke der Platten mit 4mm! Das Material an sich scheint sehr robust, dennoch bin ich mir nicht sicher was die Befestigung eines Heatpanels an der Decke angeht... Weiterhin sind diese Platten sehr leicht, viel leichter als OSB!

      Für OSB Platten würde aber beispielsweise sprechen, dass ich freier in der Dimensionierung wäre, da ich nicht großartig rechnen müsste, wieviele Stücker ich aus einer Platte bekäme, weil eine OSB Platte ja nichtmal direkt 100 Euro kostet ;)



      Mit Rückwandbau habe ich bisher in einem Leoopardengeckoterrarium und einem Strumpfbandnatternterrarium Erfahrung gesammelt. Dort habe ich Styropor mit 3 Lagen Fliesenkleber eingepinselt.

      Allerdings finde ich auch gerade Schwarzkork optisch ganz schön! Was mir allerdings optisch sowie parameterorientiert wichtig wäre ist, dass die Rückwand

      a) direkt Platz für Pflanzen bietet und
      b) selbst noch bewächst, damit meine ich so etwas wie Hypertufa, Xaxim oder sonstiges!

      Damit habe ich aber leider noch keinerlei Erfahrungen (auch nicht mit echten Pflanzen im Terrarium) was mich etwas zum grübeln bringt, ob ich das alles so hinbekomme, auch im Hinblick auf die richtige Größe der Lüftungslöcher und den richtigen Ort für diese.



      Ich hatte das Weibchen eigentlich immer auf Kokosstückern gehalten aber in der letzten Zeit lese ich einiges von Waldböden, was echten Pflanzen auch zugute käme! Da habe ich aber Respekt vor, da ich Angst habe dass das Tier nach 3 Jahren Haltung auf etwas sterilerem Kokosstückerboden abwehrtechnisch etwas sensibel sein könnte und es vom Waldboden vielleicht Krankheiten bekommen könnte?


      Über die Technik bin ich mir auch nicht so ganz klar: Das alte Becken wurde mit einem 30x30 Heatpanel beheizt und von einer Küchenleistenröhre erhellt! Für echte Pflanzen würde diese Art von Licht aber wohl nicht reichen und weiterhin sehe ich auch gerade hier im Forum, dass meistens auf Spotstrahler statt Heatpanel zur Beheizung (auch auf Heizkabel, von denen ich aber schon öfter abgeraten bekommen habe) zurückgegriffen wird?


      Würde gerne mal eure Meinungen zu allem hören und bin für jegliche Kritik, Verbesserungsvorschläge und Ratschläge offen ;)


      Vielen Dank für eure Zeit!

      Gruß Simon
    • Hallo


      Alternative Materealien:

      -Spanplatten Kannten beim verschrauben Kleber dazwischen und dann noch ne Naht von innen und es ist dicht ich neme da immer Fix All Crystal ( nicht weiß nhemen in dem ist Schimmel mittel )

      - Siebdruck Platten wäre auch ne alternative.

      Terrarium größe würde ich persönlich mit der Höhe runter gehen wegam heizen (60-70cm) und zum heizen würde ich immer ein Heatpanel nehmen.

      Ich habe bei meinen 1m Terrarien 50 Watt drin und 13 Watt t5.

      Rückwände sehen schön aus aber sind mir zu unpraktisch.
      Meine Terrarien sind aus Span innen bereiche schwarz und vorne weiß.
      Wenn du es innen schwarz haben willst denke an den Kalk im Leitungswasser ich sprühe nur mit Osmosewasser wegen dem Kalk.
      Am Boden habe ich einfach nur Zeitungspapier.
      Grüße Ayhan
    • Hallo Simon wilkommen im Forum.

      Ich finde es gut das du die so viele Gedanken machst, das ist leider nicht mehr selbstverständlich.

      Viele Wege führen nach Rom das ist auch in der Chondrohaltung so. Ziel ist es dem Tier optimale Bedingungen zu bieten, das kann auf die unterschiedlichste Art und weise geschehen, eine große Rolle spielt dabei natürlch der persönliche Geschmack des Halters.

      Da du eine Innengestaltung anstrebst spielt die Holzart nur eine untergeordnete Rolle da du das Holz zumindest im Innenraum des Beckens nicht siehst. Ich baue meine einfachen Terrarien alle aus OSB Verlegeplatten versiegle sie und kleide sie von innen mit Schwarzkork aus. Bei einer sorgfältig durchgeführten Versiegelung wirst du viele Jahre Freude an dem Becken haben.
      Das Schwarzkork ist eine gute und einfache Möglichkeit das unschöne Holz zu verstecken und liefert dir zusätzlich eine gute Isolierung und gutes Klima im Becken.

      chondro-community.com/index.ph…c7cf9681d602e7bf9003f3c84 chondro-community.com/index.ph…c7cf9681d602e7bf9003f3c84


      In meinem Wohnzimmer betreibe ich ganz andere Becken da dort die Optik wie bei dir eine große Rolle spielt. Die Becken habe ich von innen auf die klassische Weise mit Styropor und Fliesenkleber gestaltet. In diesen Becken benutze ich auch echte Pflanzen, zum einen für die Optik, aber auch zur Verbesserung des Klimas.

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      Bei der Größe des Beckens wirst du mit einem Heatpanel als alleinige Heizquelle nicht auskommen, wenn du nur ein Heatpanel verwenden möchtest würde ich die Höhe auf maximal 70 cm begrenzen, du kannst aber auch zusätzlich am Boden oder in der Rükwand im unteren Bereich noch Heizmatten oder Kabel anbringen dann sind höhere Becken auch kein Problem.

      Mit Hypertufa habe ich selbst keine Erfahrung, ich kann mich aber erinneren das jemand hier im Forum ein solches Becken bauen wollte.

      Als Beleuchtung verwende ich ausschließlich T5 Lampen mit 6500 Kelvin, auch in den Becken mit echten Pflanzen, und das funktioniert einwandfrei und die Tiere kommen in dem Licht gut zur geltung.

      Beim Bodengrund solltest du dir auch überlegen was dir am besten gefällt, denn möglichkeiten gibt es viele. Ich habe lange einfach nur Zeitungspapier benutzt, das hat wunderbar funktioniert, sieht aber sch.... aus. Irgendwann bin ich dann umgeschwungen auf Coco chips, das war auch sehr gut, mir ging nur auf den Keks das ich immer diese Blöcke in Wasser aufquellen lassen musste. Jetzt benutze ich Tierwohl super und das ist für mich im Moment die beste Lösung. Es funktioniert gut im Terrarium und sieht einigermaßen aus, gleichzeitig kann ich es noch für miene Futtertierzucht benutzen. Aber auch Pinie hab ich schon benutzt das hat auch gut funktioniert. In meinen Wohnzimmer werde ich aber wieder auch braunen Bodengrund umschwenken und vielleicht Reptibark ausprobieren.

      Ich hoffe ich konnte die mit meinen Erfahrungen eine kleine Entscheidungshilfe geben, bei Fragen immer raus damit.

      Gruß

      Sascha
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    • Hey Ayhan,

      Spanplatten bzw. Siebdruckplatten sind aber sehr schwer im Gegensatz zu OSB/Alu-Verbund oder?

      Bei der Größe des Terrariums scheiden sich ja wirklich die Geister! Die Einen bevorzugen ein Hochterrarium mit geringerer Bodenfläche, die anderen Flachterrarien mit geringer Höhe! Bin mir da mittlerweile echt nicht sicher, welche Ansicht die bessere ist...

      Ich finde Rückwände gerade praktisch, da man Pflanzenkübel darin verbauen kann und damit auch die Bewegungsfläche für das Tier erhöht. Außerdem finde ich die Optik für den Betrachter wesentlich authentischer aus als das blanke Material.

      Zeitungspapier finde ich auch sehr unschön, erstens optisch und zweitens gefällt mir deine zu sterile Haltung nicht, da das Tier dann doch viel schneller von Krankheiten befallen werden könnte weil es ein so sensibeles Immunsystem ausbildet.
    • Hallo

      Also zwischen OSB und Span denke ich das da kaum unterschied ist Siebdruck ist bissal schwerer.
      Alu Verbund kenn ich auch wird warscheinlich am leichtesten aber auch am teuersten.
      Das nächste bei Alu Verbund wirste Probleme mit den Führungsschienen für die Glasscheiben bekommen bei 4mm Materialstärke.

      Bei Span und Siebdruck ist halt die Oberfläche Wasserdicht (Span nicht die Schnittkanten die immer verkleben)

      Meine 100x60x60 aus Span kann ich alleine Tragen ist 16mm Span aber mal ne frage wie oft hast du vor das Terrarium zu tragen?

      So siehts bei mir aus.
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        (296,26 kB, 71 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Grüße Ayhan
    • Ich schwöre auf Siebdruckplatte und mit einem Alustecksystem sieht das richtig gut aus.

      Die großen Becken sind 80 cm hoch, das reicht dicke! Die nächsten werde ich auch nur noch 70 cm hoch machen.

      Echte Pflanzen gedeihen gut mit den T5 Röhren und 6500 Kelvin, du kannst halt nicht jede Pflanze nehmen.

      In meinen Becken ist viel Efeutute, Dracena und auch mal eine Grünlilie, die wachsen selbst mit wenig Licht sehr gut. Philodendron geht auch ... Ich stehe halt auf echte Pflanzen, sie sehen toll aus und erzeugen ein gutes Microklima.
    • Schöne Terrarien dabei, auch wenn Kunststoff teuer ist habe ich mich für ein Terrarium daraus entschieden.
      Es ist sehr leicht und einwandfrei zu säubern.
      Mit der weißen Optik muss man halt entweder leben können oder es sich mit Folie oder so vll verkleiden.
      Als Rückwand ist auch Schwarzkork bei mir verbaut. Er ist optisch recht ansprechend, einfach zu verarbeiten und hat eine gute Oberfläche für die Luftfeuchte
      0.0.1 Morelia viridis "Projekt Blue"
      1.1 Python regius
    • Sehr schöne Terrarien Ayhan und stygmo!

      Oft rumtragen wollte ich das Terrarim natürlich nicht, trotzdem ist doch ein leichtes Terrarium immer einem schweren vorzuziehen ;)

      Würde ich es aus den Alu Verbundplatten bauen sagst du richtig, dass ich da ein Problem mit den Führungsschienen hätte, was aber durch ein Stückchen Holz oder sonstigem hinter jeder Blende zu beheben wäre. Wovor ich nur Angst habe ist, dass zB der Deckel der Aluverbundplatte dem Gewicht des Heatpanels und der T5 Röhre nicht standhält bei 100-120cm Länge und ~80er Tiefe, was meint ihr?

      Siebdruck sieht natürlich echt geil aus, is aber halt verdammt schwer und unnötig dick oder? Kriegt man diese Alu-Stecksysteme von denen du gesprochen hast gonyos in jedem handelsüblichen Baumarkt und braucht man dann nix zu schrauben oder wie muss ich mir das vorstellen? Google hat mir da durch Bilder nicht wirklich weitergeholfen was das Verständnis angeht und ich bin handwerklich nicht so erfahren ;)

      Eine Rückwand aus Schwarzkork habe ich momentan in dem Aufzuchtsbecken, gefällt mir auch ganz gut nur ist mir das ganze einfach zu flach und unstrukturiert und es gibt weniger Möglichkeiten für Blumenkübel als es eine selbstgebaute Rückwand bieten würde.

      Was ich auch noch gerne wüsste ist, wie ihr das mit den Ästen macht! Also ich musste das Mädchen letztens aus dem Terrarium nehmen um sie zu baden, weil die Häutung leider nicht in einem Rutsch geklappt hat und ich hatte Glück dass meine Äste nur so in den Kork gesteckt waren! Wenn ich aber jetzt ne Styroporwand reinbaue, kann ich die Äste ja nicht so leicht da drin verkanten ohne die Wand zu beschädigen! Das heißt, dass eine andere Befestigung her muss, die mir ermöglicht den Ast samt Tier FALLS es nötig ist (TA Besuch zB) möglichst stressfrei zu entfernen! Von fest verbauten Ästen halte ich also nichts, sondern ich dachte eventuell daran, in der Wand Haken einzubauen und Ösen in die Äste zu Schrauben (oder andersrum halt). Was haltet ihr davon oder wie löst ihr das Problem?

      Zuletzt noch etwas, nennen wirs mal medizinisches:

      Das Aufzuchtsterrarium hat sich in der letzten Zeit als etwas scheiße herausgestellt, da es die LF nichtmehr so gut gehalten hat, sprich die Scheiben sind garnichtmehr beschlagen, wodurch auch die oben erwähnten Häutungsprobleme zustande kamen... Auch vom Bodengrund, der ja jetzt im Gegensatz zum geplanten Waldboden schon steril war. Worauf ich hinaus will ist folgendes: Muss ich Bedenken haben, wenn das neue Endbecken jetzt eine sehr viel höhere LF aufweißt und einen wenig sterilen Waldboden, dass das Tier schneller Krankheiten bekommt vom Boden bzw Lungenentzündungen (von denen man bei Chondros ja immer wieder hört) da die Abwehrkräfte weniger ausgeprägt sind?
    • Die Lampe und das Heatpanel wiegen nicht viel, zusammen vielleicht 2 bis 3 Kg.

      Die Alu Stecksysteme bekommst du nicht im Baumarkt musst mal im inet schauen ich glaube eine Firma heisst marine systems oder so ähnlich.

      In meinen Strukturierten Becken habe ich das mit den Ästen so gelöst:
      chondro-community.com/index.ph…c7cf9681d602e7bf9003f3c84

      Die effektifste Methode zu Vermeidung von Erkrankungen ist zum einen Hygiene bei den Arbeiten am Becken, also die Wasserschale alle 2 Tage erneuern, keine Geräte von Tier zu Tier benutzen, das Terrarium ein mal am Tag trocknen lassen, somit vermeisest du schimmel. Das Futter muss qualitativ gut sein und die Werte im Becken sollten natürlich alle passen. Der Baumpython ist sicherlich etwas anfälliger als andere Schlangenarten, aber wenn du einmal ein gut laufendes Becken hast ubd das Tier dort ohne größere Störungen leben kann musst du nicht viel Angst vor Erkrankungen haben.
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    • @Ayhan: Das ist an sich ne gut Idee, kann ich aber nur so machen, wenn ich keine Styroporrückwand reinbauen würde, was ich aber gerne machen würde ;)

      @stygmo: Deine Lösung passt schon eher zu meiner Rückwand, aber wackelt da wirklich nix? Weiterhin glaube ich, dass du meine Frage zu den Krankheiten falsch verstanden hast ;) Ich habe Angst davor dass meine Schlange Krankheiten bekommt, weil das neue Terrarium Waldboden statt sterilere Kokoschips als Bodengrund hat und die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher sein wird (aufgrund der momentan nicht richtig funktionierenden LF im Aufzuchtsbecken was ich ja beheben möchte). Also praktisch habe ich Angst, dass sich die Schlange an die aktuellen Bedingungen gewöhnt hat und mit den neuen - zwar viel besseren Bedingungen - überfordert ist, was ihr Immunsystem angeht. Ist bissel kompliziert, aber will halt sicher gehen ;)
    • Die Äste sitzen fest in den Halterungen, du musst beim modellieren nur aufpassen das du sie gut reib und raus bekommst. Wenn du möchtest kann ich dir noch mal ein paar Bilder machen.

      Ja hab das in der tat nicht ganz richtig verstanden. Aber meine Antwort bleibt fast die gleiche. Kein Bodengrund ist steril auch die gepressten nicht. Du hast mit Sicherheit recht wenn du sagst das die gewohnte keimflora des Tieres eine andere ist, aber das du dir für das Tier wirklich problematische keime einschleppst glaube ich nicht, nicht jeder Keim ist pathogen und bedeutet gefahren. Wirklich problematische keime wie Pseudomonas oder salmonellen bekommst du staunässe oder Futter oder mangelnde Hygiene.
    • @Ayhan: Ja stimmt das könnte ich wirklich so machen, sieht dann eventuell aber etwas unschick aus! Muss ich mir mal genau überlegen ;)

      @stygmo: Und du denkst auch nicht dass die erhöhte LF dem Tier Probleme bereiten könnte? Eher nicht oder, ist ja wirklich nur ein Upgrade!

      Weiterhin hast du mir weiter oben geraten, die Höhe auf 70cm zu begrenzen. Wie würdest du Länge und Tiefe Dimensionieren? Möchte natürlich die optimalen Haltungsbedingungen bieten aber muss es ja nicht unnötig groß/sperrig machen, wenn das Tier es nicht braucht/nutzt.
    • Also wie sich das mit deiner Luftfeuchtigkeit genau verhält wirst du erst in einem Testlauf des Beckens feststellen. Wenn das Becken zu feucht ist solltest du deine Luftzirkulation überdenken, das hat dann aber nix mit dem verwendeten Bodengrund zu tun. Wennn du sprühst und die Scheiben sind nicht wieder klar nach einigen Stunden, und es bilden sich dicke tropfen, dann passt deine Lüftung nicht. Wenn du die Lüftungen planst machst du sie eher etwas größer und klebst sie dann nacher wieder ab wenn das Becken zu trocken ist. Umgekehrt ist es schlecht oder nur mit viel Aufwand möglich. Achte da drauf das die Lüftung für die auströmende Luft etwas größer ist als die für die einströmende Luft ist damit du eine gute Zirkulation hast.

      Mit der Höhe auf 70 hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint wenn du das Panel als alleinige Heizquelle benutzt solltest du auf maximal 70 begrenzen, weil der Wirkungsgrad der Panels nicht für hohe Becken geeignet ist. Grundsätzlich reichen dem Baumpython hohen von 60 bis 70 cm je nach Größe des Tieres. Der Baumpython hält sich meistens in den Oberen regionen auf egal ob das Becken jetzt 70 oder 100 und mehr hoch ist, abgesehen von Männchen mit hohmem Bewegungsdrang, die Benutzen den Gesamten zur verfügung stehenden Raum wenn sie nachts unterwegs sind. Da du ein Weibchen hast kannst du dich darauf einstellen das sich das Tier nur sehr wenig bewegen wird. Meine beiden großen Schaubecken im Wohnzimmer sind beide mit Weibchen besetzt, sie hätten genügend Platz um sich zu Bewegen, aber sie liegen immer an der selben Stelle. Tags und Nachts. Wenn es dunkel wird gehen sie in Lauerstellung, aber verlassen dafür nicht ihren Ast. Das machen im übrigen alle meine Weibchen so, und ich denke die meisten werden das bestätigen können. Es ist bestimmt nicht verkehrt dem ausgewachsenen Tier viel Raum zur verfügung zu stellen, aber du musst dich zumindest darauf einstellen das es diesen nicht oder nur selten nutzt. Mit einer 120er Länge machst du bestimmt nichts falsch, aber dem Tier genügen wird auch 100, auch die Tiefe von 80 ist schon sehr großzügig bemessen, meine Becken sind alle mindestens 60 Tief ( Innenmaß nicht äußere Kantenlänge ), damit komme ich gut zurecht. Bei einer Tiefe von 80 könnte es passieren das das Panel alleine wieder nicht reicht, und du Bereiche im Becken hast die nicht genügend trocknen, aber auch das bekommst du nur im Probelauf raus.

      Gruß

      Sascha
    • Danke stygmo für deine zahlreichen Antworten!

      Das mit dem Heatpanel hab ich wohl etwas falsch ausgedrückt:

      Ich habe noch einen 30x30 Heatpanel, aber es spricht nichts dagegen einen größeren zu kaufen, wenn es dann fürs Terrarium reichen würde zur Beheizung! Ich möchte ja nicht das Terrarium nach meinem vorhandenen Heatpanel dimensionieren ;)

      Hab jetzt gerade mit einem Optimierungsprogramm für Zuschnitte aus Platten mal geschaut, es wären sogar Maße von 110x65x80 drin!

      Beleuchten würd ich dann einfach mit ner T5 Röhre oben aus nem Lichtkasten heraus, müsste ja für die echten Pflanzen passen oder?