Suche Futtertierzucht Raum Augsburg

    • Suche Futtertierzucht Raum Augsburg

      Guten Abend,

      ich bin derzeit erst im Aufbau meines Chondrobestands und wollte ursprünglich Frostfutter ordern. Nun habe ich gestern Abend soviel negatives im Netz gelesen, wo einem Halter der halbe Bestand vergiftet wurde weil die Futtertiere wohl besprüht wurden um Parasiten abzutöten, so das ich von meinem Plan abgekommen bin und meine eigene Futtertierzucht aufbauen werde. Das ist jedoch nicht in 1 Woche geschehen und so suche ich einen Halter im Raum Augsburg, bei dem ich die nächsten Wochen behaarte Rattenbabys oder Mäusespringer kaufen kann.

      Hierbei ist mir wichtig, dass die Tiere gesund sind und nicht wie bei meinem heutigen Besuch im Dreck aufgezogen werde. Allein den Schuppen zu betreten war die Hölle. Wusste nicht das auch in kalten Monaten der Urin der Tiere so stinken kann das einem gleich die Augen brennen. Lag aber wohl der Optik nach zu urteilen daran, das Herr X ein stinkfauler Hund ist und die Boxen nie säubert.

      Bin schockiert und ohne große weitere Worte mit meiner leeren Box unterm Arm wieder abgezogen und suche nun dringend jemanden. Dehner Gartencenter habe ich vor der Türe, jedoch keine Option für mich da die auch Mittel sprühen.

      Schönen Abend noch
      Alex
    • Hallo Alex,

      aus ähnlichen Gründen züchte ich mein Futter jetzt schon seit 2 Jahren selbst. Ich kann das wirklich nur jedem empfehlen, denn eins ist klar, um einwandfreies Futter zu bekommen muss man schon einen Privaten Züchter finden, der dann auch noch in unmittelbarer Umgebung wohnt. Futter aus dem Handel egal von wo verwende ich nicht mehr, abgesehen von Babymäusen.
      Seit dem ich auf selbst gezüchtete Futtertiere umgestiegen bin habe ich kein erkranktes Tier mehr gehabt, und durch die Fütterung mit lebenden Futtertieren gehen die Tiere deutlich besser ans Futter als zuvor.

      Es ist natürlich ein Mehraufwand, aber die Pflege von einer Zuchtgruppe für einen kleinen Bestand von bis zu 5 Schlangen hält sich noch im Rahmen. Der Vorteil ist das du es selbst in der Hand hast was du deinen Tieren zu fressen gibst. Ich züchte keine Ratten oder Mäuse, sondern Vielzitzenmäuse. Die werden deutlich größer als unsere einheimischen Hausmäuse, und können ein Gewicht von bis zu 80 Gramm erreichen, auch Tiere mit 100 Gramm hab ich schon gesehen. Ein sehr großer Vorteil ist das sie nicht riechen, sie können auch ohne weiteres in der Wohnung gehalten werden ohne das man sie riecht. Ich halte sie im Sommer auf dem Balkon und im Winter kommen sie in den Keller.
    • Hallo zusammen,

      also wenn man das so liest macht man sich als zukünftiger Schlangenhalter ja schon so seine Gedanken.
      Ursprünglich war mein Gedankengang Frost zu füttern, da mein Bestand an Schlangen auch nicht sehr groß werden wird. Es sind gerade mal ein Chondro, eine Hakennasennatter und ein Königspython geplant.
      Aber natürlich möchte ich auch nicht das meine Tiere krank werden, weil die Futtertiere irgendwie verpestet sind.
      Aber bei den paar Schlangen direkt eine Futtertierzucht anstreben??? Und was mache ich mit den ganzen Tieren, die ich irgendwann, wahrscheinlich zwangsläufig, zuviel habe?
      Und vorallem, wie handhabt man das mit so einer Futtertierzucht? Hält man das männliche Tier dann permanent einzeln und setzt es nur dann bei die Weibchen, wenn es diese decken soll?
      Mich hat das jetzt schon ein Stück weit verunsichert muss ich zugeben.
      LG Anke
    • AnkeB schrieb:

      Hallo zusammen,

      also wenn man das so liest macht man sich als zukünftiger Schlangenhalter ja schon so seine Gedanken.
      Ursprünglich war mein Gedankengang Frost zu füttern, da mein Bestand an Schlangen auch nicht sehr groß werden wird. Es sind gerade mal ein Chondro, eine Hakennasennatter und ein Königspython geplant.
      Aber natürlich möchte ich auch nicht das meine Tiere krank werden, weil die Futtertiere irgendwie verpestet sind.
      Aber bei den paar Schlangen direkt eine Futtertierzucht anstreben??? Und was mache ich mit den ganzen Tieren, die ich irgendwann, wahrscheinlich zwangsläufig, zuviel habe?
      Und vorallem, wie handhabt man das mit so einer Futtertierzucht? Hält man das männliche Tier dann permanent einzeln und setzt es nur dann bei die Weibchen, wenn es diese decken soll?
      Mich hat das jetzt schon ein Stück weit verunsichert muss ich zugeben.

      Ich habe aktuell auch nur 1.1. Sorong und habe den nächsten Zugang erst im Januar von Sascha mit 0.0.2 Biak. Mir ist das aber egal, ich hab soviel schlechtes gelesen, "ohne das ich nun natürlich irgend einem Händler, Frostlieferant oder sonstigen Nagerzüchtern etwas schlechtes nachsagen oder gar unterstellen möchte", dass ich mir nun VZM zulege und sie selbst züchte. Man kann an sich gewöhnte Männchen der VZM zusammenhalten, zumindest laut den Aussagen in diversen Foren im Netz. Je nach Bedarf lass ich beide Geschlechter dann zusammen. Ich werde mir dann die Größen, die ich für meinen Bestand benötige selbst als Frost einlagern und den Überschwung entweder einfach durchfüttern oder verkaufen. Mal sehen wie sich das entwickelt, da mach ich mir nun keinen Kopf. Mit etwas Logik dahinter sollte sich der Bestand somit regeln lassen ohne das ich am Ende 2015 300 Mäuse habe :) Wichtiger für mich ist, dass ich weiß was meine Tiere fressen und ich mir mit Futter keine Krankheiten und Parasiten einschleppe - quasie der selbe Grund wie jeder hier der selber züchtet :)

      Kann noch jemand ausser Obst udn Gemüse ein gutes Nagerfutter in Pelletsform empfehlen :?: :?:
    • Hi Zusammen,
      Also ich zücht Farbmäuse und Vielzizen für unsren Bestand ( immer so 20-40 Schlangen inkl Babys ;)
      Denn was ich da immer wieder lese von FROFU, so muss ich sagen NEIN da liebe ich meine Tiere zu sehr, dass ich ihnen weiter so einen SCHROTT verfüttere.
      Da wir ein Haus haben, und ich nene grossen Heiz/Werkkeller habe, ist das eine super Sache. Denn da stören sie NIEMANDEN. Hab das ganze Jahr über 18-20 Grad in diesem Kellerraum.
      Grüsse Marco :thumbup:
    • Die Vorteile von eigenen Futtertieren liegen natürlich klar auf der Hand, so dass ich wirklich am überlegen bin wie ich das für mich gehandhabt bekomme.
      Was den Platz angeht werde ich mir auch noch was überlegen müssen, etwas Platz im Keller könnte ich evtl. frei schaufeln, nur mit Licht ist da nicht viel und ich weiß ja nicht ob das den Mäusen was aus macht..., schlecht soll es diesen Tieren dann ja auch nicht gehen. Sicher, in erster Linie werden das Futterproduzenten sein, aber es widerstrebt meiner Natur ein Tier schlecht zu behandeln/zu halten.
      LG Anke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mm-city ()

    • Gut, dann könnte ich wahrscheinlich auch einfach die LSR an lassen. Hätte ich ja auch gerade mal selber drauf kommen können.

      Allerdings werde ich erst mal Kontakt zu einem Schlangenhalter in meiner Nähe aufnehmen und fragen, ob er seine Futtertiere selber züchtet und er da mal was gegen einen entsprechenden Obulus entbehren kann.
      Da ich anfangs nur den einen Chondro haben werde, empfinde ich das als sinnvoller als direkt mit einer Mäusezucht los zu legen. Bis die Heterodon nasicus und der Python regius einziehen werden, wird es nämlich auch noch seine Zeot dauern.
      Sollte ich über den Halter keine Futtertiere bekommen können, werde ich mir etwas anderes überlegen müssen, evtl. lebende Futtermäuse kaufen und die eine Weile mit gesundem Füttern, bevor sie dann selbst verfüttert werden.

      Noch habe ich aber genügend Zeit mir genauer Gedanken darüber zu machen, vorallem was Platz und Handhabung usw. angeht.

      @mm-city Sorry, war eine unbedachte Fragestellung von mir und sollte nicht als "Anleitung für das töten von Wildtieren" rüber kommen
      LG Anke
    • Ich mußte vor kurzem meine Zuchtgruppen auflösen - es waren Mäusemilben im den Bestand gekommen und obwohl die nicht schädlich für Schlangen sind, wollte ich den Mäusen das Dauerkratzen nicht antun.

      Mit irgendwelchen Mittelchen an die Mäuse zu gehen, verbietet sich von selbst also blieb nur der Weg sie alle zu verfüttern und ganz neu die Gruppen aufzubauen.

      Es hat was, wenn man mal eben in den Käfig greifen kann und was zu futtern zur Verfügung hat ;)
    • gonyos schrieb:

      Ich mußte vor kurzem meine Zuchtgruppen auflösen - es waren Mäusemilben im den Bestand gekommen und obwohl die nicht schädlich für Schlangen sind, wollte ich den Mäusen das Dauerkratzen nicht antun.

      Mit irgendwelchen Mittelchen an die Mäuse zu gehen, verbietet sich von selbst also blieb nur der Weg sie alle zu verfüttern und ganz neu die Gruppen aufzubauen.

      Es hat was, wenn man mal eben in den Käfig greifen kann und was zu futtern zur Verfügung hat ;)

      Sind die Milben nicht auf deine Tiere (Schlangen) übergegangen beim Füttern?

      Gruß Alex