Welche Krankheiten hatte euer Chondro schon

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    • Welche Krankheiten hatte euer Chondro schon

      Hallo,

      mich würde mal interessieren, welche Krankheiten bei euren Chondros schon mal aufgetreten sind.
      Da wäre dann natürlich noch wichtig, ob es sich um eine NZ oder eine FZ/ WF handelte.

      Wie und wie lange wurde behandelt?

      Danke schon mal vorab für eure Antworten.

      LG Jenny
    • meiner wurde zumindets als NZ verkauft, bin mir aber ziemlich sicher, das es nicht der Fall gewesen ist. Er hatte wie er ankam die sogenannte Bläschenkrankheit. Diese Bläschen waren mit Bakterien stark besidelt. Sein Zustand war mehr wie kritisch. Ich mußte ihn dann 21 Tage mit Antibiotika behandeln und zusätzlich tgl. in einer desinfizierenden Lösung baden.


      Gruß Sonja
    • Danke für deinen Beitrag.

      Ja, das ist blöd, wenn es als NZ angeboten wurde, und du dann aber davon überzeugt bist, das es nicht so ist.

      Ich denke auch, dass meißt die Krankeheit an sich eher die zweite Rolle spielt. Ich meine, dass wärend der Behandlung eher das ständige "Händeln" der größere Stressfaktor ist und dieses wird dann zu einem Kreislauf.
      Ich meine, die Schlange ist krank, das bedeutet Stress, sie muss zum Arzt, noch mehr Stress, dann mus sie täglich Behandelt werden "HORRORSTRESS". Und unter dem ganzen Stress, soll sie dann noch Antikörper bilden können und Genesen???

      LG Jenny
    • ja sehe ich genauso, das was das Tier durchmachen muß ist am schlimmsten. Er war nachher so gestresst, das er nur noch zugeschnappt hat und einfach nur weg wollte. Das Problem bei der Sache war ja auch noch das er so winzig gewesen ist. Gerade mal 12 Gramm schwer und so zerbrechlich.
    • Krankheiten sind immer unangenehm. Am meisten für das betroffene Tier selbst.

      Ich habe zur Zeit ein Tier hier, der so hart im Nehmen ist, dass ich echt den Hut vor dem Tier ziehen muss.

      Das Tier kam im September von einem Freund zu mir. Transportstress wurde so gering wie möglich gehalten.
      Bei mir in der Quarantäne angekommen wurde er nicht auffällig. Kotproben wurden ohne großartigen Befund erstellt und nach 2 Monaten durfte das Tier in die Anlage einziehen.

      Einzig auffällig war, dass er nicht fressen wollte. Da ich das bei Chondros kenne und es eh langsam in die Paarungszeit ging, machte ich mir darüber erstmal keine Gedanken. Das dies aber noch zum Problem werden sollte, stellte sich später heraus.

      Häutung stand an und am 09.11.2009 lag das Tier plötzlich sehr schlecht gehäutet am Boden.
      Bin dann zu meiner TA gefahren und es wurde Maulfäule diagnostiziert.
      4 Behandlungstermine und einige Spritzen später war das Tier soweit wieder auf dem Damm, dass er als "geheilt entlassen" wurde.
      Leider hatte er bis dahin noch immer nicht gefressen und wog nur noch 380 Gramm. Das ist für ein Adultes Tier viel zu wenig.
      Hier machte ich mir dann auch wirklich Sorgen, da ein so starkes Untergewicht und Antibiotika nicht zusammen passen.

      Fressen wollte er nicht und den Stopfstress wollte ich ihm erstmal nicht antuen, da er durch Medikamente und Handling genug Stress hatte.
      So entschied ich mich für die Gabe von Bioserin um ihn erstmal auf dem Level zu halten, sodass er nicht noch weiter abnimmt.

      Am 4.01.2010 kam der Rückfall und die Entzündungen sitzen tief in den Zahntaschen.
      Nach Anraten meiner TA habe ich dem Tier dann am 10.01. eine mittlere Maus gestopft. Maus blieb drin und er wird wieder mit Antibiotikum behandelt.

      Er hält tapfer durch und ich kann nur hoffen, dass ich ihn wieder gesund bekomme. Auf der Kippe stand er mittlerweile mehr als nur einmal....
    • hallo jens,
      das tut mir leid was dein tier durch machen muss.
      bitte nicht falsch verstehen, ein paar punkte kann ich nicht nach vollziehen: wir alle wissen wie anfällig ein "gesunder" chondro auf einen transport reagieren kann, warum fährst du mit einem kranken tier 4mal zum tierarzt? spritzen ist wirklich nicht schwer, der tierarzt hätte es dir beim ersten mal zeigen können. warum der tierarzt dir den tipp gibt eine kranke schlange zu stopfen, naja kann ich auch nicht verstehen.
      du warst mit bioserin auf dem richtigen weg. klar ist das mit der sonde auch stress für das tier, zu zweit geht das aber recht gut und deutlich schneller. und was er über bioserin erhält, kann eine maus ihm an nährstoffen nicht geben.
      ich habe immer die worte von meinem tierarzt in den ohren

      " alex, ohne bioserin wären wir nur halb so gut :D"

      bin von dem mittel mehr als überzeugt.hatte auch schon sehr gute erfolge damit. drücke deinem sorgenfall und dir die daumen
      das er schnell wieder gesund wird.
      glg alex
      www.morelia-python.com
      www.chondro-python.de
    • Hallo Alex,

      da hast meinen Post falsch interpretiert.

      Natürlich waren die 4 TA Besuch Kontrollbesuche. Spritzen habe ich schon so einige gesetzt, so auch bei diesem Tier.

      Eine Diagnose, wie es um das Tier bestellt ist, kann nun mal nur ein TA machen. Da lässt sich der Gang zum TA nicht vermeiden.

      Bioserin ist reines Eiweis. Man sollte Bioserin nicht ohne Wasser geben, und wer glaubt, dass Bioserin das Allheilmittel für unsere Schlangen ist, ist aber auf dem Holzweg. So wie Bioserin einem Tier helfen kann, kann es auch dem Tier schaden.
      Bioserin geht ohne Wasserzugabe auf die Nieren und kann dauernde Schäden verursachen.

      Noch zur Info:
      Meine Tierärztin ist Frau. Dr. Blahak.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jens_D ()

    • auch 4 kontrollbesuche sind jede menge stress.
      ich habe sehr schlechte erfahrung damit gemacht.
      ich kenne die tierarztin nicht. wir reden von einer übergangslösung
      mit bioserin nicht von einer dauer lösung. das es so schädlich wäre ist mit neu, sollte das dann nicht auf dem beipackzettel stehen???
      klar ist es reines eiweiß, was brauch dein tier bei abmagerung, eiweiß.
      war ja nur ein tipp von mir.
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    • Wenn ein Antibiotikum anschlägt, sieht man bei der maulfäule schnell eine Besserung. Dafür muss ich kein Tierarzt sein.Habe meine letzten beiden maulfäulen selber erfolgreich behandelt. Mit der ersten maulfäule bin ich auch zum tierarzt. Das Tier hat es leider nicht überlebt. Ich will auch nicht das die Diskusion in einem Streit endet. Will nur meine Erfahrungen berichten.
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    • Hallo,

      danke erstmal für eure Beiträge.

      Natürlich ist ein Tierarztbesuch Stress für das Tier aber ich denke auch um eine sichere Diagnose stellen zu können, kommt man in der Regel da nicht drum rum.
      Besser wäre natürlich, wenn die Tierärzte auch Hausbesuche anbieten, dieses kann aber auch nicht jeder machen. Trotz Hausbesuch, müsste das Tier aber ja auch den ständigen Behandlungsstress aushalten. Außerdem können ja auch nicht alle Untersuchungen zu Hause durchgeführt werden.

      Ich hoffe auch, dass dein Tier wieder fit wird.

      LG Jenny
    • Nach den ersten Anzeichen, lebte er noch 7 Tage beim Tierarzt. Muss sagen das es immer Neuzugänge waren die wo an maulfäule erkrankt sind. Die anderen zwei Behandelte ich lokal mit Surolan und alle zweiTage mit marbo. Ich behandelte das Tier alle zwei Tage sechsmal hintereinander, nach der zweiten Behandlung tritt schon eine Besserung auf.
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    • Seit dem 9.11.2009 macht mein Tier nun schon dieses Theater. Gestern war ich erst wieder beim TA. Übrigens, Frau Dr. Balhak ist beste und vielleicht auch bekannteste vet.med. in der Terra-Szene. Wir hier in OWL und Umgebung sind verdammt froh, dass wir sie hier haben. Es kommen viele von weit außerhalb her um ihr Tier bei ihr vorzustellen.
      Aber zurück zum Thema:

      Gestern hatte er noch 2 Stellen im Maul die zwar am abheilen sind, aber nach möglichkeit einmal am Tag mit einer Salbe (Polyspectran) behandelt werden sollen.
      Da das Tier Ende August 09 das letzte mal selbstständig gefressen hat und in dieser Zeit bis heute, außer eine gestopfte Maus vorletzten Sonntag und 5x15 mg Bioseringaben, nicht in den Magen bekam, sollte ich gestern einen Futterversuch machen.
      Ich kenne das Tier mittlerweile sehr gut und ich sah ihn in Lauerstellung. Wunderte mich, dass er nach dem Stress noch an fressen denkt. Frischtote kleine Ratte vor das Maul gehalten und siehe da, er hat zugeschlagen und auch geressen.
      Jetzt muss die Ratte nur noch drin bleiben. Verdauung sollte mit der Stopfmaus und dem Bioserin entsprechend angekurbelt worden sein.
      Bilder
      • HY_21.01.2010 001.jpg

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    • Nach den ersten Anzeichen, lebte er noch 7 Tage beim Tierarzt. Muss sagen das es immer Neuzugänge waren die wo an maulfäule erkrankt sind. Die anderen zwei Behandelte ich lokal mit Surolan und alle zweiTage mit marbo. Ich behandelte das Tier alle zwei Tage sechsmal hintereinander, nach der zweiten Behandlung tritt schon eine Besserung auf.]

      Hallo Alex,

      wie alt waren denn die Tiere?

      Kannst Du mir mal die genaue Behandlung schildern?Würde mich mal interessieren :)

      Gruß Andreas