Erster Zuchtversuch - Sorong x Biak-Sorong

  • Hallo Ronny So wie ich Deine Posts verstehe, hat das Weibchen also zu einem nicht genau eruierbaren Zeitpunkt (whs. schon vor einigen Tagen) abgelegt und das Gelege nicht bebrütet. Wenn dies richtig ist und die Eier erst mit einigen Tagen Verzögerung in den Inkubator gelegt wurden, dann dürften die Chancen leider nicht sehr gut stehen, dass noch etwas daraus wird. Möglicherweise sind ohnehin gar keine Eier befruchtet, was auch der Grund sein könnte, weshalb das Weibchen das Gelege verlassen hat. Ich drücke Dir trotzdem die Daumen. Gruss Martin
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  • Hi Sören, Sie hat sich schon um das Gelege gekümmert aber leider nur um einen Teil , etwa 7-8 Eier lagen einfach daneben in der Box und waren auch schon ziemlich eingefallen... Ich hab trotzdem dans ganze Gelege in den Inkubator übernommen, hoffe dass ich eventuell noch einige davon retten kann... MfG Ronny
  • Hallo Ronny Da habe ich Dich wohl falsch verstanden. Da Du in Deinem gestrigen Post nichts davon erwähnst, dass Du das Weibchen vom Gelege genommen hattest, erweckte dies den Eindruck, dass sie dieses selbst verlassen hatte. Am 22.03. war Dir ja aufgefallen, dass sie schlanker aussah. War das dann doch durch das Absacken der Eier bedingt? Wann ging sie denn in die Beehive-Position? Gruss Martin
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  • Hi Martin, Ja ich denke dass sie schlanker aussah war nur durch das Absacken der Eier. Ich bermerkte die deutliche Bienenkorbposition erst am Tag 23 nach der Häutung da ich sie die 2 Tage vorher komplett in Ruhe lies und das Becken nur zum Sprühen öffnete. Ich befürchte allerdings auch dass 1. im Gelge fast nur unbefruchtete Eier sind und 2. dass ich zu lange gewartet habe um es in den Inkubator zu überführen... :( Die meisten Eier sehen nicht sehr gut aus, sind eingefallen und ziemlich klein.. Ausserdem scheint mir mein Inkubator nicht so geeignet wie ich glaubte, die LF im inneren beträgt zwar über 90% jedoch beschlagen die Boxen in denen die Eier liegen überhaupt nicht, das macht mir ein wenig Sorgen da die Luft im Inneren doch hoch wassergesättigt sein sollte.. Alles in Allem befürchte ich dass dieser erste Zuchtversuch gründlich in die Hose ging durch Versäumnisse meinerseits, natürlich auch durch Mangel an Erfahrung... Bis zur Eiablage lief alles wie am Schnürchen, danach hab ich's wohl durch diverse Aufsichtsfehler und einen schrottigen Inkubator verbockt.. :( Versuche jedenfalls noch das Beste aus dem Gelege raus zu holen und weiss es in jedem Fall für das nächste Mal besser...
  • Hallo Ronny, ein durchleuchten der Eier ist immer sinnvoll. Sonst kann man nur raten ob die Eier befruchtet sind. Mittlerweile sind die Eier ja schon ca. 7 Tage alt. Wenn du sie jetzt durchleuchtest müssten unbefruchtete Eier Orange schimmern. Durch die befruchteten Eier kann man nicht mehr durchschauen (zumindest mit einer normalen Taschenlampe nicht). Wenn befruchtete Eier dabei sind kannst du sie zur Rehydrierung auch auf feuchtes Vermiculite legen. Habe ich auch gemacht und sogar für den Rest der Inkubation darauf liegen gelassen (nur noch 5 Tage bis zum Schlupf...). In der Box mit Vemiculite hab ich ca. 85 % Luftfeuchte. Ist aber nicht so wichtig, da die Eier die Feuchtigkeit ja über das Substrat aufnehmen. Viel Erfolg. Gruß Sören
  • Hi, Gerade musste ich 4 weitere Eier entsorgen, Schimmelbildung und fauliger Geruch... Jetzt liegen noch 14 im Inkubator. Hab ein Foto von einer Box gemacht, für mich sehen die Eier nicht sehr gut aus, was meint ihr? Ich habe Angst dass sie anfangen zu schimmeln wenn ich sie direkt auf das feuchte Vermiculit lege... Noch eine Frage zum Muttertier, sie liegt wieder ganz normal auf ihrem Ast, jedoch hat sie die ganze Zeit solche Muskelzuckungen, ist das normal? Woran kann das liegen? Versuche das mit dem Durchleuchten gleich nochmal, danke für den Tipp! Beim ersten Durchleuchten konnte ich bei einigen Eiern zwar ein Aderngeflecht erkennen, jedoch hab ich keine Dotterscheibe gesehen... MfG Ronny
  • Hi Ronny Die Muskelzuckungen dienen der Wärmeentwicklung zur Temperaturregulation der Eier. Die Natur hat schlicht nicht eingeplant, dass das Tier vom Gelege weggerissen wird. Sie können noch einige Tage anhalten. Gruss Martin
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  • Für erst 7 Tage sind die Eier schon recht stark eingefallen. Auch sehe ich keinerlei Kondensation in der Box. Das deutet darauf hin, dass die Eier zu trocken sein könnten. Ist das Vermiculit wirklich feucht genug?
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  • Ja das Vermiculit ist quasi nass aber die Boxen beschlagen nicht, im Inkubator selbst sind 73% LF, in den Boxen 91%. Mehr kriege ich einfach nicht rein, die Boxen stehen über einer Wasserfläche, Vermiculit ist feucht, sämtliche Lüftungsflächen sind abgeklebt... :huh:
  • Da handelsübliche Hygrometer sehr unzuverlässig sind (10-20% Schwankungsbreite sind normal), müssen die Messwerte entsprechend vorsichtig interpretiert werden. Dein Inkubator dürfte wohl zu trocken sein, wodurch er den Boxen Feuchtigkeit entzieht. Ich habe das Problem so gelöst, dass ich ein mit Aquarienheizstäben beheiztes Wasserbecken im Inkubator habe. Durch das warme Wasser wird die Luft vollständig gesättigt und auch die Boxen bleiben schön feucht.
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  • Hallo Ronny Hier noch eine Ergänzung zu Deinem Problem der zu tiefen LF: Mit dem feuchten Vermiculit resp. der Wasserschale mit Umgebungstemperatur besteht das Problem, dass aufgrund des geringen Dampfdruckes in Kombination mit einer rel. geringen Oberfläche nicht genügend Feuchtigkeit verdunsten kann, da kann das Vermiculit noch so nass sein. Dieses Manko kann auf zwei Wegen angegangen werden: - Mit einer Vergrösserung der Oberfläche, z.B. durch Aufhängen von feuchten Frotteetüchern. Dies hat sich bei meinen Naturbruten im Terrarium gut bewährt, in einem Inkubator dürfte es aber problematisch sein, da dieser zum erneuten Befeuchten oft geöffnet werden müsste und dadurch und auch falls die Temperatur der Tücher nicht genau stimmte, zu grosse Temperaturschwankungen generiert werden könnten. - Besser ist es, den Dampfdruck durch Beheizen des Wasserbeckens zu erhöhen. Wie bereits erwähnt, mache ich dies mittels Aquarienheizstäben, da ich ein 12L Wasserbecken verwende, das durch seine Speicherfähigkeit gleichzeitig auch der Temperaturstabilisierung dient. Bei einer kleineren Schale würde ich einen Heizstreifen oder ein Heizpad verwenden. Gruss Martin
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  • Hi, Es sind noch 12 Eier übrig, die meisten sehen nach wie vor nicht sehr gut aus, sehr eingefallen. Lediglich 2 Stück scheinen sich etwas erholt zu haben, sind etwas praller geworden aber immer noch nicht so wie's sein sollte... Ich hab zusätzlich noch feuchte Frotteetücher in den Inkubator gelegt um die LF noch etwas anzuheben, bringt aber nicht wirklich viel... Ausserdem kämpfe ich tagtäglich mit dem Teil um die Temperatur konstanter halten zu können, dieser Inkubator wird so oder so für die nächste Zucht ausgewechselt, kostet mich zuviel Nerven... :( Auf jeden Fall werde ich die verbleibenden Eier bis zum Ende weiterinkubieren denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! ;) MfG Ronny
  • Mit dem hier: [url]http://www.amazon.de/Inkubator-volautomatisch-Brutautomat-Brutkasten-Brutmaschine/dp/B016B0235C/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1461139884&sr=8-10&keywords=inkubator+reptilien[/url] Wird hoch angeprisen er wäre geeignet für Reptilieneier, ist er aber absolut nicht! Von den Einstellungen her ist er top, da man die Temperatur in 0,1 Grad-Schritten einstellen kann und ausserdem eine Höchst- und Tiefsttemperatur festlegen kann, ausserdem zeigt er an wie lange die Eier bereits inkubiert werden. All das hilft jedoch nichts wenn dass Gerät nicht in der Lage ist die Temperatur konstant und die LF hoch zu halten... X( Ausserdem sollte eine Lampe zu Durchleuchten der Eier mitgeliefert werden, war jedoch nicht dabei... Hab auch eine ziemlich scharf gehaltene Rezension bei Amazon geschrieben, die wurde jedoch nicht veröffentlicht...
  • Hallo Ronny Kornnatter-Eier könntest Du damit wahrscheinlich schon inkubieren. Chondros sind da halt doch etwas anspruchsvoller. Von so einem Billigst-Gerät darfst Du nicht allzuviel erwarten, die vielen LED-Displays laufen wohl eher unter Showeffekten. Temperaturwerte fein einstellen können heisst noch lange nicht, dass das Gerät dann auch in der Lage ist, diese auch einzuhalten. Nicht umsonst gelang es lange nicht, Chondros regelmässig nachzuzüchten, es braucht dazu einiges an Know-how und Erfahrung, wie Dein Beispiel wieder einmal zeigt. Sieh es positiv: Du bist jetzt auf dem besten Weg, Dir solches anzueignen, wenn auch leider auf eine etwas weniger angenehme Art. Gruss Martin
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