Beiträge von swisschondro

    Hallo Frank Willkommen im Forum und Gratulation zu Deinem ersten Post. Keine Sorge, Dein Beitrag ist vorbildlich :thumbsup: . Ich habe 6 Terrarien aus 16mm Polycarbonat-Doppelstegplatten mit ähnlichen Dimensionen in Betrieb: 200x70x70 cm (BxTxH). Dringend davon abraten würde ich, Tiere ausserhalb einer Verpaarung zusammen zu halten. Deshalb habe ich in der Mitte eine Trennwand eingebaut, die ich für Verpaarungen hinausnehmen kann. Beheizt wird mit zwei Pro-Heat Heatpanels à je 65W mit einer Grösse von je 30x45 cm. Positioniert sind diese in einer Variante, die Du nicht erwähnt hast, nämlich mittig rechts und links der Trennwand. Die Alternative einer Montage neben den Aussenwänden habe ich aus energetischen Gründen verworfen. Bei einer min. Zimmertemperatur von 20°C ist die Leistung meiner Panels grosszügig dimensioniert. Da Deine Terrarien grösser sind, brauchst Du wohl auch mehr Leistung, wobei eine Terrarienhöhe über 80cm für deckenmontierte Heatpanels grundsätzlich nicht optimal ist. Ein Problem ist auch, dass die in Europa gängigen Heatpanels eine tiefe Leistungsdichte (wenig Leistung pro Fläche) aufweisen und entsprechend gross dimensioniert sind, wodurch nur kleinere Temperaturgradienten möglich sind. Gruss Martin
    Hallo Ronny Mit Zwangsfütterung sind die verabreichbaren Portionen kleiner als beim spontanen Fressen, entsprechend wachsen die Tiere langsamer und die Häutungsintervalle werden grösser. Dass es etwas dauern kann, bis die Kleinen selbst zu fressen beginnen, habe ich bereits erwähnt. In einem [url='http://www.chondro-community.com/index.php/Thread/3300-2-Versuch/?pageNo=3']anderen Thread (post 49[/url]) habe ich von Erfahrungen mit schlecht fressenden Schlüpflingen berichtet. Ein Tier musste ich über 25 Wochen assistiert füttern und eines während 1.5 Jahren zwangsfüttern. Dies sind extreme Werte und ich hoffe nicht, dass es bei Deinen so lange dauern wird. Die erwähnte Gewichtszunahme ist schon mal postiv. Kein Grund zur Sorge, mach weiter so. :thumbup: Gruss Martin
    Hallo Ronny Das ist doch mal ein guter Anfang :thumbup: Meist braucht es schon einige Anläufe, bis sie selbst zu fressen beginnen. Mit etwas Übung wirst Du die Mäuseteile so ins Maul legen können, dass sie sich dort verkeilen und nicht mehr abgeschüttelt werden können. Ich persönlich drücke den kleinen Würmern nur ungern Futter weit runter, und wenn schon dann lieber mit der Pinky Pump. Gruss Martin
    Hallo Ronny Abhängig davon, wie gut und wieviel Schlüpflinge fressen, konnte ich in diesem Alter in den allermeisten Fällen Häutungintervalle von 3-8 Wochen beobachten. Wenn sie gar nicht oder sehr schlecht fressen, kann es auch entsprechend länger dauern. Gruss Martin
    Hallo Ronny 1-2 Runner pro Gelege sind nicht ungewöhnlich, gerade 5 davon ist schon happig. Maxwell erwähnt allerdings, dass manchmal ganze Gelege nur aus Runnern bestehen können. Das Anfüttern solcher Tiere ist schwierig und braucht Erfahrung, ich bin dabei auch schon fast verzweifelt. Ideal wäre es, wenn Du in der Nähe einen erfahrenen Züchter hättest, der Dir behilflich sein könnte. Bei einem Runner ist es wichtig, dass Du den Fütterungsversuch startest, wenn er noch auf dem Ast sitzt und nicht aktiv ist (allenfalls vor dem Lichterlöschen). Dann anfänglich ganz behutsam vorgehen und sich herantasten, wieviel Berührung er toleriert, bevor er die Flucht ergreift. Bei den meisten Runnern kommt man allerdings nicht um eine assistierte Fütterung herum. Während ich bei Tieren über 8g damit meist ab 8-10 Wochen nach dem Schlupf beginne, würde ich bei Deinen Kleinsten nicht mehr lange zuwarten. Ich verwende dazu 1g-Pinkies. Legt man das Futtertier in den Mund, beginnt der Chondro in selteneren Fällen gleich oder verzögert es zu verschlingen, viel häufiger allerdings versucht er entweder sofort oder nach einer Starrephase, dieses abzuschütteln. Bei ganzen Pinkies gelingt ihm dies eher, weshalb ich in solchen Fällen diese zerschneide. Am einfachsten funktioniert es mit einem Kopf, den man mit der Schnauze voran sehr einfach so in den Mund legen kann, so dass er sich in den Zähnen verkeilt und nicht mehr herausgespuckt werden kann. Nach einer gewissen Zeit wir er dann verschlungen und oft kann man dann erfolgreich gleich ein zweites Stück nachreichen. Ich wünsche Dir viel Erfolg Gruss Martin
    Hallo Ronny Wenn sie zumindest nicht davonrennen, ist das schon mal eine günstige Ausgangslage. Runner sind die schlimmsten! Die Kleinen fressen von Natur aus keine Pinkies und müsssen erst lernen, dass solche essbar sind. Manchmal wird eine Maus trotzdem gleich beim ersten Versuch geschnappt und verschlungen. Weit häufiger muss man aber in einem ersten Schritt so lange provozieren und ärgern, bis sie mit Abwehrbissen beginnen. Irgendwann, oft erst nach mehreren Versuchen, verfängt sich das Futtertier in den Zähnen. Dann wird es entweder wieder abgeschüttelt oder der Würgreflex löst aus und die Maus wird umschlungen und gefressen. Die optimale Technik braucht etwas Übung und man kann ruhig relativ aggresiv an die Sache gehen. Anfänger haben diesbezüglich oft zuviel Hemmungen. Wenn ein Tier an der Pinzette hochklettern kann, bist Du viel zu zögerlich. So ein Fütterungsversuch kann schon mal bis zu zwei Stunden dauern und muss manchmal auch dann noch erfolglos abgebrochen werden. Vor einem nächsten Anlauf warte ich dann mindestens drei Tage. Wie Thorsten bereits erwähnte lohnen sich u.U. Versuche zu verschiedenen Tageszeiten. Die besten Erfahrungen machte ich jeweils abends vor dem Lichterlöschen. Wichtig ist auch, dass die Pinkies warm genug sind. Ich habe sie jeweils in boilerheissem Wasser (ca. 50°C) und verfüttere sie klatschnass. Wenn das Tier auch nach wiederholten Versuchen überhaupt nicht zum Zubeissen zu bewegen ist, versuche ich als Nächstes, ihm ein Pinky ins Maul zu legen. Dabei muss man dieses so positionieren, dass es sich im Mund verkeilt und nicht herausgespuckt werden kann. Manchmal gelingt dies am besten mit nur einem Kopf oder einem halben Rumpf, die Extremitäten trenne ich dabei vorher ab. Irgendwann beginnt das Tier schliesslich spontan zu fressen. Mit diesem Vorgehen hatte ich bei 29 Schlüpflingen mit einer Ausnahme immer Erfolg. Erst zu allerletzt, wenn das Tier Gewicht verliert und schwach wird, musste ich bisher in einem Fall zur Pinky-Pump greifen, wie in einem anderen Thread bereits beschrieben. An Scenting habe ich so ziemlich alles versucht (Ratten, Küken/-Federn, Eigelb, Frösche, Schädelspaltung) und persönlich nie damit Erfolg gehabt, sodass ich dies nicht mehr praktiziere. Im Folgenden einige Beispiel -Videos zur Illustration: Zuerst ein Tier, das den Kopf versteckt und mit dem Finger angeschubst wird, bis es verärgert zu schnappen beginnt: [url]www.youtube.com/watch?v=bMDzMu4IMOE[/url] Im nächsten Video ärgert meine Frau ein Tier. Sie macht dies enorm geschickt und nennt es "Pinky-Slapping" (dies erinnert mich immer an den Sketch von Monty Python, in dem sie sich Fische um die Ohren hauen :D ) : [url]www.youtube.com/watch?v=X4FZoE_gwyc[/url] Zuletzt noch zwei Videos von Tieren, die nicht zum Beissen zu bewegen waren und denen erfolgreich je eine Maus in den Mund gelegt wurde: [url]www.youtube.com/watch?v=qfAQzUSwCUk[/url] [url]www.youtube.com/watch?v=uoC46SBz0QE[/url] Gruss Martin
    Als Ergänzung der [url='http://blog.bazonline.ch/zoom/index.php/74598/mikroskulpturen/']Link zu eingen Bildern[/url], auf denen man zwar keine Milben, dafür aber diverse Insekten in ihrer ganzen Pracht zu sehen bekommt. Gruss Martin
    Hallo Marco Dein Bild ist nicht ganz einfach zu interperetieren. Es scheint mir allerdings, es seien Fühler sichtbar. Dann würde es sich wahrscheinlich um ein Insekt handeln, da Milben als Spinnentiere keine solchen haben. Schau Dir das Tierchen mal mit einer Lupe (oder noch besser mit einem Binocular, falls vorhanden) genau an. Typisch für Insekten wären 3 Beinpaare, für Milben (zumindest für Adulte) 4 Beinpaare. Für Bilder von Schlangenmilben hilft auch [url='http://www.google.ch/search?q=schlangenmilbe&client=firefox-b-ab&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwj41a2I6OHMAhUKrRQKHTFcATwQsAQIIw&biw=1352&bih=923']Google[/url] weiter. Es ist allerdings ohne etwas Erfahrung nicht ganz einfach, Schlangenmilben von den in jeder Wohnung vorhandenen Hausstaubmilben zu unterscheiden, welche für Schlangen absolut harmlos sind. Wichtig ist, ob sich Milben auf der Schlange selbst finden lassen, was bei einem frühen, noch wenig ausgedehnten Befall allerdings auch nicht immer ganz einfach ist. Gruss Martin PS: Bitte eröffne doch für ein neues Problem jeweils auch ein neues Thema. Es macht wenig Sinn und wird unübersichtlich, einfach einen alten Thread weiter zu führen, der nichts mit der neuen Frage zu tun hat. Wir sind hier schliesslich nicht bei Facebook :D
    Hallo Ronny Ein solcher Verlust ist immer hart, nachdem man viel Zeit, Energie und Emotionen investiert hat. Besten Dank für die Rückmeldung, dies ist nicht selbstverständlich. Threads mit einem unerfreulichen Ausgang enden allzuoft im Leeren und ohne eine selbstkritische Analyse, dabei können wir alle nur davon lernen. Du wirst die nötigen Konsequenzen ziehen und beim nächsten Versuch kann es eigentlich nur besser werden. Gruss Martin
    Hallo Ronny Zu Deinen Fragen: ad 1: Wie Thorsten bereits erwähnte, gibt es hier keine absolute Wahrheit. Worauf sich die 2 Jahre Pause begründen, weiss ich nicht. Das wird wahrscheinlich immer wieder abgeschrieben. Es gibt auch Züchter die glauben, mit jährlichen Intervallen qualitativ bessere Gelege beobachtet zu haben. 6 Monate Pause wie in Deinem Fall scheinen mir gefühlsmässig allerdings schon etwas gar wenig. Daten kenne ich diesbezüglich keine und wird es wohl auch nicht geben. Wenn das Weibchen gut frisst und die verbrauchten Reserven bis dann wieder aufgeholt hat, sehe ich keinen zwingenden Grund gegen eine Verpaarung im Herbst. Ist sie bis dann noch nicht soweit, wird sie einfach nicht ovulieren. ad 2: Die von Dir aufgeführten Inkubatoren haben für meinen Geschmack alle zu wenig Volumen und sind schlecht isoliert, dadurch sind sie thermisch instabil. Kommt dann noch ein auch nur kurzer Stromausfall dazu, sind die Eier ohnehin rasch hinüber. Einen solchen Unterbruch habe ich selbst schon erlebt, in meinem gut isolierten Gerät mit Wasserspeicher kam es nach 2 Stunden zu einem Temperaturabfall um lediglich 0.4 °C. In den USA mit ihrer zunehmend verfallenden Infrastruktur gehört ein Generator bereits zur Grundausstattung eines seriösen Züchters. Ein qualitativ guter Inkubator ist nun mal eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zucht, wenn natürlich auch keine Garantie. Und ich sage dies als Anhänger der Naturbrut :D . Hinter diese "fast immer 100% Schlupfraten" möchte ich ein grosses Fragezeichen setzten. Hast Du diese selbst verifizieren können? Nach meinen Beobachtungen bei mir selbst und anderen Züchtern ist eine 100% Schlupfrate eher die Ausnahme. Von einem solchen Erfolg wird dann natürlich viel lieber berichtet als von den schlechteren Resultaten. Wie berechnet sich überhaupt die Schlupfrate? Ich konnte bisher nirgends eine klare Definition finden. Werden befruchtete, aber früh abgestorbene Eier berücksichtigt? Was ist mit unbefruchteten Eiern? Werden diese beiden Varianten überhaupt seriös unterschieden? Der Schlupf beginnt wohl mit dem Anschneiden des Eies und dürfte beendet sein, wenn das Tier das Ei ganz verlassen hat. Gerade bei Chondros ist die gefährliche Phase damit aber noch nicht vorbei. Bei meinem letzten Gelege verstarben von 12 vollständig geschlüpften Tieren 7 innerhalb von 36 Stunden. Ist dies jetzt eine Schlupfrate von 100%? Oder vielmehr eine von 42%? Wann endet allenfalls die Zeit, ab der ein Verlust nicht mehr dem Schlupf zugerechnet wird? Qualitativ gute Inkubatoren haben ihren Preis, seien sie von Grumbach oder einem anderen renomierten Hersteller. Günstiger wird es mit einem Selbstbau, die Beschreibung meines Inkubators findest Du auf meiner [url='http://www.swisschondro.ch/page29.html']Webseite[/url]. Der Herpstat 4 verursacht die Hälfte der Kosten und die noch nicht einberechte Einfuhr aus den USA ist teuer. Eine alternative Variante mit dem [url='http://www.lanzo-herp.de/Thermostate/Prime']Mikroclimate Prime 2[/url] in 230V kommt auf ca. 400 EUR zu stehen (den gab es damals noch nicht). Besonders in den USA wird oft eine Kältebox als Grundlage verwendet, Anleitungen dazu gibt es einige im Netz. Gruss Martin
    Hallo Ronny Kornnatter-Eier könntest Du damit wahrscheinlich schon inkubieren. Chondros sind da halt doch etwas anspruchsvoller. Von so einem Billigst-Gerät darfst Du nicht allzuviel erwarten, die vielen LED-Displays laufen wohl eher unter Showeffekten. Temperaturwerte fein einstellen können heisst noch lange nicht, dass das Gerät dann auch in der Lage ist, diese auch einzuhalten. Nicht umsonst gelang es lange nicht, Chondros regelmässig nachzuzüchten, es braucht dazu einiges an Know-how und Erfahrung, wie Dein Beispiel wieder einmal zeigt. Sieh es positiv: Du bist jetzt auf dem besten Weg, Dir solches anzueignen, wenn auch leider auf eine etwas weniger angenehme Art. Gruss Martin
    Hallo Ronny Hier noch eine Ergänzung zu Deinem Problem der zu tiefen LF: Mit dem feuchten Vermiculit resp. der Wasserschale mit Umgebungstemperatur besteht das Problem, dass aufgrund des geringen Dampfdruckes in Kombination mit einer rel. geringen Oberfläche nicht genügend Feuchtigkeit verdunsten kann, da kann das Vermiculit noch so nass sein. Dieses Manko kann auf zwei Wegen angegangen werden: - Mit einer Vergrösserung der Oberfläche, z.B. durch Aufhängen von feuchten Frotteetüchern. Dies hat sich bei meinen Naturbruten im Terrarium gut bewährt, in einem Inkubator dürfte es aber problematisch sein, da dieser zum erneuten Befeuchten oft geöffnet werden müsste und dadurch und auch falls die Temperatur der Tücher nicht genau stimmte, zu grosse Temperaturschwankungen generiert werden könnten. - Besser ist es, den Dampfdruck durch Beheizen des Wasserbeckens zu erhöhen. Wie bereits erwähnt, mache ich dies mittels Aquarienheizstäben, da ich ein 12L Wasserbecken verwende, das durch seine Speicherfähigkeit gleichzeitig auch der Temperaturstabilisierung dient. Bei einer kleineren Schale würde ich einen Heizstreifen oder ein Heizpad verwenden. Gruss Martin
    Da handelsübliche Hygrometer sehr unzuverlässig sind (10-20% Schwankungsbreite sind normal), müssen die Messwerte entsprechend vorsichtig interpretiert werden. Dein Inkubator dürfte wohl zu trocken sein, wodurch er den Boxen Feuchtigkeit entzieht. Ich habe das Problem so gelöst, dass ich ein mit Aquarienheizstäben beheiztes Wasserbecken im Inkubator habe. Durch das warme Wasser wird die Luft vollständig gesättigt und auch die Boxen bleiben schön feucht.
    Hallo Ronny Da habe ich Dich wohl falsch verstanden. Da Du in Deinem gestrigen Post nichts davon erwähnst, dass Du das Weibchen vom Gelege genommen hattest, erweckte dies den Eindruck, dass sie dieses selbst verlassen hatte. Am 22.03. war Dir ja aufgefallen, dass sie schlanker aussah. War das dann doch durch das Absacken der Eier bedingt? Wann ging sie denn in die Beehive-Position? Gruss Martin
    Hallo Ronny So wie ich Deine Posts verstehe, hat das Weibchen also zu einem nicht genau eruierbaren Zeitpunkt (whs. schon vor einigen Tagen) abgelegt und das Gelege nicht bebrütet. Wenn dies richtig ist und die Eier erst mit einigen Tagen Verzögerung in den Inkubator gelegt wurden, dann dürften die Chancen leider nicht sehr gut stehen, dass noch etwas daraus wird. Möglicherweise sind ohnehin gar keine Eier befruchtet, was auch der Grund sein könnte, weshalb das Weibchen das Gelege verlassen hat. Ich drücke Dir trotzdem die Daumen. Gruss Martin
    Entsprechende Gutachten von renommierten Herpetologen sind durchaus verfügbar, das oben von mir erwähnte ist nur eines davon. Das eigentliche Problem ist, dass Schlangen in der Bevölkerung grundsätzlich ein schlechtes Image haben (ca. 50% der Leute haben eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Schlangenphobie), was durch die Sensationslust der Medien zusätzlich geschürt wird mit Berichten über entwichene Monster aus verantwortungsloser Haltung. Da ist dann der Applaus gross, wenn von politischer Seite mit dem haltlosen Argument einer (objektiv nicht vorhandenen) Gefährdung der Allgemeinbevölkerung (vgl. [url='http://www.chondro-community.com/index.php/Thread/3309-Gefahrtierstudie-2015/?postID=37721#post37721']Gefahrtierstudie 2015[/url]) immer strengere Auflagen und Einschränkungen umgesetzt werden, ganz im Sinne diverser Tierschutzorganisationen, deren klares Ziel ein Verbot jeglicher Wildtierhaltung ist. Der Extremfall ist Norwegen, wo seit 1977 die Haltung von Reptilien mit wenigen Ausnahmen grundsätzlich verboten ist. Es ist kaum zu glauben, dass so etwas in einem demokratischen, als fortschrittlich geltenden Land überhaupt möglich ist. Reptilien werden natürlich trotzdem illegal gehalten und es hat sich ein entsprechender Schwarzmarkt entwickelt, was kaum im Interesse der Tiere und deren Haltungsbedingungen sein dürfte. Auch hat dies zu einer Entfremdung der Norweger auch von einheimischen Reptilien geführt, die umso mehr als hochgefährliche Kreaturen wahrgenommen werden und Massnahmen zu deren Schutz entsprechend schwieriger umzusetzen sind. Gruss Martin
    Hallo Andreas 59% Ausfälle ist schon hart, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, bei meinem letzten Gelege waren es ja noch mehr. Dass zwei Tiere erst 4 Wochen nach dem Schlupf "ohne ersichtlichen Grund" gestorben sind, scheint mir ungewöhnlich. Beruht diese Aussage auf einem autoptischen Befund? Gruss Martin