Beiträge von eli

    Nein leider konnte ich nicht sehen wie es dazu kam. Er hat sich selbst in eine seiner Körperschlingen gebissen 8o Aber ich habe ganz oft gesehen, wie die kleinen Futtergeier vorm Füttern so extrem hungrig waren, das sie das Boxen-Zewa regelrecht totgewürgt haben :tongue: Aber so nen Psycho wie die Nr. 4 war noch nicht dabei ;)
    hm - scheinbar hat noch niemand Erfahrung mit dem Thema. Nun ja - ich hab wohl einen Psychopaten im Bestand. Haben das Tier gestern nochmals gefüttert und gut ist... Hat sich glücklicherweise nicht selbst ernsthaft verletzt. Aber das war schon wirklich krass!!!
    ist zwar schon älter der Thread - aber das hatte ich kürzlich auch. Und zwar hat einer meiner HY-Neonaten sich innerhalb einer Woche zweimal (sauber) gehäutet..alles ohne Anzeichen von Schwierigkeiten. Grüßle Eli
    Hab in meiner NZ wohl ein ganz abgedrehtes Tier. .. :evil: Meine Nr. 4 hat sich, obwohl gestern gefüttert, in sich selbst verbissen ?( Alle Tiere werden einzeln gehalten und sitzen wohlversorgt im Rack. Kann es sein dass Duftstoffe der Maus an ihm haften, so dass er sich selbst beißt??? Hat das schon jemand erlebt??? LG Eli
    kann der Aussage mit dem "reptilienkundigen" Tierarzt nur zustimmen. Falls es sich um eine Maulfäule handelt, solltest du keine unnötige Zeit verlieren. Ein Abstrich für die Bestimmung der Keime und einen Resistenztest sowie die zügige Behandlung mit einem geeigneten Antibiotikum, sofern es sich um Maulfäule handelt, helfen dem Tier dann vielleicht wieder auf den Damm. Das Fasten kann natürliche biologische Ursachen (Paarungszeit) haben. Bis dahin würde ich das Tier steril halten. P.S. bei meinem Weibchen traten damals bei der Maulfäule leichte lokal Verfärbungen an der Nase auf. Danach konnte ich eine einseitige Schwellung am Maul erkennen, welches sich nicht komplett schließen ließ.
    also ich nutze ja ebenfalls besagtes Rack. Ideal funzt es bei ca. 22-23 Grad Raumtemperatur. Aber auf keinen Fall unter 20. Musste daher dieses Jahr kräfitg und lange heizen. Habe ebenfalls mit dem Herrn Thelen telefoniert. Abhilfe schafft man unter Umständen mit Dämmung der Rückwand über Styrodur-Platten. Da ist dann der Wärmeverlust nicht mehr so groß, gerade wenn das Rack an einer Wand steht, die etwas kälter ist.
    die Fastenzeit kann ganz natürliche Ursachen haben. Wie lange hast du denn dein Männchen schon? Hast du bereits eine Fastenzeit durch? Bei uns hielt die erste Fastenzeit ca. 5 Monate an. Seit diesem einen Mal aber nie wieder derartig lange. Wegen der Mundschleimhäute würd ich vorsorlich zum TA gehen und checken lassen, ob alles in Ordnung ist. Dann vielleicht vorsorglich die Töpfe vorerst raus, damit kein größerer Schaden entsteht. Streß ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Entstehung oder Verschlechterung von Krankheiten, daher würde ich zunächst wirklich den TA einschalten bevor ich anfange selbst zu behandeln. Zumal du schon blutende Stellen ausgemacht hast, da gilt es einer Entzündung vorzubeugen. Wendest du das Chlorhexidin verdünnt an?
    Wie alt ist denn dein Mann? Mein Bursche hat mich damals mit seiner sehr langen Fastenzeit während der Paarungszeit auch Nerven gekostet. Ich würde auf jeden Fall die ständige Manipulation am Maul unterlassen. Der Stress ist kontraproduktiver als die Wirkung. Auch wenns banal klingt, ich würde es vom Tierarzt checken lassen und unter Umständen die Haltungsbedingungen ändern (Erde) zumindest bis zur vollständigen Abheilung der Mundschleimhäute. Grüßle Eli
    Tja - Lucky hatte wohl riesig Glück :D Behältst du die tatsächlich, Florian? Ich bin wirklich froh, dass alle meine Tiere schon immer ans Frostfutter gehen. Denn die Futtertierzucht an sich, stell ich mir zwar nicht schwierig, aber zeitaufwendig vor. Auch Platz ist notwendig. Gerade wenn Nachzuchten vorhanden sind, ist es wahrscheinlich auch schwierig immer die paasenden Größen parat zu haben. Günni, von dem ich die High-Yellow-NZ hab, gibt Vitamine zu und meint seine Tiere wären seit dem agiler. Aber die Erfahrungen hierzu sind wohl sehr begrenzt.
    solange ihr den Tieren keine Namen gebt :tongue: Bei Futtertiermilben ist anscheinend so, dass sie die Schlangen zwar befallen können, aber keinen ernsthaften Schaden anrichten. Bei der "Schlangenmilbe" kann es zu ernsthafteren Erkrankungen führen..
    [quote][i]Original von Alexandra L.[/i] Also, Futtertiere haben zwar des öfteren Milben, allerdings gehen die definitiv NICHT an Reptilien. LG[/quote] Hi Alexandra, das halte ich defintiv für ein Gerücht. Aber sicher werden über Futtertiere Milben eingeschleppt -aber nachweislich ;-) Edit: Bei Schlangen bin ich mir nicht hundertprozentig sicher - aber werd mich mal erkundigen. Lg Eli
    [quote][i]Original von FlorianZ[/i] Du kannst dir Futtertiere aber evtl frisch abtöten lassen, wenn du eine private Bezugsquelle z.B. hast.[/quote] bin da wohl schon ein bißchen "Weichei" als Schlangenhalter. Daher, aber auch aus rationalen Gründen wie Milben u.a. Untiere bisher Frostfutter. Hab aber auch gute Bekannte und ebenfalls erfahrene Schlangehalter die frisch getötet füttern. Aber trotzdem würde es mich interessieren, ob andere Halter Futtertiere präparieren. Gibt wohl negative Aspekte die schädlich sein können und Vorsicht ist immer geboten. Habe aber auch schon von positiven Auswirkungen wie mehr Agilität usw. gehört.
    @Dr.Schakal ja - sehe ich sehr ähnlich. Die Gefahr von Milben oder anderen Krankheiten wird durch die Tiefkühlung doch um ein vielfaches reduziert bzw. ausgeschlossen. Aber das Vitaminthema interessiert mich doch schon sehr. Denn ein Zuviel ist doch mindestens genauso schädlich, wie zu wenig Vitamine.
    hm - lebend füttern möchte ich nicht (ist das nicht verboten ?). Ab einer gewissen Größe auch nicht ungefährlich. Und selbst töten kann und möchte ich eigentlich auch nicht... Ist nicht mein Ding ;) Ansonsten sicherlich auch eine Methode Vitaminmangel zu umgehen. Aber da gibt es mit Sicherheit auch Möglichkeiten dazwischen..
    Hallöchen, hätte da mal ne Frage an die Fütterer von Frostfutter. Ich füttere bereits seit einigen Jahren ausschließlich Frostfutter. In der Fachliteratur scheiden sich die Meinungen bezüglich notwendiger Zugaben bzw. Anreicherung der Futtertiere mit zusätzlichen Vitaminen. Maxwell meint nicht unbedingt notwendig - Weier/Vitt reichern an. Ich habe meine Futtertiere bisher noch nicht mit Vitaminzugaben präpariert. Habe aber kürzlich gelesen, das z. B. auch ein Vitamin-C Mangel, Krankheiten wie Maulfäule hervorrufen kann und bin daher sehr interessiert, wie ihr das handhabt.
    [quote][i]Original von Filthy[/i] Beurteilung durch Dritte ist natürlich eine Möglichkeit die Qualität messbar zu machen.[/quote] Meiner Meinung nach, ist die Beurteilung durch Dritte, so ziemlich der wichtigste Maßstab, sofern sie unvoreingenommen erfolgt. Da die Beurteilung des Aussehens eines Chondros immer dem subjektiven eigenen Geschmack unterliegt, kann es zum Qualitätsmerkmal werden, sofern man Wert auf ein besondere Optik legt. Oder auch das Nachziehen bestimmter Linien plant. Auch in der Rassehundzucht bestehen ja Standards, die bis zur Winkelung der Hinterhand, das Gebäude einer Rasse beschreiben. Ein Hund der diesem Standard nicht entspricht, wird zur Zucht nicht zugelassen ;-) Das macht bei der Baumpython, die nicht zur "Linienzucht" verwendet werden soll, natürlich keinen Sinn. Aber bei den Farbmorphen wird sicher auch heute schon darauf geachtet, entsprechend dem gewünschten Ergebnis zu verpaaren. Auch heute wird ja bereits schon mit Bezeichnungen nach Phänotyp oder eben farbspezifischen Merkmalen geworben. Ob High-Yellow oder andere Bezeichnungen. Aber diese sollten für die Elterntiere, nach verbindlichen Masstäben vergeben werden. Ein High-Yellow besteht eben auch aus mehr als 30% Gelbanteil - aber soviele werden unter dieser Bezeichnung verkauft usw... Aber da der Baumpython eine Wundertüte bleibt, sagt das über die spätere Umfärbung der Nachzuchten natürlich nichts wirklich konkretes aus.
    [quote][i]Original von Ronnie[/i] Zur Qualität zählen für mich Dinge wie: - augenscheinlich gesunde Tiere - funktionierende Tiere (sprich: sollten ordentlich fressen,häuten und Kot absetzen) - guter Kontakt zum Züchter vor und nach dem Kauf - ordentliche Dokumentation - der Support/Service allgemein - wie verhält sich der Züchter (Verkäufer) will er nur verkaufen? [/quote] Dito - seh ich genauso Zum Vergleich mit der Hundezucht, dort haben Papiere aber auch noch einen anderen Hintergrund. ;) So sind zahlreiche Prüfungen und nicht gerade kostengünstige Untersuchungen Pflichtprogramm. Außerdem kann ich den Stammbaum über viele Generationen nachverfolgen - inklusive deren Gesundheitsergebnisse .. Davon sind wir in der Reptilienzucht noch weit entfernt und man kann und sollte das wohl auch nicht 1:1 übertragen. Auf die Anzahl der "produzierten" Tiere kommt es sicher nicht an. Quantität hat mit Qualität so rein gar nichts mehr zu tun.