Beiträge von torsilinfo

    Dann freue ich mich auf den Beitrag, wenn er denn kommt. :) Ich hatte ja lange gezögert mit dem Waldboden, aber inzwischen denke ich, das ich in absehbarer Zeit auch meine Chondrobecken damit ausstatten werden. Interessant ist auch, das wohl nur die Spinnen interessant sind als Futter, die Bodenlebenden Insekten werden zwar teilweise auf den mm genau untersucht, aber nicht angerührt. Viellleicht sollte man sich vielmehr auf die Instinkte der Tiere verlassen. Ich meine, alle behaupten wir, das es Wildtiere sind, aber wir halten sie oft so "unwild" wie es nur geht. Sei es aus Angst vor Krankheiten oder aus Bequemlichkeit. Aber das ist ja wieder eine ganz andere Diskussion. :) Viele Grüße Gerd
    Ich denke, Du wirst da auch niemanden finden, denn niemand macht bei der Aufzucht von Jungtieren Experimente. Wobei die Größe von Jungtieren bei bestimmten Schlangenarten voraussetzt, das sie auch entsprechend kleine Beutetiere fressen. Und da sind wir wieder bei den Insekten. Wie gesagt, bei Strumpfbandnattern wurde dies nachgewiesen und auch gefilmt. Witzig dazu auch meine eigene Beobachtung: Im Moment experimentiere ich mit Waldboden in meinem Corallus Hortulanus Becken. Da hat sich inzwischen eine recht erkleckliche Anzahl an Kleinlebewesen entwickelt und die Pflanzen wachsen auch wirklich gut. Es gibt auch einiges an Spinnen und gestern habe ich beobachtet wie mein Tier eine Spinne gefangen und gefressen hat. Überhaupt scheint das Tier viel lebhafter zu sein und beobachtet seine Umgebung sehr genau. Auch wenn das sicherlich nicht repräsentativ ist, so denke ich doch, das Insekten zum Speiseplan von Jungtieren gehören. Viele Grüße Gerd
    Das ist oft ganz unterschiedlich. Mein Sorong-Biakmix hatte sich ganz langsam umgefärbt, von Rot nach Grün, jeden Tag ein bischen mehr und endgültig grün war der nach ca. einem halben Jahr. Mein SoJa Tier. Morgens ins Terrarium geschaut: Knallgelb, Abends nach Hause gekommen, wieder ins Terrarium geschaut und er war leuchtend grün. Gruß Gerd
    Aber genau das ist doch die Frage, in der Natur gibt es keine Mäusebabys zu Hauf, die Tiere müssen sich aber ernähren. Die Vermutung, das die Tiere Insekten fressen ist ja bei Strumpfbandnattern schon belegt worden. Bei denen wurde beobachtet, das die frisch geschlüpften Jungtiere Regenwürmer fraßen. Hier wäre es doch einmal interessant zu wissen, ob das bei Baumpythons auch funktionieren würde. Denn Maden, Raupen etc. dürften überall reichlich in der Natur vorkommen und sind ja auch im Fachhandel zu bekommen. Aber manchmal denke ich oft, das die Terrraristik viel zu dogmatisch ist.
    Ich habe ja bewusst 2 extreme Beispiele von mir genannt. Wenn die Tiere gesund aufwachsen, auch nach div. Anlaufschwierigkeiten, finde ich solche Handlungen absolut legitim. In meinen beiden Fällen geht es ja aber darum, das durch solche Maßnahmen das Leben der Tiere verlängert wurde auf Teufel komm raus, ohne das dabei über evtl. Folgeschäden nachgedacht wurde. Das Terraristik immer auch mit Egobefriedigung zu tun hat, ist mir auch bewusst. Für mich haben beide Erlebnisse dazu geführt, das ich heute viel früher bereit bin meinen Tieren Leid zu ersparen, selbstverständlich würde ich auch erst alles versuchen, aber wenn ich feststelle, das eine Behandlung zur nächsten führt, dann ziehe ich einen Schlussstrich. Auch das finde ich, gehört zum Wohlergehen des Tieres dazu. Wir als Menschen haben die Möglichkeit leider nicht legal, aber bei unseren TIeren können wir die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Ich hoffe, noch weitere Meinungen zu lesen und freue mich darauf. Gruß Gerd
    Ich habe eben einen Beitrag des Users shinobi kommentiert und eröffne hier einen neuen Thread. Der User shinobi hat es geschafft, ein scheinbar verlorenes Jungtier aufzupäppeln. Als Tierfreund geht bei so einer Geschichte auch mein Herz auf und ich freue mich für ihn, das es geklappt hat. Trotzdem, oder gerade deswegen stelle ich mir dabei folgende Frage? Ist es wirklich nötig, auf Teufel komm raus, Jungtiere aufzupäppeln und der Natur ein Schnippchen zu schlagen? Geht es dabei um das Wohl der Tiere oder aber das evtl. züchterische Ego? Dazu 2 kleine Geschichten aus eigener Erfahrung: Wie schon einige User sicher wissen hatte ich vor 2 Jahren eine erwachsene Biakdame bekommen. Sie war 3 Jahre alt und ein prächtiges Tier. Nachdem sie ein halbes Jahr in meinem Besitz war bekam sie eine Lungenentzündung. Nach einer langwieriegen Behandlung war diese überstanden. Mein Tierarzt meinte aber zu mir, das es ungewöhnlich lange gedauert hätte, dieses Tier gesund zu bekommen. Weitere 5 Monate später musste ich folgendes beobachten: Das Tier hing scheinbar ganz normal auf seinem Ast, als es plötzlich heftig zu zucken begann, Es viel vom Ast auf dem Boden, versuchte sich aber noch mit dem Schwanz festzuhalten. Auf dem Boden wurden die Zuckungen immer schlimmer, ich konnte absolut nichts machen. Nach 2 Minuten ist das Tier dann verstorben. Nach Rücksprache mit meinem Tierarzt führte er noch am selben Tag eine Obduktion durch. Die Todesursache erstaunte mich sehr: Herzinfarkt. Die Aterien im Herz waren regelrecht geplatzt. Weiterhin stellte der Tierarzt fest, das das Herz des Tieres für seine Größe viel zu klein war. Er meinte, dies hätte er schon öfters gesehen, vor allen bei Tieren die gestopft wurden oder aber die durch "Powerfütterung" sehr schnell auf Zuchtgewicht gebracht wurden. Die 2. Geschichte handelt von einer kleiner griechischen Landschildkröte. Die wurde im Alter von 2 Jahren von einem Hund zerbissen, der sie für ein Spielzeug hielt. In der Tierklinik wurde ein Panzerbruch festgestellt sowie mehrere Löcher im Panzer, innere Organe wurden wohl nicht verletzt. Also wurde ein sogenannter Panzeraufbau vorgenommen. Scheinbar hatte das Tier die Maßnahme gut überstanden. Nach ca. 3 Jahren verstarb das Tier von einem Tag auf den anderen. Ich hatte inzwischen einen vernünftigen, reptilienkundigen, Tierarzt und ließ auch hier eine Obduktion vornehmen. Todesursache waren total verkümmerte innere Organe. Der Grund, durch den Panzeraufbau hat das Tier, das ja noch im Wachstum war, sämtliche klörperiche Ressourcen für genau diesen verwendet. In beiden Fälen würde ich heute das Tier einschläfern lassen, weil in beiden Fällen die tierärtzliche Behandlung das Leid der Tiere nur verlängert hat. Und ich bin ehrlich, das ich beide Behandlungen habe durchführen lassen war zwar nach außen hin dem Wohl der Tiere geschuldet, aber in Wirklichkeit wollte ich sie einfach nicht verlieren, sprich mein Ego hat über meine Vernunft gesiegt. Und genau deswegen möchte ich diese Diskussion anregen, wie seht Ihr die Sache? Gruß Gerd
    Das ist natürlich eine schöne Geschichte und es freut mich, das es geklappt hat. Gerade wenn man nachzüchtet ist es ein tolles Gefühl, auch so ein Tier durchzubekommen. Trotzdem habe ich mir da so meine Gedanken gemacht und eröffne dafür einen neuen Thread, mit der Hoffnung auf eine rege Diskussion.
    Baumpythons verändern ihr ganzes Leben lang ihr Aussehen, die Hauptumfärbung fällt natürlich auf, aber die anderen Veränderungen kann man nur über Fotos feststellen, die man im Lauf der Jahre macht. Übrigens ist es oft ein Zuchtziel, Tiere mit besonders vielen schwarzen Schuppen zu bekommen, im allgemeinen spricht man dann von "Mite"-Tieren.
    Ich habe den auch in 2 Terras verwendet und das Zeug ist Super. Es sieht gut aus, nach ein paar Monaten fängt Moos drauf zu wachsen und schimmeln tut es auch nicht. Es ist optisch einfach schöner und für so "baubegabte" Menschen wie mich die alternativ zu den super aussehenden Rückwänden einiger User hier. :)
    Stefan, solange ihr mich als Mod haben wollt, kein Problem. Den Moderator mach ich gern. Ausserdem ist es schön, wenn sich mal wieder ein paar mehr Leute mit den Spinnern ausseinandersetzen. :) Ich erinner mich da noch gerne an ein paar "Füchse"............ :)
    Na dann mal herzlichen Glückwunsch an euch Beide und viel Spaß und Glück bei der Forenarbeit. Stefan, ich hatte es mir schon gedacht, das Du das Forum übernimmst. Gute Sache. Vielleicht ist ja dann demnächst wieder mehr los hier. Gruß Gerd
    Schöner Beitrag. Eigentlich bin ich der Meinung, das es bei Lebewesen ein Unding ist, mit den Haltungsparametern extrem rumzuexperimentieren. Wenn die Chondrohaltung jetzt noch am Anfang wäre, könnte ich das noch halbwegs verstehen, aber die Anfänger haben sich ja zuerst mal an den Klimadaten der Region gehalten. Und ja, früher und auch leider noch heute, war es halt üblich, mit Glühbirnen zu heizen. Aber die Technik hat Fortschritte gemacht, sie ist besser geworden und sollte einfach zum Wohl der Tiere eingesetzt werden. Gruß Gerd
    Ich liebe solche Foreneinstände................... o Mann. Also erst einmal: herzlich willkommen. Und nun zum Thema: Robuste Haltung oder Naturnahe Haltung: Es ist richtig, auch in den Tropen kann es schon mal kälter werden und ja, da fallen nicht gleich alle Schlangen vom Baum aber...................... Die Schlangen, die nicht vom Baum fallen, sind die, de gut genährt und gesund sind. Die schwachen, kleinen, kranken und nicht richtig entwickelten bezahlen das aber sehr wohl mit dem Leben. Und das ist auch gut so. Das nennt sich "natürliche Auslese" und die findet nun mal schon seit Millionen von Jahren statt. Die hat aber in der Terraristik nichts zu suchen, Terraristik bedeutet dem anvertrauten Schützling ein best mögliches Leben in Gefangenschaft zu ermöglichen, evtl. sogar die Reproduktion. Die erreicht man aber nicht mit so einer Haltung. Einige Züchter und viele Terraristikfachgeschäfte halten die Tiere vielleicht so, aber das sind spezielle Räume, die eh schon Temperaturen oberhalb 24 Grad haben, und auch die werden Nachts nicht auf 18 Grad abgesenkt. In einem Terrarienfachhandel macht es einfach wirtschaftlich mehr Sinn, ganze Räume höher zu temperieren als jedes einzelne Terrarium. Hier gibt es mehrere User, die Terrarien haben, die ich als sehr naturnah empfinde, echte Pflanzen, Wasserläufer, Kleinstlebewesen zur Bodenhygiene und trotzdem halten die sich an den Klimawerten und setzen entsprechende Technik ein. Ich selber bin auch der Meinung, das man die Tiere nicht unbedingt steril halten muss. Aber ich würde niemals Experimente mit den Eckdaten veranstalten, schon gar nicht wo sie sich bei tausenden Schlangenhalter bewährt hat. Es ist in der Terraristik und im allgemeinen in der Exotenhaltung nicht möglich, die Natur nachzuahmen. Kein Zoo auf dieser Welt würde das von sich behaupten. Denn wenn Du Naturnähe und Robuste Haltung willst, dann musst Du auch dafür sorgen, das die natürlichen Feinde von Baumpythons mit in diese Haltung einbezogen werden. Du wolltest eine sachliche Diskussion haben, die hast Du bekommen, gleichzeitig wirst Du aber im Verlauf der Diskussion selber unsachlich. Wenn Du so eine Haltung ausprobieren möchtest, dann ist es Deine Sache, aber erwarte nicht, das Du hier dafür auch Unterstützung findest. In diesem Sinne Gruß Gerd
    Na, das hört sich erst einmal gut an. Und ich freue mich, das das Tier endlich frisst. Ich hoffe es geht dann jetzt auch weiter aufwärts. Viele Grüße Gerd
    Wobei ich den beiden im Beitrag gezeigten Personen eine gewisse Sachkenntnis absprechen würde, von wegen die Schlangen schmusen gerne usw.....................
    Hallo Ronnie, ich hatte mit diesem Schritt schon länger gerechnet. Ich habe mir auch überlegt, das Forum zu übernehmen, muß aber letztendlich aus Zeit- und auch einigen privaten Gründen davon Abstand nehmen. Als Moderator mal kurz in das Forum hineinzusehen ist eine Sache, es komplett zu übernehmen eine andere. Und da ich auch beruflich im Moment und auch auf absehbare Zeit ausgelastet bin, möchte ich mir das nicht antun. Sollte sich jemand finden, der das Forum übernimmt, bin ich gerne bereit auch weiterhin als Moderator tätig zu sein. Ansonsten bleibt mir nur noch eines zu sagen: Viel Glück für Deine zukünftigen Projekte. Man sollte immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Viele Grüße Gerd