Beiträge von torsilinfo

    Die Köpfe von Schlangen sind schon sehr deformierbar, So ein kleiner Chondro kann sich locker durch eine 5mm Ritze in den Frontscheiben quetschen, habe ich schon erlebt. Alles was Du schilderst lässt nur den Schluß mit "Verbrennungen" zu, und wenn das die Diagnose des Tierarztes ist dann musst Du dringend Dein Becken überprüfen. Ansonsten wie gonyos schon gesagt hat, ich würde jetzt schon mal beim Tierarzt vorstellig werden, damit Du bei der nächsten Häutung gewappnet bist. Und natürlich um auch andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Von daher mein guter Rat: Morgen sofort zum Tierarzt.
    Hm, ich will es nicht beschwören, aber die Maschen im Schutzkorb sehen auf dem Bild recht groß aus. Und wenn ich mir Dein Tier so anschaue, ist er schmal genug, das er da durchkommt. Ich würde das mal überprüfen und ausmessen. Gerade Neonaten können sich noch viel kleiner machen als es scheint.
    Also ich füttere meine beiden Weiber inzwischen nur noch mit Ratten. Chondros sind gierige Fresser und wie bei allen Schlangen, gehört zu Ihrm Verhalten auch dazu, einfach soviel zu fressen wie möglich ist. In der Natur kann es ja auch dauern bis der nächste Jagderfolg klappt. Allerdings halte ich eine ausgewachsene Maus für ein fast ausgewachsenes Tier als zu wenig. Wie gesagt, ich füttere alle 2 - 3 Wochen. Das ausgewachsene Weib bekommt alle 3 Wochen eine L-Ratte. Danach ist die erst einmal für 2 Wochen ruhig und fängt dann in der 3. Woche wieder an sich zu regen. Das Soja Weib bekommt alle 14 Tage eine kleine Ratte. Chondros sind zwar "leichte" und "schmale" Schlangen, allerdings sollten sie auch nicht wie Bindfäden aussehen wenn sie auf Ihrem Ast liegen..............
    Hallo Chris, grundsätzlich sollte man sich die Schlange holen, die einem gefällt. Es bringt rein gar nichts, wenn Du Dir eine sogenannte "Anfängerschlange" holst an der Du keinen Spaß hast. Die Haltung von Baumpythons ist kein Hexenwerk und wenn Du hier im Forum liest und Dich entsprechend mit der Literatur beschäftigst ist das kein Problem. Die einen schwören darauf, das sie Ihre Terrarien mit den Tieren mitwachsen lassen, weil sich Jungtiere in kleinen Terrarien meistens sicherer fühlen. Man kann Sie aber auch ins Endterrarium setzen, wenn dieses dicht bepflanzt ist, so das genügend Versteckmöglichkeiten für die Tiere da sind. Man sieht sie halt dann nicht so oft, aber das legt sich sobald sie sich eingewöhnt haben. Zum Handling: Ich handle meine Schlangen so gut wie gar nicht, meine Sorong-Biakdame ist mehr Biak als Sorong und faucht mich auch schon mal tagsüber an, sie ist sehr wachsam. Mein SoJa Tier ist eher ruhig, allerdings hatte ich bisher auch keinen Grund, das Tier aus dem Terrarium zu holen. Mein verstorbenes Biakweibchen, war Agressiv ohne Ende und als sie zum Tierarzt musste, war das immer ein Kampf, sie aus dem Terrarium zu holen. Man darf halt keine Angst haben und sollte sicher und beherzt mit den Tieren umgehen. Und wenn sie Dich dochmal erwischen, tja dann blutet es halt, tut weh und das war es auch schon. Viel Schlimmer ist eigentlich das was mit der Schlange passieren kann, ich kenne Leute, da flogen die Schlangen durch die Gegend, weil die sich total über den Biss erschrocken hatten........ Aber generell sind Baumpythons, wie auch alle anderen Schlangen einfach keine Tiere, die man oft anfassen sollte, auch wenn man als Neuling dieses Bedürfnis verständlicherweise hat. Zum Schluss noch eine Anmerkung: Baumpythons werden nicht ohne Grund auch gerne "Grüne Langweiler" genannt. Sprich, wenn es diesen Tieren gutgeht führt das oft zu einer "Minimalaktivität". Als Beispiel mein verstorbenes Biakweibchen: Sie hatte Ihren Stammast, diesen Ast hat sie nie verlassen. Tagsüber hing sie dort in der allgemein bekannten Schlafposition, nachts hängte sie Ihren Kopf nach unten und wartete auf Futter. Sie hat von dieser Stelle Kot abgesetzt und hat sich auch an dieser Stelle immer gehäutet. Wenn Dir das nichts ausmacht, dann ist der Baumpython ein prachtvolles Tier, das alleine nur aufgrund seiner Schönheit die Leute in den Bann zieht. Viele Grüße Gerd
    Die Größe reicht vollkommen aus. Die Meisten Baumpythons werden in 1,20 x 0,60 x 0,60 gehalten. Weil sie eher die Breite als die Höhte nutzen. Meine Enddterrarien sind 1,00 x 0,80 x 0,60 m Groß und auch die reichen völlig aus. Fakt ist einfach, das Baumpythons sehr träge Lebewesen sind und wenn die klimatischen Bedingungen passen, sie sich eigentlich so gut wie nie bewegen. Ich finde die ganz großen Terrarien wie sie einge User hier haben auch klasse und wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich das auch machen, aber meine Tiere wachsen und Gedeihen ganz wunderbar. Da ist kein Unterschied zum Python Regius, der auch am liebsten in seiner Höhle liegt und darauf wartet, das Fressen vorbeiläuft. Das sag ich auch immer wieder den Leuten, die neu in die Schlangenhaltung einsteigen wollen. Wenn sie etwas aktives haben wollen, dann sollen sie sich mit den verschiedensten Natternarten auseinandersetzen. Riesenschlangen im Allgemeinen sind halt viel passiver, gerade auch weil sie sehr schnell konditioniert sind und wissen, das sie gefüttert werden, warum sollten sie dann jeden Abend/Tag auf Futtersuche gehen?
    Hallo Ralf, ja das mit der Box ist schon eine prima Sache. Aber in meinem Becken hab ich da nicht wirklich Platz für. Dazu kommt noch, das mein Sorong-Biak (Weibchen wie ich inzwischen weiß) mehr Biak als Sorong ist, sprich wenn ich zu lange am Becken rumfummeln muß hab ich die an meiner Hand hängen, und zwar mit den Zähnen................. Einmal hatte sich die Ratte in einer Ecke hinter einem Pflanzentopf versteckt. Da hat es tatsächlich über 30 Minuten gedauert, bis die Ratte sich herausgetraut hat, aber das war dann natürlich ihr Ende. Eine andere Ratte hat es geschafft, nach oben zu klettern, aber ich durfte dann feststellen, das die Jagd auch nach oben kein Problem war. Viele Grüße Gerd
    Hallo Ralf, sehr schöne Bilder mal wieder. Mir war klar das Du bei der Fütterung kein Problem haben wirst. Ich persönlich bin ja immer noch ein Verfechter von Frostfutter, der Bequemlichkeit wegen und natürlich wegen der empörten Kommentare meiner Mitbewohner. Aber meine Königspythons fressen bis heute nur lebend und das Männchen ist ein ziemlich seltener Fresser, von den 9 Monaten Futterpause jetzt mal nicht zu sprechen.................., und wenn da sich nix tut, dann bekommt das mein Sorong Biak vorgesetzt. Dabei läuft die Jagt präzise wie ein Uhrwerk und geht in Sekundenschnelle. Ich setze die Ratte ins Terrarium und dann geht es rasend schnell. Es ist dabei oft erstaunlich anzusehen, wie diese ansonsten doch sehr trägen Tiere plötzlich Geschwindigkeit aufnehmen können. Weiterhin viel Spaß. Viele Grüße Gerd
    Hallo Ralf, das ist ein absolut geniales Becken, mein Kompliment. Mich würde noch interessieren was Du als "Reinigungspolizei" benutzt bzw. was da noch so im Terrarium lebt. Ich persönlich lasse meine Terrarien auch so zuwuchern. Ich habe zwar nicht so tolle Rückwände, aber die sieht man eh kaum noch. Ich bin der Meinung, das echte Natur dem wohlbefinden der Tiere nicht schaden kann sondern es eher fördert. Das mit dem lebendig Füttern kenn ich. Mein Sorong - Biak frisst sowohl Frost wie auch lebendig. Meistens frisst er dann lebendig wenn mein Königspython Männchen mal wieder kein Bock hat. Er erwischt die Ratte auch immer an der Schnauze, das geht präzise wie ein Uhrwerk. Und es geht so schnell, das ich das Futtertier noch nicht mal in eine Box setze, sondern einfach ins Terrarium, das dauert keine 5 Sekunden. Ja hier im Forum ist es sehr ruhig, wobei das natürlich sowohl am Sommer liegen kann, als auch die Tatsache, das sehr viele ihren Bestand auflösen. Leider sind die Gründe nicht immer ersichtlich. Viel Spaß und viele Grüße Gerd
    Hallo, wenn Du das mit dem anfüttern meinst, dann hast Du sicherlich recht, da ist ein "schnappiges" Jungtier sicherlich besser geeignet als ein total passives Tier. Allerdings spreche ich dann auch nicht von "agressivem" Verhalten. Im Normalfall deutet das eher auf einen ausgeprägten Instikt zum Nahrungserwerb hin. Das hat aber nichts mit agressivem Verhalten wie der Threadstarter meint zu tun, das sind denke ich schon 2 verschiedene Paar Schuhe. Denn auch so ein "schnappiges" Jungtier kann später die Ruhe selbst sein beim handeln oder Reinigungsarbeiten im Terra. Daher denke ich, das wir beide Recht haben. Aber wie Du schon sagtest und auch ich der Meinung bin. Man sollte sich das Tier holen, das einem gefällt. Wenn man sich mit der Materie ausseinandersetzt, dann ist das alles kein Hexenwerk und auch kein Problem beim handeln. Gruß Gerd
    Die Aussage kann man so leider nicht stehen lassen, die Agressivität des Tieres lässt keinerlei Rückschlüsse auf das Fressverhalten zu. Ein starker Beißer kann trotzdem das Futter verweigern. Man darf nicht vergessen, die Agressivität ist ein reines Abwehr-/ Angstverhalten. Richtig ist allerdings der 2. Tei der Aussage. Schlangen sind keine Kuscheltiere und ich würde einem Anfänger auch nicht von einem Biak abraten. Mit der richtigen Vorbereitung geht alles. Gruß Gerd
    Das ist ja auch vollkommen ok, wenn Deine Tiere damit zurechtkommen. Und wenn Du sie nicht von der Leiter zerrst umso besser. Gruß Gerd. PS: Königspythons sind doch nich agressiv........................ :) Ich hab auch so ein Weib, da geht die Post ab............ :)
    Im Grunde genommen ist es egal, was Du Dir zulegst, ich bin immer der Meinung, man sollte sich das Tier holen was man sich wünscht und wenn man entsprechend vorbereitet ist, ist es kein Problem. Es gibt weder Vor- noch Nachteile der einzelnen Lokalformen Es gibt auch ruhige Biaks, die nur wenig Agressionsverhalten zeigen, in der Regel sind die Weibchen meistens ein wenig "zickiger". Auf der anderen Seite habe ich schon Arus und Sorongs gesehen, da durfte man nicht mal tagsüber ans Becken dran, die waren sofort in "hab acht" Stellung. Baumpythons sind schöne dekorative Tiere, die man wie alle Schlangen am besten in Ruhe lässt. Die Tier haben nicht zu Unrecht den Beinamen "grüne Langweiler". Im Idealfall hängt Dein Tier zeit seines Lebens an seinem Ast, wartet auf Futter und bewegt sich nur wenn nötig. "Action" sieht anders aus. Entgegen der Meinung vieler bin ich auch nicht dafür, Neonaten jede Woche aus dem Becken zu reißen um sie zu wiegen. Solange es kein auffälliges Verhalten gibt, lass ich die Tiere auch in Ruhe. Und wenn Du mal ein Tier handeln mußt, dürfte das normalerweise kein Problem sein. Und mit agressivem Verhalten mußt Du einfach bei jedem Wildtier rechnen. Ich hatte eine Biak-Dame, die mehrere Tierarzttermine hatte, die war extrem agressiv. Und auch das habe ich ohne Verletzungen meinerseits geschafft. Wichtig ist einfach die tägliche Beobachtung des Tieress.