Beiträge von torsilinfo

    Ich kann nachvollziehen, das Du Probleme mit der Anlage hast, aber die Tiere von diesem Züchter sind gesund und er ist eine anerkannte Größe. Tatsächlich ist es viel schwerer in Schaubecken, so wie ich sie z. B. habe ein vernünftiges Klima zu erzeugen wie in solchen Anlagen, wo alles auf das notwendigste reduziert wird, auch die Beckengröße. Leider haben die Züchter damit ja Erfolg. Die Nachzuchten stellen sich ein, sind gesund und gehen ans Futter. Wie ich schon sagte, mir sagen solche Gewerbemäßigen Anlagen auch nicht zu, ich kaufe lieber von engagierten Hobbyzüchtern, aber da Chondros im Moment enorm populär sind und sich die Preise im Vergleich zu Königspythons recht stabil halten wird es solche Anlagen auch in Zukunft weiter geben. Und da sind mir solche Anlagen wie in dem Film gezeigten alle mal lieber als was sonst so noch "züchtet". Gruß Gerd
    Habe den Bericht auch gesehen. @Butch So sieht es halt bei professionellen Züchtern aus. Die Anlage ist sauber und absolut top. Anders könnte man das auch gar nicht lösen bei der Anzahl von Tieren. Über Sinn und Unsinn solcher gewerbemäßigen Betriebe lässt sich sicher disskutieren, aber das ist ein anderes Thema. Das Temperaturgefälle geht hier nicht von oben nach unten sondern von hinten nach vorne. Hinzu kommt noch, das bei solchen Rückwandheizungen die verbauten Heizschlingen nicht wirklich gleichmäßig verlaufen. Ein vernünftiges Gefälle erreicht man so auf jeden Fall. Ich habe selber ein Python Regius 3er Becken von Python King. Da wurde das genauso gelöst und es funktioniert wunderbar. Kleintiereinstreu speichert sehr gut Wasser, das Problem dabei normalerweise ist, das er sehr schnell schimmelt und fault wenn er zu lange nassl bleibt. Durch die Rückwandheizung am Boden besteht dieses Problem erst gar nicht, da es gut abtrocknen kann. Ich persönlich finde solche Anlagen auch nicht wirklich schön, da ich der Meinung bin, man sollte versuchen den Tieren ihren natürlichen Lebensraum zu simulieren. Deswegen habe ich auch Echtpflanzen im Terrarium die ich nur aufs nötigste trimme und ich habe auch kein Problem damit, das sich meine Tiere darin schon mal verstecken. Aber wenn ich jetzt eine Zuchtanlage bauen würde, dann könnte ich das gar nicht leisten. Viele Grüße Gerd
    Wirklich schönes Tier. Und mein Sorong - Biak war laut Vermutung des Züchters auch ein Männchen und bekam den Namen Bruno. Jetzt ist es ein Weibchen und darf den Namen behalten, wir wandeln das nur nach Brüno ab............ gruß Gerd
    So habe eben das telefonisch das Ergebnis der Obduktion erhalten. Zuerst das positive daran: Die Atemwegsinfektion im Sommer war komplett ausgeheilt, andere Infekte oder Parasitenbefall liegen nicht vor. Und jetzt das negative: Die Schlange ist an einem Herzinfarkt gestorben. Die Hauptaterie ist geplatzt und hat dabei die Herzklappen regelrecht gesprengt. Laut meinem Tierzart war das Herz verkümmert, bzw. viel kleiner als es sein sollte. Die Größe und das Gewicht der Schlange waren wohl zu viel für die Herzgröße. Als möglichen Grund nannte er einen Gendefekt oder Geburtsfehler, zwar selten aber in seiner langjährigen Praxis ist im das wohl schon mal öfters untergekommen. Lt. Tierarzt gibt es leider keine Früherkennungsanzeichen für Herzkrankheiten bei Schlangen, so das es schwierig ist, diese überhaupt zu behandeln. Viele Grüße Gerd
    Die Behandlung im Juli hat sie eigentlich sehr gut vertragen. Nach der Behandlung schien sie auch wieder Top-Fit zu sein. Auch in den letzten Wochen waren keine Auffälligkeiten zu sehen. Bis gestern dann. Ich habe das Tier heute morgen schon beim Tierarzt vorbeibringen könnnen. Das erste Obduktionsergebnis werde ich morgen erhalten. Ich berichte dann auf jeden Fall weiter.
    Gestern ist dann überraschenderweise meine Biak-Dame verstorben. Vor 2 Tagen ist sie noch tadellos ans Futter gegangen. Rein äußerlich war nichts zu sehen. Es war ein Zufall das ich den Todeskampf mit anschauen müsste. Er kündigte sich mit einem hohen Pfeifen und weit aufgerissenem Maul an, dann durchliefen Zuckungen den ganzen Körper und das Tier viel auf den Boden, hielt sich aber noch ca. 2 Minuten mit der Schwanzspitze fest. Danach machte sie dann ihren letzten Atemzug. Ich habe mich seit langem nicht mehr so hilflos gefühlt, weil ich dem Tier in kleinster Weise helfen konnte, von daher bin froh das ihr Ende so schnell kam. Das Tier wird morgen obduziert um die genaue Todesursache festzustellen. Ich bin total fertig R.I.P Trigoni Traurige Grüsse Gerd
    Es gibt hier eine Userin, die hält im Moment wohl auch 2 Tiere in einem Becken. Es kann natürlich gut gehen, aber wie machst Du das mit den Fütterungen? Wenn die Tiere weit auseinander liegen, wird das noch gehen, aber die werden schließlich auch mal größer und dann kann das sehr wohl ein Problem werden. Von daher ist Einzelhaltung eigentlich zu bevorzugen, nur zu Paarungszwecken setzt man sie zusammen. Übrigens echte Pflanzen sind kein Problem, je mehr Dschungel im Terrarium umso wohler fühlen sich die Tiere. Gruß Gerd
    Hallo und herzlich willkommen. Schöne Tiere! Zu Deiner Frage: Ist nicht wirklich schlimm solange sich das Tier nicht verletzen kann. Es gibt einige "Kabel-Chondros". Legt sich meistens, wenn sie größer sind. Ich tippe aber mal darauf, das sich das Tier versteckt, weil das Becken doch etwas zu groß für so ein kleines Tier ist. Du könntest mehr Befpflanzung anbieten, vielleicht sucht es sich dann einen anderen Platz. Übrigens würde ich per se Einzelhaltung empfehlen. Gruß Gerd
    Wo liegt jetzt eigentlich das Problem? Erstens wäre es hiflreich, wenn Du ein Foto posten würdest. Zweitens: Nur weil Du offensichtlich ein Problem mit der Optik des Tieres hast, ist das noch lange kein Grund den Zahn einfach zu ziehen. Zudem produzierst Du eine offene Wunde, aus der alles mögliche entstehen könnte was schlimmer ist als die Fehlstellung eines Zahnes, der Deinen Ausagen nach den Chondro in keinster Weise stört. Drittens: In der Regel, wenn es sich um keinen Fremdkörper handelt, was wir nicht beurteilen können, weil kein Foto da ist... In der Regel eledigt sich das Problem von alleine. Bei meinem Biak-Weibchen war auch mal ein Zahn schief, ansonsten ging es Ihr gut, und nach ca. 2 Wochen ist der Zahn von alleine ausgefallen. Es ist nun einmal so, das die Tiere beim Schlagen der Beute ein paar Zähne verlieren, diese abbrechen oder danach schief stehen. Allerdings sorgt die Natur normalerweise dafür, das sich dieses kleine "Problem" von alleine erledigt. Also, bevor Du den Zahn einfach ziehst entweder erst einmal eine Weile beobachen, ob sich bereits irgendwo eine Entzündung gebildet hat, oder aber zum Reptilienkundigen Tierarzt. Gruß Gerd
    Hallo Christos, guter Beitrag, wie immer auf den Punkt gebracht und wird wahrscheinlich (hoffe ich doch..) zu einer weiterführenden Diskussion führen. Du hast natürlich recht, das solche unbestätigten Aussagen unter Umständen schlecht für das Tier sein können. Ich bin aber auch der Meinung, das normal denkende Menschen wissen sollten, wie sie mit diesen Aussagen umzugehen haben. Ein Forum kann und darf niemals als endgültiger Quell des Wissens angesehen werden. Die Gründe dürften klar sein. Zu Deiner anderen Aussage stelle ich jetzt mal eine etwas gewagte These auf: Ich bin der felsenfesten Überzeugung, das es überhaupt kein Tier gibt, das für Anfänger geeignet ist. Jedes Tier, Hund wie Katze, Meerschweinschen wie Ratte, Fische wie Reptilien bedürfen besonderer Bedingungen, damit man diese Tiere vernünftig pflegt und für Ihr Wohlergehen sorgen kann. Ich kann auch eine weiße Maus falsch halten. Im Umkehrschluß bin ich aber auch der Überzeugung: Wenn sich entsprechend informiert und vorbereitet, dann kann man auch ohne Erfahrung mit Schlangen zu haben, sofort einen Baumpython halten. Und das ist etwas was ich nicht verstehe. Die Haltung eines Baumpythons erfordert einen gewissen finaziellen Aufwand, sprich sie sind nicht gerade billig. Aber oft wird an der doch gut vorhandenen Literatur gespart. Warum? Ich habe zuerst alle verfügbaren Bücher gelesen, dann ging es an die Planung zur Anschaffung der Terarrien, das Einlauen lassen und zum Schluß wurde das erste Tier gekauft. Ok, ich denke das die Meisten User hier im Forum ähnlich vorgehen, aber es gab ja hier auch mal einige Personen bei denen es genau andersrum war.... Ansonsten hoffe ich das hier mal wieder ein bischen schwung reinkommt und nicht jeder gleich beleidigt seinen Kopf in den Sand steckt. In diesem Sinne Gerd
    Das sieht für mich eigentlich wie eine normale Schuppenverfärbung aus. Meine Biakdame hat solche Stellen auch. Ich denke, je älter die Tiere werden umso mehr tut sich bei den Schuppen, sprich die dunkeln noch nach. Ansonsten drück ich Dir weiter die Daumen. Gruß Gerd
    Wieder ein schöner Beweis dafür, das man nicht immer vorhersagen kann was mit den Tieren passiert. Der kleine war ja offensichtlich mehr als zäh und hat es weit gebracht. Klasse.